Am Mittwoch (22. April) fand erneut das Online-Format "30-Minuten-Kinderschutz" statt. Wenige Vertreter aus den Berliner Tanzsportvereinen, die Beauftragten für Kinderschutz des Landestanzsportverbandes Berlin - Thorsten Süfke und Anne Benger - und Sarah Siegel (Koordinierungsstelle Kinderschutz des Landessportbundes) kamen dieses Mal zusammen um über das Thema "Risikofaktoren" zu sprechen. Auch eine Vertreterin des Motorsports interessierte sich für das Format und brachte damit differenzierte Einblicke in die Gegebenheiten anderer Sportarten ein.
Einleitend trugen die Teilnehmenden zusammen, welche akuten Risiken im Kinderschutzbereich ihnen immer wieder im Sportalltag bewusst werden. Dazu unterschieden sie zwischen Veranstaltungen/Wettbewerben und Trainings. Genannt wurden häufiger Leistungsdruck ausgehend von Trainern und Eltern, die fehlende professionelle Distanz verschiedener Personen und die Umkleidesituationen.
Anhand einer Folie (aus der LSB-Basisschulung) zu allgemeinen Risikofaktoren und besonders den Sport betreffenden Faktoren wurden die Teilnehmenden auch für weitere Risiken sensibilisiert.
Abschließend fanden die zwei Sportarten Motorsport und Tanzsport gemeinsame Schnittpunkte in der Risikoanalyse des LTV Berlin, welche von der Berliner Tanzsportjugend für das DTV Jugendschutzprädikat erstellt wurde. Diese Analyse ist auch auf der Website des LTV Berlin zu finden.
Das letzte Treffen vor der Sommerpause findet am Donnerstag, 11. Juni wieder um 19 Uhr und online statt - anknüpfend an die "Risikofaktoren" geht es dann um die "Schutzfaktoren".
Text: Anne Benger