Leider weist das noch nicht einmal ein Jahr alte Parkett im Landesleistungszentrum Tanzen sichtbare Schäden auf. Es fand bereits ein Treffen mit der Bauabteilung und Hallenverantwortlichen der Velomax statt, um die Beschädigungen am Tanzparkett im Detail in Augenschein zu nehmen und zu bewerten.
Als Verursacher für die Parkettschäden müssen nutzende Gruppen und Tanzende angenommen werden. Da die Anzahl der Kratzer und Schäden in den vergangenen Monaten gestiegen ist, sind nun ALLE Nutzer in der Pflicht, die Verursachung ausfindig zu machen und gemeinsam schnellstmöglich abzustellen.
Wenn die Beschädigungen in diesem Ausmaß weiter zunehmen, wird das Parkett in Bälde erneut abgeschliffen und neu lackiert werden müssen. Und damit werden die Trainingsräume erneut für einige Zeit nicht zur Verfügung stehen!
(Kader-)Trainingsgruppen und jeder nutzende Verein sind gleichermaßen dafür verantwortlich, dass keine weiteren Schäden entstehen. Daher der dringende Appell an alle nutzenden Vereine und deren Mitglieder sowie alle (Kader-)Trainingsgruppen: bitte behandelt das Parkett pfleglich, keine Speisen und Getränke in den Räumen, keine schmutzigen Straßenschuhe oder abstumpfenden Mittel auf dem Parkett, Schmutz bitte immer direkt entfernen und keine spitzen bzw. scharfkantigen Accessoires/Schuhwerke im LLZ benutzen!
Da die Verursachenden offensichtlich selbst nicht bemerken, was sie anrichten, braucht es eine deutliche und konkrete Ansprache von außen. Es könnte sich um Schuhe ohne Absatzschoner handeln, eingetretende Steine oder um Nieten an Taschen oder Seitennähten handeln. Bitte seien wir alle aufmerksam und aktiv, wenn wir diesbezüglich etwas beobachten.
Und erneut der Hinweis, dass immer Absatzschoner getragen werden müssen, ansonsten einzig Schuhwerk mit weichen und schmutzfreien Sohlen genutzt werden darf und bei Tanzarten mit Bodenkontakt, die Kleidung entsprechend frei von harten (spitzen/kantigen) Gegenständen sein muss, die im Parkett Schäden hinterlassen können.
Die Daumen waren fest gedrückt bei der Deutschen Meisterschaft Formationen Jazz und Modern/Contemporary am vergangenen Wochenende in Wilsdruff. Auch wenn (noch) keine Berliner Formation am Start war, so war der Turnier-Ausgang für eine Berliner Formation bedeutsam: Nachdem sich "Twilight" (TSV Rudow) in einem spannenden Triell um die Ligaspitze der Regionalliga Nord-Ost mit dem zweiten Platz zunächst geschlagen geben musste, lag die letzte Hoffnung für einen Aufstieg in die 2. Bundesliga Nord-Ost/West bei der Relegationsentscheidung zur 1. Bundesliga, die bei der Deutschen Meisterschaft fiel.
Und tatsächlich: "InTime" und "Topas, zwei Relegationsformationen aus dem Westen und Nord-Osten, sicherten sich jeweils einen Platz in der 1. Bundesliga 2025. Und gemäß Turnier- und Sport-Ordnung rücken somit die beiden zweitplatzierten Formationen der Regionalligen Nord-Ost und West in die 2. Bundesliga 2025 nach.
Wir gratulieren neben "out2dance" (Tanzverein 90) nun also auch noch "Twilight" zum Bundesliga-Aufstieg - ein doppelter Erfolg für Berlin! Den Aufstieg nach dieser wirklich starken Saison haben sich beide Formationen auf jeden Fall verdient und wir wünschen viel Erfolg in der 2. Bundesliga!
64 Paare gingen am Sonntag (16. Juni) im Turnier des Deutschland-Cup der Hauptgruppe A in den lateinamerikanischen Tänzen insgesamt an den Start. Am zweiten Tag des Meisterschaftswochenendes in Fürth bei Nürnberg vertraten in diesem Turnier drei Paare die Berliner Farben.
Karim Moawad/Svenja Birke (Ahorn Club) kamen leider über die Vorrunde nicht hinaus und verpassten den Einzug in die 48er Runde mit gerade mal drei Kreuzen. Sie beendeten das Turnier auf Platz 50. Jannes Repke/Charlotte Großmann erreichten hingegen diese zweite Runde und das Paar vom Blau-Silber TSC belegte dort den geteilten 38. Platz.
Das dritte Berliner Paar, Henryk Wuttke/Analena Krause (Blau Silber TSC - Foto), zeigte von der ersten Runde an eine starke Leistung und vielleicht die beste in den vergangenen Monaten überhaupt, welche von den Wertungsrichtern mit dem Finaleinzug honoriert wurde. Dort erreichte das junge Paar einen sehr guten fünften Platz.
Zwei Deutsche U19-Meisterschaften wurden an diesem Wochenende in Fürth ausgetragen. 24 Paare gingen bei den Junioren II Kombination an den Start und eröffneten damit den Samstag (15. Juni), davon zwei Paare aus Berlin (Foto). Für ein Paar war leider die Vorrunde die einzige zu tanzende Runde: Anton Waitz/Maria Fedorchenko (Ahorn Club) belegten mit einer durchaus guten Lateinleistung den 18. Platz. Für Viktor Waitz/Vladislava Yushkevich ging es weiter und sie schafften es ins Semifinale - dort belegten das Paar von der Tanz Akademie einen geteilten 9-10. Platz.
Das letzte Turnier des Meisterschaftswochenendes war am Sonntag (16. Juni) die Deutsche Meisterschaft der Jugend in der Kombination. Auch hier starteten zwei Berliner Paare im 18 Paare großen Feld, um ihr Bestes zu geben. Anton Majatschek/Artemi Chondrokostopoulou (Ahorn Club) kamen leider keine Runde weiter und landeten auf dem 16.-17. Platz. Das Paar vom Blau Silber TSC, Illia Kulinich/Talita Bittner, schafften es ins Semifinale, wo sie das DM-Turnier klar auf dem 9. Platz beendeten.
Timo Kulczak tritt zur Jahresmitte die Nachfolge von Horst Beer als LTV-Landestrainer Latein an. Bereits in den vergangenen Jahren war der gebürtige Aschaffenburger als Gasttrainer häufig in Berlin und hat dabei zahlreiche Trainingseinheiten für verschiedene Kader in den lateinamerikanischen Tänzen verantwortet.
Er ist seit Jahresanfang auch Nachfolger von Horst Beer als Bundestrainer des Deutschen Tanzsportverbands (DTV) und lebt heute in Frankfurt am Main. Darüber hinaus fungiert er als Landestrainer in weiteren Landestanzsportverbänden und beschäftigt sich intensiv mit allen Themen rund um seine große Leidenschaft, den Tanzsport.
Für fast 10 Jahre war Timo Kulczak in seiner ehrenamtlichen Funktion als Landessportwart des Hessischen Tanzsportverbandes unter anderem Mitglied des Sportausschusses des Deutschen Tanzsportverbands und besitzt darüber hinaus alle Lizenzen als Tanzsporttrainer und als Wertungsrichter (national & international). Zu seiner aktiven Zeit war er mehrfacher deutscher Meister der Sonderklasse in den lateinamerikanischen Tänzen und hat die DTV-Farben für viele Jahre erfolgreich auf der ganzen Welt vertreten. Dazu zählen unter anderem Finalteilnahmen und Medaillenränge bei den großen Tanzsportevents, wie Worldcup, EM, GOC und Grand Slam-Turniere. Bis 2012 war er Chairperson der Athleten-Kommission im Welttanzsportverband WDSF und aktuell ist er Mitglied im Managing Board der Professional Division im Welttanzsportverband.
Das LTV-Präsidium freut sich, mit Timo einen ausgewiesenen Tanzsport-Kenner und hervorragenden Trainer für die wichtige Position des Landestrainer Latein gewonnen zu haben. So findet die bislang bereits vertrauensvolle Zusammenarbeit eine neue Basis und wir heißen Timo herzlich willkommen im Team Berlin.
Bei den Deutschen Meisterschaften in der Kombinationen fielen im zweiten Turnier die Entscheidungen in der Hauptgruppe. 17 Paare gingen dieses Jahr an den Start, davon vier der Finalisten aus dem letzten Jahr, unter anderem die Berliner Pascal Etzold/Cindy Jörgens (TSZ Blau Gold). Die beiden zeigten ein sehr schönes und harmonisches Tanzen, was leider von den Wertungsrichtern mit in Summe nur 47 Kreuzen in der Vorrunde honoriert wurde. damit fehlten einige Kreuze zum erneuten Erreichen des DM-Finals. Am Ende landeten die Beiden diesmal in Fürth auf dem 7. Platz.
Die diesjährige Deutsche Meisterschaft der Masters II in den Standardtänzen war für de Berliner Paare leider kein erfolgreiches Parkett. Gordon Knittel/Isabelle Rührmund (btc Grün-Gold der Turngemeinde in Berlin 1848) kamen nach drei getanzten Runden leider nicht in die Nähe des Semi-Finals und beendeten das Turnier in Aachen auf Platz 19. Dr. René Berndt/Alexandra Reichel (TC Spree-Athen Berlin) belegten Platz 50. Fabian Lohauß/Simone Braunschweig (Askania TSC) mussten aus gesundheitlichen Gründen gar ganz auf den DM-Start verzichten.
Die erfolgreichsten Sportler und Menschen, die sich um den Tanzsport in Berlin verdient gemacht haben, würdigt der Landestanzsportverband Berlin regelmäßig. Wir wollen Anerkennung für Erreichtes zollen und Dank aussprechen. Beide Säulen tragen den Sport und den Verband, daher waren die abschließenden Vorbereitungen der am 27. Juni stattfindenden Ehrungsveranstaltung wieder ein wesentlicher Agendapunkt der letzten Präsidiumssitzung.
Zudem standen die Themen des baldigen DTV-Verbandstags erneut auf der Tagesordnung und die Regularien der Vollmachtsübertragungen wurden besprochen. Es werden wieder einige Vertreter des Landestanzsportverband Berlin vor Ort sein. DTV-Mitgliedsvereine können ihre Stimmen auf den LTV Berlin übertragen, wenn sie nicht selbst durch einen Delegierten in Frankfurt am Main vertreten sein können. Es werden auch Weisungen entgegen genommen. Details hierzu wurden den Vereinen vor kurzem nochmals per E-Mail zugesandt - wichtig ist, dass die Vollmachtsformulare korrekt ausgefüllt und von der satzungsgemäß erforderlichen Anzahl von unterschriftsberechtigten Vorstandsmitgliedern unterzeichnet sind. Vollmachten an den Landestanzsportverband Berlin müssen im Original, pdf oder Fax bis zum 25. Juni bei der LTV-Geschäftsstelle vorliegen.
Das LTV-Präsidium hat die Beauftragten berufen, welche auch bereits die entsprechenden Schreiben per E-Mail erhielten. Neben den Funktionsämtern nach der LTV-Satzung sind besonders die Beauftragten in allen Bereichen ein sehr wichtiger Teil des Verbands. Aktivensprecherin Rosina Witzsche stand leider nicht mehr zur Verfügung und das Präsidium dankt ihr sehr für ihre bisherige Arbeit. Für den Bereich der mittlerweile sehr bedeutsamen Schulsportwettbewerbe wurde Eva-Maria Sangmeister als neue, zusätzliche Beauftragte berufen.
Nachwuchskader Breaking: B-Boys von Samuels Dance begeisterten bei LSB-Ehrungsveranstaltung (Foto: Jürgen Engler)
Seit vielen Jahren führt der Landessportbund Berlin gemeinsam mit weiteren Partnern Sportabzeichenwettbewerbe und Ehrungen für Schulen, Sportvereine, Betriebe, Familien sowie besondere sportliche Leistungen durch. Im April wurden jene Sportler*innen geehrt, die schon mehrere Male und oft weiter über 20, 30, 40 oder 50 Jahre hinaus jährlich ihr Fitness-Abzeichnen namens Deutsches Sportabzeichen absolvieren. Im Frühsommer folgen dann traditionell die Ehrungsveranstaltungen der Schulen sowie für jene Sportvereine, die im Verhältnis zur Mitgliederanzahl im vergangenen Kalenderjahr die meisten erfolgreichen Sportabzeichen-Abnahmen hatten. Und insgesamt ist die Anzahl der in Berlin abgelegten Sportabzeichen von 2022 zu 2023 gestiegen.
Und wie jedes Jahr durften auch 2024 wieder Berliner Tanzsportler*innen während dieser Ehrungsveranstaltungen für das Vorjahr auf die kleine Showbühne beim Landessportbund Berlin. In diesem Jahr waren dies erfolgreiche Solistinnen und Kinder-Paare, Rock'n'Roll-Paare sowie am letzten Abend Mitte Juni der Nachwuchskader Breaking (siehe Foto - B-Boys von Samuels Dance). An allen drei Abenden begeisterten die Tanzsport-Botschafter*innen erneut und am Rande konnten wir auch für das Deutsche Tanzsport-Abzeichen bzw. das Tanzsternchen werben, denn dieses kann beim Deutschen Sportabzeichnen in der Kategorie Koordination eingebracht werden. Und zugleich war es jeweils eine gute Werbeplattform beim LSB für die Berliner Tanzsport-Veranstaltungen und unsere erfolgreichen Sportler*innen.
Vormerken: Beim Berliner Tourstopp der DOSB-Sportabzeichen-Tour 2024, am Sonntag, 7. Juli von 11 bis 17 Uhr im Sport Centrum Siemensstadt, werden neben den bekannten Leichtathlethik-Disziplinen auch mehrere Verbandsabzeichen/andere Sportarten mit Stationen vertreten sein. Dazu wird auch Tanzsport Deutschland mit dem DTSA gehören und sich einreihen zwischen Turnen, Fußball und Tischtennis. Und das Besondere: am 7. Juli kann das DTSA kostenlos abgelegt werden - Voranmeldung an dtsa@ltv-berlin.de vorausgesetzt. Möglich ist dies für Paare, Gruppen und Tango Argentino.
Einen Tag später steht dann die nächste Premiere an: wenn Berliner Schulen auf der Siemensstädter Anlage zu Gast sind und ihre Sportabzeichen ablegen, soll dies auch mit dem Tanzsternchen gelingen.
Die Begeisterung beim Finaltag des Grundschul-Tanzwettbewerb 2024 des LTV Berlin und die Freude der teilnehmenden Schüler hielt ein Video-Team unseres Medien-Partners sportfanat fest. Das YouTube-Video fasst nochmal die wichtigsten Fakten des diesjährigen Wettbewerbs und hält auch die anerkennenden Worte der Berliner Sportjugend bzw. Landessportbund Berlin sowie der Senatsbildungsverwaltung für die teilnehmenden Gruppen und den Tanzsport fest.
Im Nachgang gab es neben Anregungen für zukünftige Wettbewerbe sehr viele positive Feedbacks der Lehrkräfte, u.a.:
„Für uns war es ein spannendes und aufregendes Event. Das wir zum ersten Mal mitmachen dürften war für uns eine große Ehre. Dafür sind wir alle sehr dankbar. 🙏 So eine große Tanzgemeinschaft zu erleben war besonders. Und mit wie viel Freude und Spaß alle Teilnehmer dabei waren, einfach großartig. Das hat mich sehr berührt.“
"Meine beiden Klassen waren beseelt von der Idee, gemeinsam etwas zu erschaffen und zu schaffen; ein wahnsinnig schöner Moment des Klassenzusammenhaltes. Sozial wurde dadurch so viel gelernt; auch die sonst nicht so akzeptierten Kinder wurden einbezogen, mitgezogen, aufgefangen.. Das war wunderbar! Und dieses ist es doch, was wir alle wollen."
Und der Vorsitzende der Sportjugend Berlin, Christian Krull, hielt abschließend fest: „Man konnte vor Ort sehr schön miterleben, wie viel Spaß die Kinder hatten. Und das ist doch großartig.“