Ab dem 29. April präsentiert sich der LTV Berlin auf Instagram zum Welttanztag mit einem brandneuen Design! In enger Zusammenarbeit mit einer professionellen Designerin wurde ein Design entwickelt, das mit modernem, dynamischem Look die Vielfalt des Berliner Tanzsports zeigt. Mit bekannten und neuen Farben findet ihr auch in Zukunft immer aktuelle News und Ergebnisse, Veranstaltungshinweise, die Tanzpartnersuche und neue Formate.
Damit wird die Weiterentwicklung der Social-Media Arbeit des LTVs fortgeführt. Die Arbeit wird nun in einem engagierten Team auf mehrere Schultern verteilt. Diese Arbeitsweise bewährte sich bereits bei der Social-Media Arbeit zum Berlin Dance Festival, wo diese auf positive Resonanz stieß. Auch neue Formate und Inhalte werden in Zukunft auf Instagram einen Platz finden.
Also seid gespannt und schaut gerne auf unserem Instagram-Account vorbei!
Übrigens: Der Welttanztag wurde 1982 vom Internationalen Theaterinstitut (ITI) der UNESCO ins Leben gerufen. Ziel ist es, Tanz als universelle Ausdrucksform zu feiern, die Menschen weltweit verbindet. Gefeiert wird er jedes Jahr am 29. April – zu Ehren des französischen Tänzers und Choreografen Jean-Georges Noverre, der als Begründer des modernen Balletts gilt.
Letzten Samstag tanzten wieder viele Equalitypaare aus nah und fern bei den Offenen Berliner Meisterschaften in den wie immer wunderschön vorbereiteten Räumen des btc Grün-Gold/Pinkballroom der TiB 1848. Bei traditionell ausgelassener Stimmung gab es Berliner Meistertitel in den folgenden Startklassen:
Frauen 16+ Standard D-Klasse Mara Sophie Lambert / Alicia Moldt (Unitanz Berlin) C-Klasse Silke Trojahn / Kirsten Reichelt (Blau-Weiss Berlin) B-Klasse Kerstin Kallmann / Cornelia Wagner (Pinkballroom der TiB 1848 e.V.)
Frauen 16+ Latein D-Klasse Linda Böttcher / Saskia Kraft (TSZ Blau Gold Berlin e.V.) C-Klasse Alina Gelen / Hanna Klötzer (TU Berlin) B-Klasse Dorothea Arning / Almut Freund (TC Spree-Athen Berlin) Männer 16+ Standard B-Klasse Guido Gentes / Leon Strauß (Pinkballroom der TiB 1848 e.V.) A-Klasse Guido Gentes / Leon Strauß (Pinkballroom der TiB 1848 e.V.)
Männer 16+ Latein B-Klasse Pascal Walther / Finn Kelly (Pinkballroom der TiB 1848 e.V.) A-Klasse Pascal Walther / Finn Kelly (Pinkballroom der TiB 1848 e.V.)
Queer-Kategorie Latein Kai Vetter / Anika Lautenschläger(Pinkballroom der TiB 1848 e.V.)
Nach drei Saisonturnieren liegt "Twilight" (Foto links), die JMC-Formation des TSV Rudow 1888 auf dem Spitzenpatz in der Regionalliga Nord-Ost. Beim Saisonauftakt in Wolfenbüttel Ende Februar musstens sich die elf Rudower Tänzeri bei gemischten Wertungen noch mit Platz 3 begnügen. Ein Woche später in Helmstadt ertanzten sie sich mit der Choreo von Trainer Claus Caspari schon Platz 1 und zur Halbzeit der Liga standen somit drei Formationen in der höchten Jazz und Modern/Contemporary-Liga des Gebiets auf Tabellenplatz 1.
Die Vorgabe für das nun dritte Saisonturnier an diesem Wochenende in Cottbus war klar: nochmal Platz 1 und mehr Bestwertungen, denn in Helmstadt hatten sich die Bestwertungen der fünf Wertungsrichter noch auf alle drei Spitzenteams verteilt. In der Lausitzarena ging es am Samstag wieder über drei Runden, was die Leistungsdichte der zehn Formationen in der Regionalliga unterstreicht. Für die Rudower aber kein Problem und auch nicht, dass sie das Finale eröffnen durften.
Und somit war auch schon zu Beginn der offnenen Wertung schließlich alles klar, denn "Twilight" bekam drei Bestwertungen und der Sieg war vergeben,
Ein abschließendes, viertes Saisonturnier steht nun noch aus: mit Heimvorteil für die Tänzer aus dem Süden Berlins. Denn am 2. Mai begrüßen sie als Ausrichter die Regionalliga zum Saisonabschluß in der Wilmersdorfer Gretel-Bergmann-Sporthalle.
Landesliga 1: Am Sonntag tanzte in Cottbus auch die Landesliga 1. "improvoke" (Foto rechts), die JMC-Formation des OTK Schwarz-Weiß 1922 im SC Siemensstadt, hatte sich nach Platz 8 und Platz 5 bei den beiden ersten Turnieren wieder das Erreichen des großen Finals zum Ziel gesetzt. Leider fehlte ein einziges Kreuz nach der Vorrunde um dieses Ziel zu erreichen. Im kleinen Finale sahen die Wertungsrichterinnen die Siemensstädterinnen dann auf Platz 2 und somit auf Platz 6 im Endklassement. Auch diese Formation hat am kommenden Wochenende (3. Mai) in Berlin das Saisonabschlussturnier. Vielleicht gelingt da wieder die Qualifikation für das große Finale.
Am 25. April fand in Chișinău, Moldau die WDSF Europameisterschaft Youth statt. Als eines von zwei deutschen Paaren wurden Viktor Waitz und Vladislava Yushkevich (Ahorn Club) kurzfristig nominiert, um Tanzsport Deutschland bei der EM zu repräsentieren – und das bereits in ihrem ersten Jahr in der neuen Altersgruppe. Mit nur einer Woche Vorbereitungszeit reisten sie in die moldauische Hauptstadt, um sich mit den besten Paaren Europas zu messen.
Nach zwei getanzten Runden erreichten sie von 48 Paaren Platz 31-32. Ein tolles Ergebnis bei ihrem EM-Debüt in der höheren Altersgruppe. Und auch Trainerin Jekaterina Perederejeva berichtet aus Chișinău, dass die beiden sehr gute Leistungen zeigen konnten.
Schon im ersten Jahr in der Jugend konnten sie damit international erste Ausrufezeichen setzen. Damit setzen sie ihre starke Entwicklung fort und zeigen, dass sie bereit sind, die nächsten Schritte zu gehen. Wir sagen herzlichen Glückwunsch und wünschen viel Erfolg bei den nächsten Schritten!
Fans des Jazz und Modern/Contemporary-Tanzsport kommenden am ersten Mai-Wochenende auf ihre Kosten - dann werden in der Wilmersdorfer Gretel-Bergmann-Sporthalle gleich fünf JMC-Turniere ausgerichtet. Es sind in diesem Jahr die einzigen JMC-Turniere in der Hauptstadt und alle JMC-Formationen der Berliner Tanzsportvereine werden dabei sein: von der Kinderverbands- und Jugendlandesliga über die beiden Landesligen bis hin zur Regionalliga des Ligagebiets Nord/Ost.
Nach den Stellproben eröffnet am Samstagmittag um 12 Uhr der JMC-Nachwuchs das Berliner Turnierwochenende. Für die Kinderverbandsliga ist es bereits das Abschlussturnier und "Together", die Kinderformation des gastgebenden TSV Rudow 1888, liegt aktuell auf Platz 3 der Tabelle. Eine weitere gute Turnierleistung und das Ticket zur Regionalmeisterschaft der JMC-Kidnerformationen am 7. Juni in Schöningen (Niedersachsen) ist gelöst. Und vielleicht geht es auch noch weiter zur Deutschen Meisterschaft am 20. Juni in Wuppertal.
In der Jugendlandesliga (Turnierstart um 14 Uhr) vertritt "Jump" (TSV Rudow) die Berliner Farben und hofft beim vorletzten Saisonturnier noch klarer in das Tabellenmittelfeld vorzurücken.
Ab 17 Uhr folgt die Ligaentscheidung in der höchsten Liga des Gebiets. Hier liegt "Twilight" (TSV Rudow) nach drei von vier Ligaturnieren auf Platz 1 der Tabelle und darf vom Direktaufstieg in die 2. Bundesliga träumen. Auch "out2dance" (Tanzverein 90) ist dabei. Also Daumen drücken, mitfiebern und anfeuern.
Am Sonntagmittag stehen um 12 und 14 Uhr das letzte bzw. vorletzte Saisonturnier der Landesliga 1 (mit "Improvoke" vom OTK Schwarz-Weiß 1922 im SC Siemensstadt) und der Landesliga 2 (mit "Celeste" vom TSV Rudow) an.
Tickets gibt es vor Ort an der Tageskasse zu Preisen ab 10 Euro (ermäßigt). Kombi-Tickets kosten für Erwachsene 18 Euro und ermäßigt 15 Euro. Die Gretel-Bergmann-Sporthalle ist gut mit Bus und S-Bahn über Hohenzollerndamm und Heidelberger Platz zu erreichen.
Am Mittwoch (22. April) fand erneut das Online-Format "30-Minuten-Kinderschutz" statt. Wenige Vertreter aus den Berliner Tanzsportvereinen, die Beauftragten für Kinderschutz des Landestanzsportverbandes Berlin - Thorsten Süfke und Anne Benger - und Sarah Siegel (Koordinierungsstelle Kinderschutz des Landessportbundes) kamen dieses Mal zusammen um über das Thema "Risikofaktoren" zu sprechen. Auch eine Vertreterin des Motorsports interessierte sich für das Format und brachte damit differenzierte Einblicke in die Gegebenheiten anderer Sportarten ein.
Einleitend trugen die Teilnehmenden zusammen, welche akuten Risiken im Kinderschutzbereich ihnen immer wieder im Sportalltag bewusst werden. Dazu unterschieden sie zwischen Veranstaltungen/Wettbewerben und Trainings. Genannt wurden häufiger Leistungsdruck ausgehend von Trainern und Eltern, die fehlende professionelle Distanz verschiedener Personen und die Umkleidesituationen.
Anhand einer Folie (aus der LSB-Basisschulung) zu allgemeinen Risikofaktoren und besonders den Sport betreffenden Faktoren wurden die Teilnehmenden auch für weitere Risiken sensibilisiert.
Abschließend fanden die zwei Sportarten Motorsport und Tanzsport gemeinsame Schnittpunkte in der Risikoanalyse des LTV Berlin, welche von der Berliner Tanzsportjugend für das DTV Jugendschutzprädikat erstellt wurde. Diese Analyse ist auch auf der Website des LTV Berlin zu finden.
Das letzte Treffen vor der Sommerpause findet am Donnerstag, 11. Juni wieder um 19 Uhr und online statt - anknüpfend an die "Risikofaktoren" geht es dann um die "Schutzfaktoren".
Die Tickets müssen direkt Online via Kreditkarte, Apple Pay, Google Pay und Paypal bezahlt werden. Die Tickets für die Abendveranstaltung am Samstag gibt es ausschließlich Online. Für die Tagesveranstaltungen wird es eine Tageskasse geben. Mit Vorlage eines Tickets für die Abendveranstaltung erhält man für die Tagesveranstaltung am Samstag eine vergünstigte Stehkarte an der Tageskasse.
Am 25 März 2026 verstarb Diethard Marschall im Alter von 90 Jahren.
Diethard Marschall gehörte mit seiner damaligen Frau Christel Marschall über Jahre in der Zeit von 1964 bis 1976 zu den besten Deutschen Paaren. Sie waren 22mal Berliner Meister, 6mal Deutsche Meister, 2mal Vize Europameister, 4mal Dritte bei einer Weltmeisterschaft. Sie standen 49mal im Finale bei Deutschen-, Europa- und Weltmeisterschaften und internationalen Turnieren. Davon waren 29 erste bis dritte Plätze. Nach ihrer Amateursportkarriere entschlossen sich Marshalls, ihr Hobby zum Beruf zu machen und Trainer beim Blau-Weiß-Silber Berlin (später Blau-Silber Berlin) zu werden. Hier führten sie über die Jahre viele Paare zum Erfolg. Außerdem war Diethard Marschall ein kompetenter und gefragter Wertungsrichter, auch bei Internationalen Turnieren.
Nach längerer Krankheit hat er nun seinen Lebensweg vollendet.
Am Wochenende 17. bis 19. April fand der jährliche Berliner Tanzsportkongress (BeTaKo) statt.
Den Auftakt machten am Freitagabend Stefan Bartholomae und Anne Benger mit der Erhaltsschulung für Turnierleiter. Wärend Stefan in den ersten 3 LE durch die dieses Jahr besondern umfangreichen TSO-Änderungen führte, wurden den Teilnehmenden durch Anne, ausgebildete Logopädin, in kurzweiliger und teilweise interaktiver Weise Werkzeuge für eine stimmschonende Moderation und bewusstes und kontrolliertes Atmen an die Hand gegeben.
Am Samstagmorgen führte Sven Traut dann die Wertungsrichter C/A durch ihren Standard-Erhalt, wobei er, unterstützt durch das Demo-Paar Jan Goerling / Hanna Kalpakidis, die unterschiedlichen zu erwartenden Qualitätsstufen einzelner Bewegungsabläufe in den unterschiedlichen Leistungsklassen herausarbeitete.
Bevor es am Nachmittag dann ebenfalls bei Sven Traut in den Erhaltsworkshop für Trainer C/B Standard zum Jahresthema "Peronality is Key" ging, führte Notfallsanitäterin Roxana Louis in zwei überfachlichen Lehreinheiten durch einen spannenden Vortrag zum Thema Medizinische Notfälle bei Tanzturnieren und im Training. Schwerpunkt des Vortrags lag dabei in der Sensibilisierung dafür, wann professionelle Hilfe durch den Rettungsdienst vor Ort notwendig oder angebracht ist, und wann man eine Situation ggf. auch eigenständig händeln oder eine Person anderweitig zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus bringen lassen kann.
Den Tagesabschluss setzte Thorsten Süfke als Kinderschutzbeauftragter des LTV Berlin und Multiplikator des LSB Berlin mit zwei LE Prävention interpersonaler Gewalt, in denen er eindrücklich veranschaulichte, wieso PiG-Schulungen nicht nur präventiv darauf aufmerksam machen sollen, was alles "verboten" ist, sondern auch sensibilisieren können, Probleme zu erkennen und als Vertrauens- und Kontaktperson für Betroffene besser und sicherer handeln zu können.
Der Sonntag war dann voll in Lateinerhand. Wieder mit den Wertungsrichtern startend führte Laurens Mechelke unterstützt durch das Demo-Paar Daniel Pastuchow / Anastasia Elkin die Anwesenden durch die zahllosen Möglichkeiten, durch rythmische Varianz das Tanzen zu individualisieren und dadurch dem Jahresthema folgend die eigene Persönlichkeit herauszustellen, ohne die Charakteristik des Tanzes zu verlieren. Auch bei der abschließenden Trainer-Einheit - ebenfalls durch Laurens Mechelke war das Jahresthema Grundlage der Schulung.