Chronik des Landestanzsportverbandes Berlin

Bei der hier vorliegenden Chronik geht es gleichermaßen um die Aufnahme von bereits Bewährtem wie um die Berücksichtigung bisher Unbekanntem. Die Inhalte basieren vor allem auf der Festschrift zum 50jährigen Jubiläum (2005), Verbandsunterlagen, Tanzzeitschriften, Clubzeitungen, Programmheften, Filmmaterial und Pressemitteilungen. Ziel ist es, eine ausgewogene Balance von Daten zu erreichen, die dabei sowohl internationale Weite sichtbar machen wie Berliner Besonderheiten Raum geben sollte.

Diese Chronik muß freilich unvollständig bleiben, stellt sie doch nur einen Überblick über die sportlichen Erfolge (sei es auf Landes-, Gebiets-, Deutschen, Europa- oder Weltmeisterschaften) und organisatorischen Änderungen dar. Inhaltlich sollten die einschlägigen Tanzsportarten (Boogie Woogie, Cheerleading, gleichgeschlechtliches Tanzen, Jazz- und Modern Dance, Majoretten, Rock’n’Roll, Standard/Latein) angemessen berücksichtigt werden. Selbstredend können bei dieser laufend gehaltenen Chronik längst nicht alle Funktionäre, Tänzer und Tanzsportvereine Erwähnung finden. Alle Angaben sind daher ohne Garantie auf Richtigkeit und Vollständigkeit verfaßt.

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Zusammengestellt im Jahr 2015 von Dirk Ullmann (LTV-Archivbeauftragter)

1910er

1911

Die Gründung des Alten Boston Club Berlin zählt zu den ersten Clubgründungen in Deutschland.

1912

Am 10. Dezember 1912 fand im Admiralspalast das erste Tanzturnier in Deutschland statt. Getanzt wurden Boston (langsamer amerikanischer Walzer), Onestep (Vorläufer des Foxtrott) und Tango.

1919

Im Berliner Admiralspalast wird die erste Deutsche Meisterschaft ausgetragen.

1920er

1920

Der Reichsverband für Tanzsport (RfT), Vorläufer des DTV, wird gegründet.

1922

Der Schwarz-Weiß 1922 Berlin e.V. wird gegründet.

Der Allgemeine Deutsche Tanzlehrer-Verband (ADTV) wird gegründet.

1925

Am 1. Februar 1925 wird neben dem RfT ein „Reichsverband zur Pflege des Gesellschaftstanzes“ (RPG) gegründet. Die Präsidien sind identisch.

Am 25. Mai tritt die erste reichseinheitliche Turnierordnung (TO) des RPG in Kraft. Sie galt bis in die ersten Jahre der Nachkriegszeit.

1930er

1931

Die erste offizielle deutsche Professionalmeisterschaft wird ausgetragen.

1936

Am 30. Mai findet in Bad Nauheim die erste offizielle Amateur-Weltmeisterschaft statt.

 

1940er

1946

Erstmals trat am 30. Mai 1946 in Berlin wieder die Sonderklasse auf das Parkett bei einem Turnier der Turniergruppe Bruchardt Schwarz-Weiß. Die Wochenschau berichtete von diesem ersten Turnier nach dem Zweiten Weltkrieg.

Um den alten RPG wieder ins Leben zu rufen, wird am 7. September in Köln-Junkersdorf unter der neuen Bezeichnung die „Interessengemeinschaft Deutscher Clubs zur Pflege des Gesellschaftstanzes“ (IPG) gegründet.

In Berlin gründet Dr. Friedrich Wilhelm Steeb den „Deutschen Tanzsport-Verband“ (DTV).

1947

Am 8. Mai 1947 wurde die erste deutsche Meisterschaft nach dem Zweiten Weltkrieg in Berlin von der Turniergruppe G. Frank vom Blau-Gold ausgetragen.

Der DTV wird in die IPG eingebracht.

1948

Am 16. Oktober wird die „Arbeitsgemeinschaft deutscher Tanzlehrer-Verbände“ begründet, bald darauf das „Turnieramt der Gesellschaftstanzschulen“ (TAG), später umbenannt in „Deutsches Amateur-Turnieramt“ (DAT).

1949

Am 6. November wird die IPG in „Deutscher Verband zur Pflege des Gesellschaftstanzes“ (DPG) umbenannt.

Der Boston Club Düsseldorf organisiert das erste große Tanzturnier der Nachkriegszeit.

1950er

1950

Richard und Mädy Keller gründeten im Verbund mit der gleichnamigen Tanzschule den Blau-Gold Berlin (später Club Excelsior Berlin), den Blau-Weiß-Silber Berlin und den Grün-Gold Berlin.

Am 30. Mai wird der „Allgemeine Deutsche Tanzlehrer Verband“ (ADTV) wieder gegründet.

Von 1950 bis 1958 werden alle Deutsche Meisterschaften im Boogie Woogie und Rock’n’Roll in Berlin ausgetragen.

1952

In der neuerbauten Schöneberger Sporthalle findet das erste Deutsche Hallenturnier (Veranstalter: Blau-Weiß-Silber Berlin) statt.

1953

Mit der am 2. Februar erfolgten Aufnahme des Deutschen Tanzsportverbandes – damals „Deutscher Amateurtanzsport-Verband“ (DATV) – / „Deutscher Verband zur Pflege des Gesellschaftstanzes“ (DPG) in den Deutschen Sportbund (DSB) sollten entsprechend dem föderativen Aufbau der Bundesrepublik Landesverbände gegründet werden.

1954

Der erste Rock’n’Roll Club in Deutschland – der Rocking Club Berlin e.V. – wird gegründet.

1955

In den einzelnen Bundesländern werden Landesverbände gegründet. Berlin macht den Anfang mit der Gründung der „Vereinigung der Berliner Clubs für Amateur-Tanzsport (VBCA)“ im „Haus des Sports“ (Bismarckallee 2 im Grunewald) am 25. Februar 1955 durch die sechs dem „Deutschen Verband zur Pflege des Gesellschaftstanzes (DPG)“ angehörenden und durch den Sportverband Berlin (heute LSB) anerkannten Clubs: BCT Blau-Orange e.V., Club Blau-Weiß-Silber, Rot-Weiß-Club, Schwarz-Weiß-Club e.V., Tanzclub West e.V. und Der Tanzkreis e.V. Am 8. März findet die konstituierende Sitzung der Delegierten der sechs Gründungsvereine ebenfalls im „Haus des Sports“ statt.

Als ersten Obmann (Vorsitzenden) wählten die Delegierten Klaus Koch, der die Geschicke des Berliner Tanzsports 27 Jahre lenkte. Mit ihm sind im ersten Vorstand Rudi Hubert (Kassenwart resp. stellvertretender Vorsitzender) und Hans Wauer (Sportwart) vertreten.

Am 12. März 1955 fand das Tanzturnier um den Ehrenpokal der Stadt Aurich mit Beteiligung einer Berliner Mannschaft statt.

Der „Deutsche Amateur-Tanzsport-Verband e.V.“ (DATV/DPG) spaltet sich auf dem Verbandsrat am 8. April („dem schwarzen Karfreitag des deutschen Tanzsports“). Alsbald folgte die Gründung eines Parallelverbandes mit Sitz in Bremen: „Amateur-Tanzsport-Verband von Deutschland“ (ATVD).

344 Mitglieder wies die erste offizielle Mitgliederstatistik des VBCA am 1. Oktober 1955 aus.

Bereits 1955 finden in Berlin internationale Jugendturniere statt.

1955 gab Mädy Keller (1916 - 1999) – angeregt duch ihre Trainingsaufenthalte in England – erste Kinder-Tanzstunden. Manche sprachen damals abfällig von „Kellers Tanzzirkus“, aber ihre Idee setzte sich rasch durch.

1956

Der 21jährige Wolfgang Wilsch kam zusammen mit einigen Freunden auf die Idee, den noch heute existierenden Berliner Rock’n’Roll-Clubs RRC Butterfly zu gründen.

Die erste Deutsche Meisterschaft im Rock’n’Roll fand in Berlin statt.

Am 13. Oktober veranstaltete der Club Blau-Weiß-Silber mit seinem Trainer Richard Keller erstmalig ein Amateur-Tanzturnier in der Schöneberger Sporthalle vor ausverkauftem Haus (2.000 Zuschauer). Es war die Geburtsstunde des Sporthallenturniers in ganz Deutschland.

1957

Am 12. Mai wird der „International Council of Amateur Dancers“ (ICAD) gegründet.

In der neugebauten und am Vortag eröffneten Deutschlandhalle organisierte der TC Blau-Weiß-Silber am 2. November gemeinsam mit der Tanzschule Keller das erste Sporthallenturnier: die Europameisterschaft Latein (Amateure).

Horst Todt erkämpfte 1957 im französischen Lyon vier Weltmeistertitel, u. a. im Boogie-Ballett (damalige Bezeichnung für Formation).

1958

Seit 1958 werden drei Arten von Turnieren durchgeführt: Allround (8 Tänze), Standard (5 Tänze) und Latein (4 Tänze).

Bei den Deutschen Meisterschaften der Professionals Standard in Wiesbaden wurden Egon und Ingrid Mangelsdorff Vierte.

Am 7. August 1958 trafen sich in Tegel sieben Mitglieder der Tanzschule Mangelsdorff, um einen „Tanzclub zur Pflege des Gesellschaftstanzes“ zu gründen. So entstand der „Tanzclub Mangelsdorff“.

In der Deutschlandhalle wird am 1. November – wiederum durch den Club Blau-Weiß-Silber – die Europameisterschaft Latein (Amateure) ausgerichtet.

Heinz Georg Finck baut in der Ahornallee 18 ein Haus für seine Tanzschule, die auch heute noch unter seinem Namen fortgeführt wird.

1959

Am 12. Februar wird der „Grün-Gold Club für Amateur-Tanzsport e.V.“ ins Leben gerufen. Er gehört damit zu den ersten DTV-Vereinen in Berlin. Die enge Kooperation mit der Tanzschule Dieter Keller ermöglicht ein rasches Anwachsen, so daß der Club mit vor allem jugendlichen Mitgliedern zeitweise stärkster Berliner Verein war.

In London wird die erste offizielle Latein-Weltmeisterschaft der Professionals ausgetragen.

Am 16. Mai werden Egon und Ingrid Mangelsdorff Deutsche Vizemeister der Professionals in Bad Kissingen.

Zum dritten Mal in Folge wird am 17. Oktober die Europameisterschaft Latein (Amateure) vom Club Blau-Weiß-Silber in der Deutschlandhalle durchgeführt.

Am 19. November 1959 beschloß die Mitgliederversammlung des „Tanzclub Mangelsdorff“ (TCM) die Umbenennung in „Tanzclub Blau Gold“.

1960er

1960

Der vom Club Blau-Weiß-Silber 1954 begründete „Preis der Nationen“ findet zum letzten Mal statt.

Am 21./22. Mai findet die Weltmeisterschaft der Professionals Standard und Latein in der Deutschlandhalle – ausgerichtet vom Blau-Weiß-Silber – statt. Weltmeister werden Bill und Bobby Irvine.

Am 15./16. Oktober wird dort die Europameisterschaft der Amateure Standard/Latein ausgetragen.

Am 26. November 1960 findet in Köln die erste deutsche Latein-Meisterschaft – noch „Bundesqualifikation“ genannt – statt. Es gewannen Karl und Ursula Breuer.

Ebenfalls wird die erste deutsche Latein-Meisterschaft der Professionals ausgetragen. Es gewannen Rudi Trautz und Inge Schmid.

1961

Die organisatorische Spaltung des deutschen Tanzsports in zwei Verbände (ATVD und DATV/DPG) wird am 30. April/1. Mai beendet. Der neue Gesamtverband heißt nun „Deutscher Tanzsport-Verband“ (DTV).

Erste Eintragung der „Vereinigung der Berliner Clubs für Amateur-Tanzsport e.V.“ ins Vereinsregister Charlottenburg: bis zum 10. Oktober 1961 hatte die VBCA weder Rechtspersönlichkeit noch Satzung.

Am 14. Oktober 1961 findet der „Große Preis von Europa“ (Amateure) in der Berliner Deutschlandhalle statt.

1962

Richard und Mady Keller veranstalteten in ihrer Tanzschule, zu der damals drei Vereine gehörten, vereinsinterne Kinderturniere.

Am 24. Januar wird der TTC Blau-Gelb als Abteilung des Postsportvereins (PSV) Berlin e.V. gegründet.

Am 5. Mai findet wiederum der „Große Preis von Europa“ (Amateure) in den lateinamerikanischen Tänzen in der Berliner Deutschlandhalle statt.

In der Berliner Deutschlandhalle wird am 21. Oktober die Weltmeisterschaft Latein und Kombination (Amateure) ausgetragen. Es gewinnt das deutsche Paar Dr. Jürgen und Helga Bernhold. Am Vortag findet dort die Weltmeisterschaft Standard der Amateure statt.

Die jährliche Durchführung einer „Deutschen Meisterschaft in den lateinamerikanischen Tänzen“ wurde auf dem DTV-Verbandrat in Kassel am 5. November 1962 beschlossen. Erster Austragungsort in jenem Jahr war Stuttgart.

1963

1963 wird der TC Royal Berlin e.V. gegründet.

Am 23. März 1963 findet in der Berliner Deutschlandhalle der „Pokal der Nationen“ (Amateure) statt.

Der Club Blau-Weiß-Silber trägt am 19. Oktober den „Großen Preis von Europa“ (Amateure) aus (1963 bis 1974).

1964

Seit 1964 finden Deutsche Formationsmeisterschaften statt. Ebenfalls werden erstmals Deutsche Allround-Meisterschaften (Kombination) ausgetragen; zunächst alle zwei Jahre, ab 1978 jährlich.

Für ein junges Erfolgspaar ging in jenem Jahr ebenfalls der Stern auf: Christel und Diethard Marschall holten sich ihren ersten Titel des Deutschen Meisters A-Standard.

Die Weltmeisterschaft Standard und Latein der Professionals 1964 findet am 2. und 3. Mai in der Berliner Deutschlandhalle statt.

Bei der Deutschen Meisterschaft der Senioren-Sonderklasse des Jahres 1964 – ausgetragen am 10. Oktober in der Ruhrland-Halle Bochum – gewannen Hans-Hermann und Edith Müller (Schwarz-Weiß-Club) den Titel.

Mit dem Weiß-Gold Casino Berlin e.V. wird am 28. Oktober 1964 ein weiterer Tanzsportclub ins Leben gerufen.

Alida Pfeiffer wurde 1964 beim Schwarz-Weiß-Club die erste weibliche Vorsitzende eines deutschen Tanzsportvereins.

Achtzehn Paare aus dreizehn Nationen tanzten am 14. November 1964 auf dem Parkett der Deutschlandhalle um den „Pokal der Nationen“. Veranstalter war der Club für Amateurtanzsport „Blau-Weiß-Silber e.V.“.

1965

Seit dem 30. Januar ist der DTV ordentliches Mitglied des DSB und damit als Spitzenverband allen anderen Sportverbänden gleichgestellt.

Der „Große Preis der Deutschlandhalle“ – veranstaltet vom Club Blau-Weiß-Silber – wird bis 1973 ausgetragen.

Die Deutschlandhalle ist am 20. März 1965 Schauplatz der Deutschen Meisterschaft der Amateure in den lateinamerikanischen Tänzen. Am selben Tag findet der 17. ordentliche Verbandsrat des DTV in der Berliner Kongreßhalle statt.

Im Roten Saal der Deutschlandhalle fand am 29. September der Drei-Städte-Kampf Berlin-Hamburg-Oldenburg statt, der von der bekannten Tanzschule Mangelsdorff zugleich mit einem Saison-Eröffnungsball verbunden war. Sämtliche Berliner Paare kamen vom „Blau-Gold-Club e.V.“, die sich in den Standardtänzen knapp vor Hamburg den Sieg holten.

Anlässlich des Weltkongresses der Tanzlehrer 1965 in Clacton-on-Sea, wo Mädy Keller ein vielbeachtetes Referat über Kindertanzen hielt, wurde ihr und ihrem Mann Richard der Carl Alan Award überreicht.

Hans-Hermann und Edith Müller (Schwarz-Weiß-Club) können bei der Deutschen Meisterschaft der Senioren-Sonderklasse am 9. Oktober im Hotel Intercontinental Frankfurt/Main ihren Titel verteidigen.

Am 23. Oktober 1965 findet die Europameisterschaft der Professionalpaare in den lateinamerikanischen Tänzen in der Berliner Deutschlandhalle statt.

1966

Die Mitgliederzahl überstieg die 1.000. In 10 Vereinen waren 1.071 Mitglieder gemeldet.

Am 30. April 1966 waren die deutsche Nationalmannschaft und die Sonderklassenpaare im Kampf um den vom TC Blau Gold gestifteten „Berliner Bären“ im Berlin Hilton am Start.

Mädy und Richard Keller eröffneten 1966 das Tanzstudio in der Bundesallee 215. Hier traf sich seinerzeit die internationale Tanzsport-Elite.

In der Deutschlandhalle findet am 7. und 8. Mai 1966 die Weltmeisterschaft Professionals Standard und Latein statt. Berlin schwärmt für ein einheimisches Paar. Diethard und Christel Marschall siegten an beiden Tagen im Amateur-Turnier.

Am 29. Oktober 1966 findet der „Große Preis von Europa“ der Amateure Standard und Latein in der Berliner Deutschlandhalle – ausgerichtet vom Club Blau-Weiß-Silber – statt. Das von Richard Keller geschickt gemixte Programm verzeichnete erstmalig auch einen „Europa-Cup für Junioren“.

1967

Am 11. März findet die Deutsche Meisterschaft 1967 der Amateure Latein in der Deutschlandhalle – veranstaltet vom Club Blau-Weiß-Silber – statt. Einen beachtlichen sechsten Platz belegte das Berliner Paar Diethard und Christel Marschall vom veranstaltenden Club Blau-Weiß-Silber.

Am 29. April veranstaltet der TC Blau Gold im Hilton das „Tanzturnier um den Berliner Bären“.

In der Berliner Deutschlandhalle findet am 4./5. November die erste offizielle Europameisterschaft im Formationstanz in beiden Disziplinen statt. Darüber hinaus werden die Deutschen Meisterschaften (Standard) und die Deutschen Meisterschaften der Standard- und Latein-Formationen ausgetragen. Es war der besondere Wunsch der Veranstalter, dem Berliner Publikum anläßlich der 25. Tanzturnier-Veranstaltung in der Berliner Deutschlandhalle einen tanzsportlichen Leckerbissen zu präsentieren. Seit genau 10 Jahren hat der Tanzsport hier eine neue ideale Heimstatt gefunden.

1968

Am 15. Januar entstand der Ahorn-Club Berlin e.V. aus der Idee der Fortführung des schon bei der Tanzschule Finck betriebenen Turniertanzes in eigenständiger Regie und unter eigenem Namen. Sein Name leitet sich von den Örtlichkeiten der Studioräume bei der Tanzschule Finck in der Ahornallee ab. Gründungsmitglieder waren u. a. die damaligen Tanzschule-Inhaber Heinz Georg und Gudrun Finck.

Der „Vereinigung der Berliner Clubs für Amateur-Tanzsport“ (VBCA) folgt durch Beschluß der Jahreshauptversammlung am 1. März 1968 der eingetragene Verein „Landestanzsportverband Berlin“ (LTV). Die Abkürzung VBCA bleibt jedoch vorerst noch bestehen.

In Hannover fanden am 16. März die ersten Deutschen Jugend- (Junioren-)Meisterschaften statt.

Am 8. Juni findet der Mannschaftskampf Brüssel-Bonn-Berlin im Rahmen des Saison-Abschlußballs der Tanzschule Mangelsdorff im Berlin Hilton statt. Es gewinnt die aus blau-goldenen Paaren bestehende Berliner Mannschaft.

Am 24. Juni 1968 ist der „Tanzsport-Club Weiß-Grün Berlin e.V.“ gegründet worden.

Am 12. Juli 1968 wird der TC Allround Berlin e.V. ins Leben gerufen.

Am 24. August schließen der „Allgemeine Deutsche Tanzlehrer Verband“ (ADTV) und der Deutsche Tanzsportverband (DTV) in Enzklösterle (Schwarzwald) ein Abkommen, das die Aufgaben klar abgrenzt: Tanzkurse in der Tanzschule, Tanzsport den Vereinen. Als ADTV-Vizepräsident war Heinz Georg Finck an der Unterzeichnung des Abkommens beteiligt. Am 1. September wird das „Deutsche Amateur-Turnieramt“ (DAT) der Gesellschaftstanzschulen im ADTV in den DTV eingegliedert. Tanzsportturniere finden künftig nur noch unter dem Dach des DTV statt. Die Amateurpaare, die bisher im DAT des ADTV organisiert waren, werden in den DTV überführt.

Am 28. September 1968 erhielt Ingrid Mangelsdorff anläßlich der Jubiläumsveranstaltung zum 10jährigen Bestehen des TC Blau Gold die Trainer-Ehrennadel des DTV.

Am 12. und 13. Oktober finden Europameisterschaften der Formation (Standard, Latein) und in den lateinamerikanischen Tänzen in der Deutschlandhalle statt (Veranstalter: Blau-Weiß-Silber).

Seit 1968 finden Deutsche Jugendmeisterschaften statt.

1969

Seit 1969 werden Deutsche Meisterschaften A-Klasse ausgetragen.

Der Olympia Tanzklub wird am 27. Januar im Haus der Tanzschule Brunner als selbstständiger Verein in Berlin-Schöneberg gegründet.

Der Ahorn-Club führte für ein Jahrzehnt das Traditionsturnier der S-Klasse Standard um den „Hilton-Pokal“ (1969 bis 1978) durch.

Die erste inoffizielle Berliner Meisterschaft der Jugend findet in der Schöneberger Sporthalle mit siebzig Paaren bis zum 25. Lebensjahr statt.

Am 24. Mai werden Jürgen Helm und Regina Sommer (Weiß-Gold Casino) in der Stadthalle Esslingen erstmals Deutsche Jugendmeister der Amateure (Mix).

Im Herbst erfolgt die Einführung der E-Klasse durch die VBCA.

In der Berliner Deutschlandhalle wurde am 29. November das Amateur-Turnier um den „Großen Preis von Europa 1969“ in den Standard- und lateinamerikanischen Tänzen ausgetragen.

1970er

1970

In Berlin in der TANZWELT VERLAG GMBH (Stirnerstraße 7, zugleich Wohnsitz von Rudi Hubert) erscheint im Januar die erste Ausgabe des „Tanzspiegels“ für den Deutschen Tanzsportverband. Rudi Hubert, der „Berliner mit der flotten Feder“, hob ihn zusammen mit Hermann Bolz aus der Taufe. Er übernahm die Redaktion, bis diese Arbeit nebenamtlich nicht mehr zu bewältigen war.

Am 27. Februar 1970 wird der TSC Weiß-Grün Berlin e.V. - Club für Amateurtanzsport ins Leben gerufen.

Am 18. Mai findet der erste Mannschaftskampf um den TC Blau Gold-Wanderpreis statt.

Jürgen Helm und Regina Sommer (Weiß-Gold Casino) verteidigen am 23. Mai im Deutschen Haus Flensburg ihren Titel als Deutsche Jugendmeister der Amateure (Mix).

Am 31. Mai 1970 findet in Nürnberg ein erster Vergleichskampf der Kinder statt.

Diethard und Christel Marschall (Blau-Weiß-Silber) werden Deutsche Meister Standard (7. November in der Saarland-Halle Saarbrücken) und Kombination der Amateure (6. Juni in der Stadthalle Offenbach) sowie Dritte der in Münster ausgetragenen Weltmeisterschaft-Kombination.

Der Blau-Weiss Berlin - Club für Amateurtanzsport e.V. wurde am 16. September 1970 gegründet und entsprang der renommierten Tanzschule Richard Keller, in der Mädy Keller für den Club langjährige Trainerin war und einige erfolgreiche Paare hervorgebracht hat.

Am 28. November finden der „Große Preis von Europa 1970“ in den Standardtänzen sowie der „Große Preis von Berlin 1970“ in den lateinamerikanischen Tänzen in der Deutschlandhalle statt.

Zur Förderung des Breitensports wird das „Deutsche Tanzsportabzeichen“ (DTSA) geschaffen. Horst Körner (Schwarz-Weiß Berlin 1922 e.V.) ist maßgeblich an dessen Einführung beteiligt und bis 1991 DTSA-Beauftragter des DTV.

1971

Der ATC Grün-Gold Berlin e.V. ist Veranstalter der Deutschen Jugendmeisterschaften in der Sporthalle Schöneberg.

Das deutsche Paar Peter und Hanni Neubeck (vormals Kaufmann) gewinnt am 30. Mai in der Berliner Deutschlandhalle die Weltmeisterschaft Latein im Amateurtanzsport.

Die „Eggleton-Trophy“ wird bis 1979 vom TC Royal ausgetragen.

Die Deutschlandhalle ist Austragungsort der Weltmeisterschaft der Profis in Standard und Latein.

Am 6. November verteidigen Diethard und Christel Marschall in der Stadthalle Kassel den Titel der Deutschen Standardmeister. Hinzu kommt der europäische Vizemeistertitel derselben Disziplin in Stuttgart.

Am 27. November 1971 belegt die von Monika Keller trainierte Clubgemeinschaft Blau-Weiß-Silber, Excelsior und Grün-Gold Berlin in der Weser-Ems-Halle Oldenburg den dritten Platz bei der Deutschen Meisterschaft der Latein-Formationen.

1971 entschlossen sich die Mitglieder des Schwarz-Weiß Berlin 1922 e.V., in das Studio Brandt im Titania-Palast umzuziehen.

1972

Inzwischen gibt es in Berlin 20 Vereine mit 2.115 Mitgliedern.

Christiane Holfert und André Wassileff (TC Royal Berlin) holen am 8. April in der Schöneberger Sporthalle mit einem glanzvollen Überraschungssieg die Deutsche Jugendmeisterschaft wiederum an die Spree. Veranstalter ist wiederum der ATC Grün-Gold Berlin e.V.

Am 29. April 1972 fand in der Berliner Deutschlandhalle die Europameisterschaft der lateinamerikanischen Tänze im Amateurtanzsport statt.

Im „Berlin Hilton“ feierte der Schwarz-Weiß Berlin 1922 e.V. am 13. Mai 1972 mit einem Jubiläumsball sein 50jähriges Bestehen.

1972 trennt sich der Club Blau-Weiss von der Tanzschule Keller (Bundesallee 215) und trainiert nun in den Räumen der Tanzschule Haase.

Diethard und Christel Marschall (Blau-Weiß-Silber) werden zum dritten Mal in Folge Deutsche Meister Standard (am 4. November in der Jahrhundert-Halle Frankfurt am Main), dazu Deutscher Meister der Kombination (am 3. Juni in der Münsterland Halle Münster) sowie Vizemeister der Europäischen Standardmeisterschaften in Wien.

1973

In New York wurden vom 17. bis 19. März die ersten Weltmeisterschaften der Formationen ausgetragen.

Das erste Berliner Tanzkarussell um das „Blaue Band der Spree“ wird am 7. April 1973 vom Club Grün-Gold in der Sporthalle Schöneberg aus der Taufe gehoben. 15 Startklassen sind ausgeschrieben. Einen Tag später findet als Bestandteil dieser Wochenendveranstaltung die Berliner Jugendmeisterschaft 1973 sowie der Städtekampf Hamburg-Berlin statt.

Am 16. Oktober erfolgt die Gründung des Berliner Tanzsport Clubs (btc) mit dem Leitmotiv „Freiheit in der Begegnung der Menschen“. Der Verein entwickelt sich zu einem wichtigen Ort für Turnier und Leistungssport in Berlin.

Am 14. November beschloß die Mitgliederversammlung des Blau-Weiß-Silber eine Fusion mit der Tanzsportabteilung Club Excelsior im Olympischen Sport-Club unter Beibehaltung des traditionellen Vereinsnamens.

In der Berliner Deutschlandhalle findet am 1. Dezember 1973 die Weltmeisterschaft Latein im Amateurtanzsport statt. Einen Tag später wird dort letztmalig der „Große Preis von Europa“ in der Kombination ausgetragen. Ausrichter dieser gemeinsamen Wochenendveranstaltung ist der Club Blau-Weiß-Silber.

Seit 1973 werden international fünf Standard- (Langsamer Walzer, Tango, Wiener Walzer, Slowfox, Quickstep) und Latein-Tänze (Samba, Cha-Cha-Cha, Rumba, Paso Doble, Jive) unterschieden. National finden nunmehr in den Bundesländern Landesmeisterschaften aller Klassen, Disziplinen und Sektionen statt, ab der A-Klasse zugleich als Qualifikationsturniere zu Deutschen Meisterschaften.

1974

Wolfgang Wilsch und Carmen Gäng (RRC Butterfly) werden Deutsche Meister im Rock’n’Roll.

1974 erfolgte die Eingliederung des Blau-Weiß-Silber als Tanzsportabteilung im Olympischen Sport-Club Berlin e.V.

Alida Pfeiffer wurde die Ehrenplakette des Senats von Berlin für besondere Verdienste um die Förderung des Sports verliehen.

1975

Um die Attraktivität der Jugendklassen zu stiegern, wird 1975 erstmals ein vom LTV Berlin gestifteter Jugendpokal durchgeführt.

Aus finanziellen Gründen trennt sich der Club Blau-Weiss von der Tanzschule Haase und verlegt sein Training in die Sporthalle der Robert-Bosch-Schule (Kastanienallee).

Am 11. März wurde der RRC Butterfly Berlin offiziell neu gegründet.

Am 20. September 1975 belegt die von Diethard Marschall trainierte Latein-Formation des Blau-Weiß-Silber im OSC Berlin bei der Deutschen Meisterschaft in der Meistersänger Halle Nürnberg den dritten Platz.

Am 25. Oktober fand die Standard-WM der Amateure und das Formationsturnier um den „Großen Preis von Berlin“ in den lateinamerikanischen Tänzen (Wanderpokal) vor 6000 Zuschauern in der Deutschlandhalle – ausgerichtet vom Club Blau-Weiß-Silber – statt. Berlins hoffnungsvoller Nachwuchs (Max-Ulrich Busch und Renate Hilgert) scheiterte beim Einzug in die Endrunde, kam aber auf einen verdienten siebenten Platz. Der gastgebende Club Blau-Weiß-Silber holte sich hingegen den Berlin-Pokal bei den lateinamerikanischen Tänzen.

Blau-Weiss Berlin wird am 15. November Sieger der ersten Deutschen Meisterschaft der Schülermannschaften (André Groger/Bettina Meyer, Andreas Fischer/Patricia Rissmann und Dirk Heidemann/Bettina Leuthoff) in Münster.

Am 29./30. November 1975 finden die Weltmeisterschaften Standard und Latein Professionals in der Berliner Deutschlandhalle statt.

Nach starken Widerständen von der Profi-Seite schaffte es der LTV Berlin, den ersten Übungsleiter-Modell-Lehrgang durchzusetzen.

1976

Am 8. Mai wurden Rainer Sprechert und Ariane Schießler (Blau-Weiß-Silber) im Schulzentrum Walsum Duisburg Deutsche Jugendmeister der Amateure.

Am 2. Juni 1976 wurde in der außerordentlichen Mitgliederversammlung des bis dahin selbstständigen berdon-club e.V. einstimmig der Beschluß gefaßt, sich mit dem Schwarz-Weiß-Club zu vereinigen.

Max-Ulrich Busch/Renate Hilgert (Ahorn Club) gewinnen alle drei Deutschen Meisterschaften (Standard am 6. November in der Stadthalle Hannover, Latein am 3. April in der Stadthalle Kassel, Kombination am 15. Mai im Hotel Hilton Düsseldorf) und werden zudem Internationaler Deutscher Meister in Bremen. Hinzu kommt der vierte Platz bei der Standard-Weltmeisterschaft.

Am 23. Oktober fanden in der Berliner Deutschlandhalle vor 7.000 Zuschauern die Europameisterschaft der Formationen in den Standard- und lateinamerikanischen Tänzen und der erstmalig ausgetragene Europa-Cup der Jugend über acht Tänze (Veranstalter: Blau-Weiß-Silber) statt. Deutschland (Rainer Sprechert und Ariane Schießler) teilten sich punktgleich mit Norwegen hinter Dänemark den zweiten Platz.

Am 17. November wird der Club Rot-Gold Berlin e.V. gegründet, der mit der Tanzschule Lehner am Rathaus Schöneberg verbunden ist.

1977

Am 30. April fanden in der Berliner Deutschlandhalle die Weltmeisterschaft der Amateure in den lateinamerikanischen Tänzen und das internationale Jugendturnier um den „Silbernen Bären von Berlin“ (Ausrichter: Blau-Weiß-Silber) statt.

Das „Blaue Band der Spree“ wird erstmals über vier Tage veranstaltet.

Über den Dächern Berlin wurde im Oktober das Studio „Blauer Satellit“ eröffnet. Im 20. Obergeschoß des Kudamm-Karrees (in 80 Meter Höhe) präsentierte die Tanzschule Dieter Keller in modernen Räumen ihr Welttanzprogramm.

Der Rocking Club Berlin wird 1977 Vize-Mannschafts-Europameister.

Max-Ulrich Busch/Renate Hilgert (Ahorn Club) holen sich am 5. November in der Stadthalle Tempelsee Offenbach zum zweiten Mal den Titel Deutsche Meister Standard. In derselben Disziplin werden sie 1977 in Den Haag Vize-Europameister.

Sportgruppenreisen gehören nunmehr zum festen Bestandteil der Arbeit des Jugendausschusses der BTSJ.

1978

Max-Ulrich Busch/Renate Hilgert (Ahorn Club) werden erneut Deutsche Meister Standard (am 4. November im Congress-Centrum in Hamburg) und Kombination (am 20. Mai in der Stadthalle Kassel). Darüber hinaus erringt das Paar drei Vize-Titel: Vize-Europameister Standard in Wien, Deutscher Vize-Meister Latein (15. April in Minden) sowie beim World-Cup über 10 Tänze (Weltmeisterschaft der Kombination) im dänischen Aarhus (9. September).

Der Berliner Rock’n’Roll-Verband wird gegründet.

Erstmalig auf deutschem Boden wurde im „Palais im Funkturm“ in Zusammenarbeit mit der Tanzschule Dieter Keller die „Weltmeisterschaft der Amateure im Rock’n’Roll 1978“ durch den RRC Butterfly organisiert.

Der Tanzclub Rubin e.V. Berlin wurde am 6. Mai 1978 in Rudow (Gründungsmitglied Jürgen Helm) aus der Taufe gehoben.

Seit 1978 bietet die Tanzsportabteilung „Blau-Weiß-Silber“ allen Tanzinteressierten im Rahmen der Trimmspiele des Deutschen Sportbundes Trimmtanz als Breitensport an. Bei Tanztreffs für Jedermann absolvieren alle Teilnehmer ein 3 Stunden „Jogging 130“-Tanzprogramm mit Tanzspielen, Paartanzen für Alle, Single-Gymnastiktanz und vor allem ein 15 Minuten Fitness-Non-Stop-Trimmtanzen. Bei diesem Non-Stop-Tanzen werden innerhalb von 15 Minuten zehn verschiedene Tänze ohne Pause gespielt. Der 1. Tanztreff für Jedermann fand im Juli 1978 anläßlich der Zehlendorfer Sportwoche in der Onkel-Tom-Sporthalle statt und brachte über 300 Trimmtänzer auf das Parkett.

Am 16. September findet der Jubiläumsball zum 20. Geburtstag des TC Blau Gold mit der Kapelle „Danny Veidt“ und als Showeinlage Wolfgang und Evelyn Opitz statt.

Der Rocking Club Berlin e.V. belegt bei der Deutschen Meisterschaft 1978 den dritten Platz.

Am 11. November 1978 findet in der Berliner Deutschlandhalle die Weltmeisterschaft Latein Professionals statt.

Im Breitensport organisiert die TSA Blau-Weiß-Silber im OSC Berlin e.V. die erste Berliner Trimmtanzveranstaltung mit 300 Teilnehmern, der zahlreiche weitere folgten.

Das 1. Majorettencorps Berlin e.V. wurde am 28. Dezember 1978 in Berlin-Reinickendorf gegründet.

Eine neue Turnier- und Sportordnung (TSO) des DTV tritt in Kraft.

1979

Am 21. Januar 1979 gründeten einige Tanzschüler und -lehrer der kurz zuvor eröffneten Tanzschule Broadway den Askania TSC Berlin e.V., um neben den freizeitorientierten Angeboten der Tanzschule auch den Turniertanzsport zu betreiben.

Max-Ulrich Busch/Renate Hilgert (Ahorn Club) holen sich wiederum alle drei Deutschen Meistertitel (Standard am 3. November in der Saarlandhalle in Saarbrücken, Latein am 31. März in der Mercator-Halle in Duisburg, Kombination am 5. Mai in der Stadthalle in Erlangen) und am 24. März in Antwerpen schließlich den 1. Platz beim 9. World-Cup.

Seit dem 13. Mai 1979 wird alljährlich vom Ahorn-Club Berlin e.V. das Turnier um den Havel-Pokal für die Paare der Hauptgruppe C-Standard ausgetragen. Ebenfalls begründete der Club den „Pokal des Interconti“.

Am 19. Mai fanden in der Berliner Deutschlandhalle die Weltmeisterschaft der Formationen in den Standard- und lateinamerikanischen Tänzen sowie die erstmalig ausgetragene Deutsche Juniorenmeisterschaft Latein (Ausrichter: Blau-Weiß-Silber) statt. Als jüngstes Paar wurden die Geschwister Christiane (damals 15) und Michael Hilgendorf (seinerzeit 13) vom Berliner Tanzsportclub e.V. Deutsche Juniorenmeister.

Am 21. Mai fand zum ersten Mal in Berlin ein Treffen der Jugendsprecher mit 12 Jugendlichen aus 7 Vereinen statt.

Im Laufe des Jahres kann der Club Blau-Weiss nun wieder in die Tanzschule Keller (Bundesallee 215) einziehen.

Beim 1. OSC-Trimm-Tanztreff am 9. September 1999 waren über 800 Zuschauer anwesend, von denen ungefähr 500 Tanzlustige beim Trimmtanzen mitmachten.

Am 14. Oktober veranstaltet der Ahorn-Club Berlin e.V. im „Hotel Intercontinental“ den 10-Tänze-Länderkampf Deutschland - Norwegen.

Der Boogie Club Berlin wird als Tanzsportabteilung im Turn- und Sportverein Berlin-Wittenau 1896 e.V. gegründet.

Der Deutsche Tanzsport verliert am 5. Dezember durch einen tragischen Unglücksfall mit Dieter Keller (geb. 1939) seinen erfolgreichsten und schöpferischsten Turnierveranstalter. Die gleichnamige Tanzschule war als Veranstalter der alljährlich in der Berliner Deutschlandhalle stattfindenden Professional-Turniere mit dem dazugehörigen traditionellen Rahmenprogramm weit über die Grenzen der Stadt Berlin hinaus bekannt.

1980 - 1984

1980

Beim „Blauen Band der Spree“ wurden erstmalig DTV-Ranglistenturniere getanzt.

1980 wird der Nordberliner Havel-Majoretten 1980 e.V. gegründet.

Anläßlich des 32. ordentlichen Verbandstages des DTV am 10. Mai 1980 in der Berliner Kongreßhalle (die drei Tage später einstürzte) feierte der LTV Berlin sein 25jähriges Jubiläum. Zugleich konnte der unvergessene Klaus Koch auf ein Vierteljahrhundert Amtszeit als Vorsitzender zurückblicken. Sein erfolgreiches Wirken fand Ausdruck in der wiederholten Wahl in das Präsidium des DTV, wo er damals Vizepräsident war. Klaus Koch erhält zudem eine zweifache Ehrung: einmal mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande und zum anderen mit der Ehrenplakette in Gold des Landessportbundes Berlin.

Zum dritten Mal werden Max-Ulrich Busch/Renate Hilgert (Ahorn Club) Deutsche Meister in allen drei Sektionen (Standard am 1. November in der Stadthalle Kassel, Latein am 22. März in der Schwabenland-Halle Fellbach, Kombination am 3. Mai im Hotel Hilton Düsseldorf) und erreichen überdies den 1. Platz beim Europa-Cup in Aarhus.

Am 12. Oktober findet wiederum der im Vorjahr schon vom Ahorn-Club Berlin e.V. im „Hotel Intercontinental“ veranstaltete 10-Tänze-Länderkampf Deutschland – Norwegen statt. Das Blackpool-Orchester Charles Barlow konnte als absolutes Highlight verpflichtet werden.

Der Rock’n‘Roll Club RRC Cadillac wird gegründet.

Die ersten drei Rock’n‘Roll-Vereine wurden als Anschlussmitglieder in den LTV Berlin aufgenommen.

Am 29. November 1980 wird in der Deutschlandhalle der mittlerweile zehnte „World Cup“ der Amateure Standard/Latein (veranstaltet von Blau-Weiß-Silber) ausgetragen. In Ermangelung einer Allround-Weltmeisterschaft wird er auch als „inoffizielle Weltmeisterschaft“ über 10 Tänze bezeichnet.

Am 15. Dezember 1980 wurde der DTV-Figurenkatalog für die Startklassen E, D und C in Kraft gesetzt.

Inzwischen bereichern Freizeitreisen die Arbeit des Jugendausschusses der BTSJ.

1981

Max-Ulrich Busch/Renate Hilgert (Ahorn Club) werden am 12. September 1981 in Aarhus Europameister Standard, zudem Deutscher Meister Standard (am 7. November in der Stadthalle Tempelsee Offenbach) und Kombination (am 2. Mai im Kurhaus Wiesbaden). Am 12. November erhalten sie (noch vor ihrem WM- und Blackpool-Sieg) in der Godesberger „Redoute“ das „Silberne Lorbeerblatt“ als höchste Ehrung der Bundesrepublik Deutschland für Sportler.

Die erste Ausgabe der Zeitung der Berliner Tanzsportjugend (BTSJ) erscheint.

Christel Marschall und Peter Steirl werden Landestrainer des LTV Berlin. Das erste „Landesleistungszentrum Tanzsport“ (LLZ Berlin) ist im Steglitzer Kreisel in unmittelbarer Nähe zum Verein Blau-Weiß-Silber beheimatet.

Am 10. Oktober 1981 findet der Mannschaftskampf Bayern – Berlin in den lateinamerikanischen Tänzen statt (Veranstalter: Rot-Gold-Club Würzburg e.V.).

Die Geschwister Michael und Christiane Hilgendorf (Berliner TSC) gewinnen am 17. Oktober 1981 den Deutschen Jugendmeister Standard.

Am 7. November 1981 findet in der Berliner Deutschlandhalle die Weltmeisterschaft Standard Professionals statt.

1982

Als erste Deutsche wurden die Berliner Max-Ulrich Busch/Renate Hilgert (Ahorn Club) in Frankfurt am Main Standard-Weltmeister (13. Februar) und siegen zudem bei der Offenen Britischen Meisterschaft in Blackpool (27. Mai). Das Weltmeister-Paar wurde mit der Sportplakette des Landessportbundes Berlin in Gold ausgezeichnet.

Die Geschwister Michael und Christiane Hilgendorf (Berliner TSC) gewinnen sowohl die Deutschen Jugendmeisterschaft Standard (am 16. Oktober im Konzerthaus Solingen) als auch Latein (am 20. März in der Jahnhalle Pforzheim). Außerdem gewinnt das Paar am 13. März den erstmals ausgetragenen Berlin-Pokal (Jugend-Europa-Pokal) in den lateinamerikanischen Tänzen.

Der erste Vorsitzende des LTV Berlin und Träger des Bundesverdienstkreuzes, Dipl.rer.pol. Klaus Koch (geb. 27. Dezember 1922), erlag am 17. September einem Herzversagen.

Am 6. November 1982 findet die Europameisterschaft Latein Professionals in der Berliner Deutschlandhalle statt.

1983

Am 19. März 1983 fand in der Eissporthalle Jafféstraße die Deutsche Juniorenmeisterschaft in den lateinamerikanischen Tänzen (Ausrichter: Blau-Weiß-Silber, TSA im OSC) statt. Die Geschwister Christiane und Michael Hilgendorf (Berliner Tanzsportclub) verteidigen ihren Titel erfolgreich.

Ariane Böttcher und Frank Foelske (Blau-Weiß-Silber) wurden am 15. Oktober in der Kongreßhalle Gießen Deutsche Jugendmeister in den Standardtänzen.

Der RRC Butterfly Berlin belegte 1983 den 7. Platz bei der Weltmeisterschaft der Clubs im Rock’n’Roll.

Am 5. November findet in der Deutschlandhalle der „Grand Prix d’Europe 1983“ der Professionals Standard und Latein statt.

Am 12. November feiert der TC Blau Gold sein 25jähriges Bestehen mit einem großen Ball. Als Show-Programm tanzen die mehrfachen Deutschen Meister Werner und Ingrid Führer, eine CanCan-Formation sowie Peter Mangelsdorff und Gaby Opitz.

Die mit 16 Paaren aus 16 Ländern besetzte 10-Tänze-Weltmeisterschaft der Amateure wurde am 26. November 1983 in den Rahmen einer großartigen Tanzschau in der Deutschlandhalle verpackt (Ausrichter: Blau-Weiß-Silber, TSA im OSC). Vor 8.000 Zuschauern errangen Oliver und Martina Wessel-Therhorn für Deutschland den Vize-Weltmeister-Titel.

1984

In der Eissporthalle Jafféstraße findet die Deutsche Rock’n’Roll Meisterschaft der Clubs 1984 statt (Ausrichter: RRC Butterfly Berlin e.V.).

Anläßlich des 10jährigen Bestehens und aufgrund seiner Verdienste um den nationalen und internationalen Tanzsport wurde dem Berliner Tanzsportclub e.V. (btc) die Ausrichtung der Europameisterschaft der Junioren am 31. März übertragen.

Seit 1984 etablierte sich zu Ostern das Berliner Rock’n’Roll-Wochenende. Ein kleines Boogie Woogie Sportturnier (Boogie Cup 1984) wird kreiert.

Um sportlich und finanziell konkurrenzfähig zu sein, schließt sich der Olympia Tanzklub am 1. Juni dem Großverein Sport Club Siemensstadt an.

Am 14. Oktober 1984 ist der „TITANIA TANZCLUB BERLIN E.V.“ gegründet worden.

Durch Beschluß der Mitgliederversammlung vom 10. Dezember 1984 wurde der Tanzklub Kastell Berlin e.V. aufgelöst.

1985 - 1989

1985

Am 9. Januar 1985 stirbt Richard Keller (geb. 1900).

Die am 27. April von Klaus Beck und seinem „Weiß-Gold Casino Berlin“ mit viel Mut in der Deutschlandhalle ins Leben gerufene Frühjahrsveranstaltung „Goldener Bär von Berlin“ feiert Premiere. Das Grundkonzept will Paaren „aus dem zweiten Glied“ attraktive Turniere bieten.

Am 16. Juni findet der Mannschaftskampf der Bundesländer Hamburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Berlin für Schüler und Junioren mit insgesamt 247 Teilnehmern statt.

Die erstmalig ausgetragene Berliner Meisterschaft der Professionals in den lateinamerikanischen Tänzen gewannen in einer Veranstaltung der Tanzschule Lachmann im Interconti Andreas Fischer/Beate Franke (Blau-Weiß). Gleichzeitig wurde mit dem Paar Peter Mangelsdorff/Gaby Opitz (TC Blau-Gold) nach dreißigjähriger Pause wieder der Berliner Professionalmeister in den Standardtänzen ermittelt.

Am 9. November 1985 findet in der Berliner Deutschlandhalle die Europameisterschaft Latein Professionals statt.

Der Club Blau-Weiß-Silber ist Gastgeber der Weltmeisterschaft der Formationen Standard und Latein am 30. November in der Deutschlandhalle. Vor heimischen Publikum siegten in beiden Disziplinen deutsche Mannschaften (Standard: 1. Tanzclub Ludwigsburg; Latein: TSG Bremerhaven).

1986

Im April erscheint die erste Ausgabe des „Berliner Tanzjournals“.

Der TC Wedding wurde 1986 als „reiner“ Hobbytanzverein ins Leben gerufen.

Das Sport- und Freizeitzentrum Siemensstadt am Rohrdamm wird Turnierstätte des „Blauen Bandes der Spree“.

In der Eissporthalle Jafféstraße findet am 17. Mai 1986 der World-Cup Rock’n’Roll Amateure statt.

Im Auftrag des LTV veranstaltete der Club Rot-Gold Berlin im Prälat Schöneberg am 31. Mai erstmals das Latein-Turnier um den Gedächtnispokal zu Ehren Klaus Kochs, der über 27 Jahre Vorsitzender des Berliner Verbandes und lange Zeit Präsidiumsmitglied im DTV war.

Am 3. Juni 1986 wurde der Landesverband Berlin der Tanzsport-Trainer-Vereinigung (TSTV) gegründet und Heinz-Georg Finck zum Leiter gewählt.

Unter dem Titel „BERLINS JUGEND TANZT 1986“ findet eine Veranstaltung in der Charlottenburger Sporthalle (Sömmeringstraße) statt.

Am 19. Oktober 1986 werden Astrid Lemm und André Groger im Palestra Aldo Modo bei Mailand Südeuropameister in den Standardtänzen.

Die Tanzschule Dieter Keller veranstaltet in der Deutschlandhalle am 1. November die Weltmeisterschaft Professionals Standard und Latein.

Zum 30. November 1986 beendete Peter Steirl seine Tätigkeit als leitender Landestrainer.

Mit einem Schreiben des Präsidenten des Deutschen Sportbundes, Hans Hansen, wurde Ingrid Behnke als Mitglied in den Bundesausschuß für Breitensport berufen.

1987

Am 7. März 1987 erreichen Peter Mangelsdorff und Janet Marmulla beim Worldcup der Professionals über 10 Tänze den dritten Platz.

Die erste offizielle Geschäftsstelle des LTV Berlin mit der Mitarbeiterin Christel Brakhage wird im Spätsommer am Hindenburgdamm in Berlin-Steglitz eröffnet. Bislang war der Wohnsitz des Vorsitzenden zugleich die Verbandsanschrift.

Im Festsaal des Hotel Berlin begeht der Schwarz-Weiß Berlin 1922 e.V. am 11. April sein 65jähriges Jubiläum.

Im Mai desselben Jahres wird der TC Mondial e.V. Berlin ins Leben gerufen. Mitglieder der Tanzschule „Golden Gate“ von Peter und Patricia Kolisch gründeten den Verein zur Förderung des Turniertanzsports in Ergänzung zum Tanzschulbetrieb.

Am 13. Juni 1987 veranstaltete der RRC Butterfly in der Schöneberger Sporthalle die Deutsche Meisterschaft Rock’n’Roll der Amateure.

Am 27. Juni kommt es in einem Abstellschuppen zur Gründung des TTC Carat Berlin e.V.

In der Berliner Deutschlandhalle fand am 7. November 1987 die Europameisterschaft der Professionalpaare in den Standardtänzen statt.

Am 15. November 1987 wird der TC Schwarz-Gelb e.V. gegründet.

Am 28. November veranstaltet der Club Blau-Weiß-Silber in der Deutschlandhalle die Weltmeisterschaft 1987 der Amateure in der Kombination. Anläßlich dieser Weltmeisterschaft wurde das dienstälteste LTV-Vorstandsmitglied, Sportwart Gerhard Becker, mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet.

Die Berliner Meister in den Standardtänzen, Astrid Lemm und André Groger, konnten den traditionellen Silberpokal des Wembley Open zum zweiten Mal hintereinander gewinnen.

Von 1987 bis 1991 wurde der RRC Butterfly Berlin viermal Deutscher Meister der Clubs im Rock’n’Roll.

Im Dezember hat Berlin I in Duisburg den TNW-Junioren-Mannschaftspokal 1987 vor Nordrhein-Westfalen I gewonnen und verteidigt.

1988

Erstmalig findet in der Deutschlandhalle am 16. Januar 1988 ein Bundesliga-Formationsturnier statt.

Auf eigenem Wunsch gibt Christel Marschall zum 31. Januar 1988 die Funktion als Landestrainerin auf.

Gerhard Becker, Landessportwart und Vorsitzender des Tanzsportclubs Schwarz-Gold Casino, hat am 26. Februar für seine ehrenamtlichen Tätigkeiten die Goldene Ehrennadel des Bezirks Zehlendorf von Berlin verliehen bekommen.

Am 1. März 1988 wurde der Turniertanzkreis am Bürgerpark e.V. gegründet. Initiatorin des Vereins war die heutige Vorsitzende Ina Donle.

Am 12. März 1988 ist für ihre besonderen Verdienste um den Berliner Sport Werner Franke und Heinz Pfitzinger durch die Senatorin für Schulwesen, Berufsausbildung und Sport die Senatsehrenplakette verliehen worden.

Mit Annabelle Rotter und Sven Ninnemann wurde 1988 ein Berliner Paar Sieger des Deutschen Schülerpokals in Duisburg (in beiden Disziplinen).

Die besten deutschen Profipaare tanzen am 12. Juni im Palais am See unter der Leitung der Tanzschule Mangelsdorff um den Deutschlandcup der Professionals in den Standardtänzen.

Am 19. August 1988 findet die Gründung der Tanzsporttrainer-Vereinigung in der Bundesrepublik Deutschland e.V. (TSTV e.V.) im DTV statt.

Am 16. September 1988 feierte der Ahorn-Club Berlin im Rahmen der Clubmeisterschaft sein 20jähriges Jubiläum.

Der TC Blau Gold Berlin e.V. feierte am 22. Oktober im Rahmen eines großen Jubiläumsballes den 30. Geburtstag des Vereins.

Im „Blauen Satelliten“ (Kudamm-Karree) findet am 28. Oktober der erste Jugendball der BTSJ, der auf den Namen „HOT FEET“ getauft wurde, statt.

Am 6. November 1988 wurde weltweit der erste Welttanztag der Tanzschulen und Tanzsportclubs begangen. Mit von der Partie waren der TC Blau Gold Berlin e.V. und die Tanzschule Mangelsdorff, die im Palais am See eine siebenstündige Mammutveranstaltung gestartet hatten.

1988 fand zu Ehren von Mädy Keller-Budenberg die Europameisterschaft der Professionals über zehn Tänze noch einmal in der Deutschlandhalle statt.

Der erste VBCA-Sportwart und Gründungsmitglied Hans Wauer verstirbt im 83. Lebensjahr.

1989

Gerhard Becker wird nach seiner 25jährigen Tätigkeit als Landessportwart am 10. März zum ersten Ehrenmitglied des LTV Berlin ernannt.

Am 25. März 1989 findet der Deutschland-Cup Rock’n’Roll in der Werner-Ruhemann-Halle satt (Ausrichter: RRC Butterfly Berlin e.V.).

Heinz-Georg Finck verkauft seine Tanzschule.

Am 28. Oktober gewinnen Daniel und Maria Stelter (TC Blau Gold) in Herford ihre erste Deutsche Meisterschaft: Junioren A-Standard.

Am 4. November veranstaltete die Tanzschule Dieter Keller in der Deutschlandhalle den Europa-Cup der Professionals 1989 Latein.

Am ersten Adventswochenende im Dezember 1989 findet das 1. BITAF (Berliner Internationales Tanzfestival) der Veranstaltungsgemeinschaft Blau-Weiß-Silber/Weiß-Gold Casino statt. Mit dieser Veranstaltung feiert der letztgenannte Club sein 25jähriges Bestehen. Astrid und André Groger werden Zweite beim ausgetragenen World Cup in der Deutschlandhalle. Sie setzten damit die Berliner Erfolge von Christel und Diethard Marschall sowie Renate Hilgert und Max-Ulrich Busch fort.

Deutsche Meister Standard werden am 4. November 1989 André Groger/Astrid Groger (Blau-Weiß-Silber).

Der Berliner Tanzsportatlas (BTSA) erscheint als Sonderausgabe der Zeitschrift CHALLENGER und ist ein Nachschlagewerk mit Informationen zu 30 Tanzsportclubs für alle Turnier- und Hobbytänzer.

In Anerkennung der Jugendarbeit erhält die BTSJ für 1989 eine Auszeichnung der Senatorin für Schule, Berufsbildung und Sport.

1990 - 1994

1990

Gebietsmeisterschaften und Ranglistenturniere werden eingeführt.

Am 6. Januar 1990 findet der 1. Tegeler Neujahrspokal des TC Blau Gold statt.

Am 9. März 1990 gibt sich der LTV Berlin eine Verleihungsordnung, nach der verdiente aktive und im Hintergrund wirkende Tanzsportler ausgezeichnet werden können.

Am 17. März werden Torsten Lexow und Monika Hartung in München überraschend Deutsche Meister der Senioren A-Standard.

Am 17./18. März findet das 28. und letzte internationale Turnier um den „Pokal der Jugend“ in Ost-Berlin statt.

Am 25. Mai 1990 trafen sich 18 Berliner Tanzsportler in „Leo’s Hütte“, einem Jugendclub in Hohenschönhausen, zur Gründung des neuen Tanzclubs „TSG Residenz Berlin“.

Beide DTV-Ranglistenturniere um das „Blaue Band der Spree“ gewinnen Berliner Paare: Standard: André Groger/Astrid Groger (Blau-Weiß-Silber); Latein: Laurens Mechelke/Nicole Roy (Askania).

In der DDR ist noch vor dem Beitritt zur Bundesrepublik Deutschland ein Amateur-Tanzsport-Verband (ATV) gegründet worden.

Am 9. September wird im Lindenhof (Eythstraße) ein neuer Tanzsportclub gegründet: TC BRILLANT Berlin e.V. Seither steht Christian Schrader als 1. Vorsitzender an der Spitze des Vereins.

Am 20. September 1990 werden zwei weitere Vereine im Ostteil der Stadt gegründet: der Tanzklub „Berlin“ sowie der TSZ Concordia e.V. Berlin.

Der TanzVerein 90 Berlin e.V. wird gegründet und zählt heute zu einem der wenigen auf modernen Tanz spezialisierten Sportvereinen in Berlin.

Der LTV Berlin nimmt die fünf neu gegründeten Vereine (TTK Am Bürgerpark, TK Berlin, TSZ Concordia e.V. Berlin, TSG Residenz und TC Spree-Athen) aus dem Ostteil Berlins mit 315 Mitgliedern auf.

Mit dem TC Allround ist es erstmals einer Berliner Formation gelungen, in die Bundesliga aufzusteigen.

Der ordentliche Verbandstag des DTV findet nach zehn Jahren wieder in Berlin statt.

Als einer der Höhepunkte der „Wiedervereinigungsfeier“ in der Nacht vom 2. zum 3. Oktober 1990 wurde um Null Uhr die Bundesflagge vor dem Reichstag aufgezogen. Diesen ersten offiziellen „Staatsakt“ nahmen 14 junge Sportler und Sportlerinnen aus den ehemals getrennten Stadtteilen West- und Ostberlins vor, die von der Jugendorganisation des Landessportbundes im Auftrag des Bundesinnenministeriums ausgewählt wurden. Aus dem Westteil war auch die Sportart Tanzen mit Sven Armbrust, Bettina Berg und Janet Bert vertreten.

Am 27. Oktober veranstaltete der TC Blau Gold in Siemensstadt die Deutsche Jugendmeisterschaft 1990 (Standard). Daniel und Maria Stelter können erfolgreich ihren Vorjahrestitel verteidigen. Beide erhalten in diesem Jahr auch das Deutsche Tanzturnierabzeichen der Jugend in Gold.

Am 11. November 1990 wurde im Hinblick auf die Übernahme der Turnier- und Sportordnung (TSO) des DTV für die neuen Bundesländer eine erste zentrale Schulung für Wertungsrichter und Turnierleiter organisiert (Referenten: Peter Steirl und Franz Allert aus Berlin).

Die Geschwister Daniel und Maria Stelter erringen am 1. Dezember vor ca. 7.000 Zuschauern in der Berliner Deutschlandhalle den 3. Platz bei der ersten Junioren Weltmeisterschaft Standard 1990. Zugleich haben André und Astrid Groger mit einem Showprogramm offiziell ihren Abschied vom aktiven Tanzsport genommen.

Christel Marschall und Peter Steirl werden mit der Trainer-Ehrennadel des DTV ausgezeichnet.

1991

Am 20. April findet im Sportzentrum Siemensstadt die Norddeutsche 10-Tänze-Meisterschaft statt.

Erster Sommerpokal der Berliner Tanzsportjugend (BTSJ) am 15./16. Juni im Erika-Hess-Eisstadion.

Die Berliner Meisterschaften sind auch für die fünf neuen Bundesländer Qualifikationsturnier um die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft.

Dagmar und Volker Borchert erringen in Norderstedt den 5. Platz im Deutschlandpokal der Senioren II S-Klasse. Damit ist seit längerer Zeit auch wieder ein Berliner Paar in die deutsche Spitze dieser Altersgruppe vorgedrungen.

Seit dem 1. Oktober 1991 ist die Tanzsporttrainer-Vereinigung (TSTV) Berlin e.V. ordentliches Mitglied im LTV und damit auch im Vorstand mit Sitz und Stimme vertreten.

Am 19. Oktober 1991 überreicht der 1. Vorsitzende des LTV Berlin, Franz Allert, Dagmar und Volker Borchert in den Räumen des Berliner Tanzsportclub (btc) das Deutsche Tanzturnierabzeichen in Gold.

Im November findet die Weltmeisterschaft der Formationen in der Deutschlandhalle statt.

Die Tanzsportsendung „Berliner Tanzmagazin“ mußte aus Geldmangel wieder eingestellt werden.

1992

In Anerkennung seines langjährigen und vorbildlichen ehrenamtlichen Engagements im Berliner Tanzsport ist Kurt Richter in einer Feierstunde von Sportsenator Jürgen Kleemann die Ehrenplakette des Berliner Senats verliehen worden.

Erstmals wird das „Berliner Pokal-Turnier der JMD-Formationen“ durchgeführt.

Der „International Council of Amateur Dancers“ (ICAD) wird in „International Dance Sport Federation“ (IDSF) umbenannt.

Am 25. April veranstaltete der Berliner Tanzsportclub (btc) den Deutschlandpokal der Senioren II S im Carree Seestraße. Dagmar und Volker Borchert erreichen vor heimischem Publikum den 4. Platz.

Aus Kostengründen mußte das „Berliner Tanzjournal“ eingestellt werden.

In der Schöneberger Sporthalle findet 1992 die Deutsche Meisterschaft Rock’n’Roll der Schüler und Junioren (Veranstalter: RRC Butterfly) statt.

Am 21. Juni führt der TC Blau Gold die Tradition des LTV-Mannschaftskampfes fort.

Am 7. November 1992 gewinnen Jens Jörgens/Kerstin Jörgens-Neubert die Weltmeisterschaft Kür Standard (Schautanz, klassisch) Professionals in der Berliner Deutschlandhalle.

Am 28. November findet im Rahmen des 4. BITAF (Berliner Internationales Tanzfestival) die Weltmeisterschaft der Junioren Standard in der Deutschlandhalle statt.

1993

Im März löst das „Tanzjournal“ (als Gebietsteil Ost im „Tanzspiegel“) das „Berliner Tanzjournal“ ab.

Am 15. Mai findet erstmals der IDSF Nations Cup in der Berliner Deutschlandhalle statt.

Seit 1993 hat der „Rock’n’Roll Club Spreeathen“ in Lichtenberg seinen Sitz.

Die Standardformation des TC Allround Berlin e.V. gewinnt 1993 den Nationencup und belegt Platz 3 in der Deutschen Rangfolge.

Natascha Paetznick/Sascha Tschorn holen sich im Rock’n’Roll den Deutschen Meistertitel der Junioren.

Am 18. September findet der Jubiläumsball „35 Jahre TC Blau Gold“ statt. Zugleich erscheint eine entsprechende Festschrift.

Am 14. Oktober findet eine außerordentliche Mitgliederversammlung satt, in der die faktische Auflösung des TC Blau Gold beschlossen wird. Die ist nötig, um die künftige Tanzabteilung in den VfL Tegel 1891 e.V. zu integrieren.

Am 30. Oktober 1993 gewinnen Pascal Herrbach und Anja Wunsch (Grün-Gold) in Herford den Deutschen Meistertitel der Junioren in den Standardtänzen. Sie konnten bereits auf der GOC in Mannheim als bestes deutsches Paar ihre Spitzenstellung unter Beweis stellen.

Im Herbst wird die Tanzschule Keller überraschend verkauft.

Am 27. November findet in der Deutschlandhalle im Rahmen des 5. BITAF die Europameisterschaft der Formationen Standard statt.

1994

Der TC Blau Gold schließt sich zu Beginn des Jahres dem VfL Tegel 1891 e.V. an. Der neue Name lautet: TC Blau Gold im VfL Tegel 1891 e.V.

Natascha Paetznick/Sascha Tschorn werden im Rock’n’Roll Deutsche Meister der Kategorie C. In diesem Jahr gewannen sie außerdem noch vier German-Masters-Turniere und erreichten den „Grand Slam“.

Arkady Gorischnik und Bianca Sommer (Blau-Weiß-Silber) werden am 19. März in Delmenhorst Deutscher Juniorenmeister Latein.

Erstmalig findet beim „Blauen Band der Spree“ ein Senioren-Ranglistenturnier statt.

Grundsteinlegung am 6. Juli 1994 für die Max-Schmeling-Halle im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark am Prenzlauer Berg, wo die Bundesliga-Formation des TC Allround ein farbenprächtiges Bild auf der Baustelle bot. Sowohl die LTV-Geschäftsstelle als auch das neue Landesleistungszentrum Tanzen werden zukünftig dort beheimatet sein.

Am 24. September fand die Europameisterschaft Profi 10 Tänze im „Palais am Funkturm“ statt.

Michael Gates und Carolin Neumann (Blau-Weiß-Silber) werden am 15. Oktober in Schwedt Deutscher Schülermeister Standard.

Am 18. Oktober 1994 wurde der TSC-Imperial-Berlin-Club für Amateurtanzsport Mitglied im LTV Berlin.

Am 22. Oktober veranstaltete der TC Allround in der Berliner Deutschlandhalle die Deutschen Meisterschaften im Formationstanzen Standard und Latein.

Sven Ninnemann und Manuela Knauer (Berliner Tanzsportclub) werden am 29. Oktober in Troisdorf Deutscher Juniorenmeister Standard.

Die Landesmannschaft Berlin I Standard Junioren gewann am 10. Dezember in Duisburg beim TNW-Pokal den Deutschen Meistertitel.

1995 - 1999

1995

Am 19. März findet im Palais am Funkturm anläßlich des Jubiläums „40 Jahre Landestanzsportverband Berlin“ ein großer Festball statt.

Am 29. Juni 1995 wurde der „Grand Dame“ unter den Berliner Tanzlehrerinnen Mädy Keller das Bundesverdienstkreuz am Bande für ihre Verdienste um den Berliner Tanzsport im Charlottenburger Rathaus von der Bürgermeisterin Monika Wissel überreicht.

Das 1. Majorettencorps Berlin (Les Amis - Die Freunde) konnte im Juni 1995 anläßlich der Deutschen Meisterschaft in drei Disziplinen den Titel nach Hause bringen und am 28./29. Oktober in Viersen bei der Europameisterschaft in fünf Disziplinen den Europameistertitel erringen.

Am 21. Juli 1995 wird das ranghöchste Jugendturnier für den Deutschen Tanzsportverband im Bürgersaal Zehlendorf ausgerichtet.

Harald Jacobi gründete am 11. August 1995 den Tanzclub „Classic“ e.V. Er lenkte und leitete den Verein als Vorsitzender bis zum 22. März 2013.

Die Mannschaft Berlin I gewann am 11. November 1995 die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft (Bundesmannschaftspokal) der Senioren I in Glinde.

Am selben Tag begeht der Club Blau-Weiss mit einer großen Feier im Bürgersaal des Rathauses Zehlendorf sein 25jähriges Bestehen.

Das letzte Turnier in der Deutschlandhalle vor deren Schließung, die Weltmeisterschaft der Formationen in den lateinamerikanischen Tänzen, wird am 2. Dezember durchgeführt.

Die Landesmannschaft Berlin I Standard Junioren verteidigte am 9. Dezember in Duisburg den Deutschen Meistertitel.

Am 31. Dezember 1995 hat sich der Rocking Club Berlin e.V. aufgelöst.

1996

Frank Wellner und Anja Wunsch (Grün-Gold-Club) gewinnen 1996 die Gebietsmeisterschaft Ost der Hauptgruppe S-Standard.

Auf der LTV-Mitgliederversammlung gratulierte der neue Vorsitzende Franz Allert in seiner ersten Amtshandlung seinem Vorgänger Kurt Richter zu dessen einstimmiger Wahl zum Ehrenmitglied des LTV Berlin. Nach Gerhard Becker und Heinz-Georg Finck wurde er als Dritter in den äußerst kleinen Kreis der LTV-Ehrenmitglieder aufgenommen.

Das 24. Berliner Tanzkarussell um das „Blaue Band der Spree“ 1996 war eine Veranstaltung der Rekorde: Am Gründonnerstag lagen mehr als 1700 Startmeldungen vor. 1600 Paare gingen an den Start und tanzten über Ostern vor mehr als 4000 Zuschauern.

Im Mai werden die EuroGames IV im Hotel Berlin ausgetragen. Im Latein-Bereich erringen Martin Loeper und Andreas Poulakidas für Berlin den ersten EuroGames-Titel.

Im Berliner „Grand Hotel Esplanade“ tagte am 15. und 16. Juni 1996 der DTV-Verbandstag. Am ersten Tag fand eine vielfach gelobte große Tanzsportgala zum 75jährigen Bestehen des DTV im „Palais am Funkturm“ statt.

1996 findet die Norddeutsche Meisterschaft Boogie Woogie im Bürgersaal des Rathauses Zehlendorf statt.

Seit 30 Jahren treffen sich deutsche und französische Tänzer zu einer Jugend-Begegnungswoche mit gemeinsamen Training und geteilter Unterkunft. Gastgeber war diesmal vom 18. bis 25. August 1996 der TC Blau Gold im VfL Tegel in Berlin-Reinickendorf.

Am 25. August 1996 feierte der Club Blau-Weiss die offizielle Einweihung des neuen Clubheimes im Cole Sports Center (Hüttenweg 43).

Stefan und Heike Riese erhielten auf der Gebiets- und Landesmeisterschaft im September 1996 im sächsischen Brand-Erbisdorf (das Paar erreichte einen Vizemeistertitel) für den 50. Sieg in der Sonderklasse das Deutsche Tanzturnierabzeichen in Gold.

Am 8. September 1996 feierte Ingrid Mangelsdorff mit einem Empfang ihren 70. Geburtstag. Neben vielen Mitgliedern des TC Blau Gold im VfL Tegel 1891 e.V. und Freunden war auch die Bezirksbürgermeisterin von Reinickendorf, Marlies Wanjura, anwesend.

Die Einweihung der Max-Schmeling-Halle (u.a. mit zwei eigenen Tanzsälen resp. LTV-Geschäftsstelle) wird am 14. Dezember mit der Weltmeisterschaft der Formationen in den Standardtänzen vollzogen. Mit der Benennung des großen Trainingssaals als „Klaus Koch-Saal“ wird jener Mann dauerhaft gewürdigt, der dem Tanzsport in Berlin mehrere Jahrzehnte an seiner Spitze diente.

Die 4er Formation des Rock’n’Roll-Club Butterfly wird Deutschland-Cup Sieger, am 28. September in Koblenz Deutscher Meister und schließlich am 16. November in Luzern Weltmeister.

Der RRC Butterfly Berlin feierte in Sommerfeld (Land Brandenburg) das 40jährige Bestehen des Vereins.

Im Rahmen der 1. Berliner Seniorenspiele traten die Landesverbände Baden-Württemberg, Berlin und Niedersachsen zu einem Mannschaftskampf der Senioren im Sportzentrum am Rohrdamm an. Die Gastgeber landeten nur auf dem dritten Platz.

Das Paar Oliver Seefeldt/Yvonne Siekiera hat sich fest in der deutschen Spitze etabliert. Das Jahr 1996 beendete es mit dem 1. Platz in der Rangliste Latein.

Das ALBA Berlin Danceteam wird ins Leben gerufen.

1997

Am 19. Februar 1997 findet die erste Auf-Takt-Veranstaltung des LTV Berlin statt. Damit soll zukünftig der Kontakt zwischen Vertretern aus Presse, Sport und Politik sowie den Tanzsportlern intensiviert werden. Die Veranstaltung „Auf-Takt“ löst das frühere Weihnachtsessen als Dank an Paare und unterstützende Institutionen ab.

Am 3. März 1997 fanden sich in den Räumen der Geschäftsstelle des LTV (Hindenburgdamm 88) sieben Personen ein, um über die Gründung des Fördervereins „Partner des Tanzsports in Berlin e.V.“ zu beschließen. Ziel ist es, potentiellen Förderern die Möglichkeit zu geben, sich gezielt für den hauptstädtischen Tanzsport zu engagieren.

Im Sommer wird der Umzug des Landesleistungszentrums Tanzen (LLZ) vom Steglitzer Kreisel sowie der LTV-Geschäftsstelle (Hindenburgdamm 88) in die neuen Räume der Max-Schmeling-Halle abgeschlossen. Im Juni erfolgt die Aufnahme des LLZ-Trainingsbetriebs.

Der TC Allround gewann am 5. April in der Sömmering-Sporthalle den erstmals veranstalteten Europacup der Formationen in den Standardtänzen (Ausrichter: Weiß-Gold Casino im NSF 1907). Zudem wird das Team am 18. Oktober in Bremen zum ersten Mal Deutscher Vizemeister.

Sechs Jahre nach der letzten Austragung hatte der LTV Berlin wieder zu einem Minigolfturnier auf der Anlage am Gemeindepark Lankwitz geladen.

Das Latein-Paar Oliver Seefeldt/Yvonne Siekiera (Berliner Tanzsportclub) gewinnt am 13. September 1997 in Usti nad Labem (Tschechische Republik) die Mitteleuropa-Meisterschaft.

Zum 25. Mal trafen sich Tanzsportler aller Leistungsklassen zum „Blauen Band der Spree“ in Berlin.

Die 4er Formation des Rock’n’Roll-Club RRC Butterfly wurde wiederum Deutscher Meister (am 25. Oktober in Bielefeld) und Weltmeister (am 15. November in Hameln).

Der TC Blau Gold im VfL Tegel 1891 e.V. und der OTK im SC Siemensstadt richten gemeinsam am 11. Oktober die Deutsche Meisterschaft der Junioren Standard im Sportzentrum Siemensstadt aus.

Am 18. Oktober veranstaltete der Schwarz-Weiß Berlin im Grand Hotel Esplanade den Festball „75 Jahre Schwarz-Weiß Berlin 1922“. Horst Körner wurde die goldene Ehrennadel des Landessportbundes Berlin beim Jubiläumsball überreicht. Er erhielt als erster Sportfunktionär überhaupt diese Auszeichnung.

Peter Mangelsdorff wird mit der Trainer-Ehrennadel des DTV ausgezeichnet.

1997 richtete der TC Brillant die Deutsche Meisterschaft der höchsten Schülerklasse in den Standardtänzen vor 600 Gästen in der Sporthalle Charlottenburg aus.

1998

Mit Beginn des Jahres 1998 wird Beate Franke Landestrainerin.

Am 1. Januar erfolgt eine weitere DTV-Strukturreform. Die D-Klasse wird abgeschafft. Alle Paare der D-Klasse steigen in die C-Klasse auf.

Der „Creative Club Berlin, Club für Amateurtanzsport e.V.“ wurde 1998 von Daniel Stelter gegründet. Von Anfang an hat sich der Verein auf die lateinamerikanischen Tänze spezialisiert.

Der RRC Butterfly stimmte bei der Mitgliederversammlung für die Streichung des Zusatzes „Berlin“ aus dem Vereinsnamen.

Am 12. April 1998 gewinnen Oliver Seefeldt/Yvonne Siekiera (Berliner Tanzsportclub) das „Blaue Band der Spree“ in der Hauptgruppe S Latein.

Das Team Berlin I Jugend gewinnt am 4. Juli 1998 in Leipzig den Titel der Landesmannschaften Kombination.

Martin Loeper/Anna Mosmann (Blau-Weiß-Silber) gewinnen am 2. Oktober in Hamburg den Deutschlandpokal der Hauptgruppe II Latein.

Die 4er Formation des Rock’n’Roll-Club RRC Butterfly wird Deutscher Meister (am 13. Oktober in Duisburg), Europameister (am 12. September im polnischen Radorn) und Vizeweltmeister (am 3. Oktober in Essen).

Zum ersten Mal werden Deutsche Meisterschaften in diesem Jahr offen ausgetragen. Der TC Blau Gold im VfL Tegel 1891 e.V. richtet am 31. Oktober die Deutsche Meisterschaft der Senioren I-S aus. An den Start gehen knapp 100 Paare. Bis dahin waren höchstens 25 Paare am Start von Deutsche Meisterschaften.

Am 8. November wird das TSZ Berlin e.V. gegründet (seit 2002 Royal Dance Berlin e.V.).

Am 14. November 1998 findet die Rock’n‘Roll-Weltmeisterschaft der Einzelpaare in der Max-Schmeling-Halle statt.

Teilnahme des RRC Butterfly am Internationalen Jugendkultur-Festival in Taiwan

Gründung von „pinkballroom“ im btc Grün-Gold und damit erstmalige Integration gleichgeschlechtlich tanzender Paare in einem DTV-Verein.

Im Bürgersaal des Rathauses Zehlendorf findet 1998 die Norddeutsche Meisterschaft Boogie Woogie statt.

Der Boogie Club Berlin wird 1998 Norddeutscher Mannschaftsmeister.

Der renommierte Berliner Tanzsportfotograf Werner Salomon eröffnete im Rathaus Wilmersdorf seine Ausstellung „Tanz mit der Kamera“.

1998 wurde die „Rhein-Spree-Trophy“ – hervorgegangen aus dem 10-Tänze-Pokal der BTSJ und TNW-Pokal – ins Leben gerufen (jährlich abwechselnd).

Die Standardformation des TC Allround wird unter Leitung von Ariane Schießler am 24. Oktober in Köln Deutscher Meister, am 3. Oktober in Kishinev (Moldawien) Vizeeuropameister und schließlich am 12. Dezember mit der Choreographie „Forever“ in Braunschweig Weltmeister.

Am 19. Dezember fand erstmals in Berlin (ICC) die ARD MastersGala statt.

1999

Am 4. April 1999 gewinnen Oliver Seefeldt/Eva Wartjes (Berliner Tanzsportclub) das „Blaue Band der Spree“ in der Hauptgruppe S Latein.

Am 17. April 1999 gewinnen Stefan und Heike Riese (Ahorn-Club/Blau-Weiß-Silber) in Lübeck den Deutschlandpokal der Senioren II Standard.

Mädy Keller-Budenberg (geb. 1916) – Gründerin des Tanzclubs „Blau-Weiss Berlin“ und Trägerin des Bundesverdienstkreuzes – stirbt am 30. April 1999.

Anfang Mai verstarb durch einen tragischen Unfall der langjährige Landesjugendsprecher Matthias Weiß. Ihm zu Ehren und zu seinem Gedenken wird nun beim „Summer Dance Festival“ der Matthias-Weiß-Gedächtnis-Pokal ausgetanzt (eine Kombinationswertung im Rahmen der Mannschaftskämpfe der Jugend- und Juniorenklassen).

Das Summer Dance Festival (SuDaFe), wie der Sommerpokal der Berliner Tanzsportjugend inzwischen heißt, zieht in die Max-Schmeling-Halle um. Als erstes Großturnier wird es unter der Leitung der BTSJ von jungen Mitgliedern vieler Berliner Tanzsportclubs organisiert. Gleichzeitig wird das SuDaFe in den Wettkampfkalender der International Dance Sport Federation (IDSF) aufgenommen und die Jugend-Weltranglistenturniere „Open to the World“ angeboten.

Im Bürgersaal des Rathauses Zehlendorf findet 1999 der Deutschland-Cup Boogie Woogie statt.

Die Turnier-Paare der Boogie-Woogie-Abteilung des RRC Butterfly überraschen 1999 auf der Deutschen Meisterschaft Swing mit Platz 1 (Sabine und Marco Rissmann) sowie Platz 2 (Andrea und Michael Günther).

Alle drei Deutschen Meister der Junioren II B kommen aus Berlin. Doppelt erfolgreich sind Kristofer Arendt/Polina Kolodizner (Blau-Weiß-Silber). Sie siegen in Latein (13. März) und der Kombination (am 10. April in der Gretel-Bergmann-Sporthalle, Veranstalter: Blau-Weiß-Silber). Den Standardtitel holen sich am 16. Oktober Sergej Diemke jr./Katrin Genis (Schwarz-Weiß). In der Kombination gehen sogar alle drei Treppchenplätze an Berliner Paare. Vizemeister Michael Seidel/Emilia Goldberg (Blau-Weiß-Silber) und Bronze an Sergej Diemke/Katrin Genis (Schwarz-Weiß).

Die ersten Offenen Berliner Meisterschaften im gleichgeschlechtlichen Tanzen finden statt.

In der Kategorie Standard Tradition erringen die Mädchen des 1. Majorettencorps Berlin (Les Amis - Die Freunde) am 18./19. September in Erkelenz den Deutschen Meistertitel.

Der TC Allround verteidigt am 13. November in Karlsruhe den Titel als Deutscher Meister, holt sich überdies am 23. Oktober in S’Hertogenbosch (Holland) den Europameistertitel und wird am 4. Dezember in Elbląg (Polen) Vizeweltmeister bei den Standardformationen.

Die bei Peter Mangelsdorff trainierenden Bad Homburger Geschwister Sascha und Natascha Karabey werden am 6. November Deutsche Meister der Hauptgruppe S-Standard. Sie geben diesen Titel bis zu ihrer letzten Deutschen Meisterschaft als Amateure im Jahr 2006 nicht mehr her.

In der Kategorie Show erringen die Mädchen des 1. Majorettencorps Berlin (Les Amis - Die Freunde) auf der Europameisterschaft am 6./7. November in Viersen den 2. Platz. Europameister werden sie in der Kategorie TTC kleines Team.

Kurt Richter, LTV-Vorsitzender (1994 bis 1996) und langjähriger Vereinsvorsitzender vom Grün Gold Club, stirbt am 29. Dezember 1999 im Alter von 78 Jahren.

Ursula Stiller ist mit der Ehrennadel in Silber des Landessportbundes Berlin ausgezeichnet worden.

Der LTV Berlin geht online (www.ltv-berlin.de). Im Herbst 1999 startete mit der ersten Ergebnismeldung einer Berliner Meisterschaft zugleich der LTV-Newsletter.

In der Saison 1999 richtete der Club Blau-Weiss den Deutschlandpokal der Hauptgruppe II S Latein aus.

Ende 1999 kommt es zur Aufhebung der E-Klassen.

2000 - 2004

2000

Am 1. Januar erfolgt eine weitere Startklassen-Reform. Die E-Klasse wird abgeschafft und die D-Klasse wieder eingeführt.

Die Tanz Akademie Berlin e.V. wurde in der Tanzschule Finck gegründet. Zu den sieben Gründungsmitgliedern gehören u. a. die Weltmeister Renate Hilgert und Max-Ulrich Busch.

Am 11. März fand in der Gretel-Bergmann-Sporthalle die Deutsche Meisterschaft Junioren II B Latein und der Deutschlandpokal Junioren I B Latein – veranstaltet vom Blau-Weiß-Silber – statt.

Am 23. April 2000 verteidigen Oliver Seefeldt/Eva Wartjes (Berliner Tanzsportclub) das „Blaue Band der Spree“ in der Hauptgruppe S Latein erfolgreich.

Am 1. Berliner Tanzsport Fachseminar (später Berliner Tanzsport Fachkongress – BETAKO) in der Gretel-Bergmann-Sporthalle nahmen vom 16. bis 18. Juni insgesamt 90 Wertungsrichter, Trainer und Turnierleiter teil.

Die Trainer und Tänzer der Standardformation des TC Allround erhalten am 16. Juni 2000 die Sportplakette des Landessportbundes Berlin in Silber: Melanie Ahl, Horst Beer, Emina Coralic, Dirk Dittner, Anja Engels, Maximilian Haase, Markus Klabe, Svenja Knof, Christoph Kunstmann, Mario Melles, Boris Ostrowski, Michael Schaale, Annett Scheermesser, Ariane Schießler, Alina Trebbin, Vanessa Treizel, Juliane Tschätzsch und Axel Zechlin.

Zusammenschluß aus Grün-Gold und dem Berliner Tanzsportclub zur Tanzsportabteilung in der Turngemeinde in Berlin 1848 e.V. (TiB)

Ihren Titel in der Kategorie Standard Tradition verteidigten die Mädchen vom 1. Majorettencorps Berlin (Les Amis - Die Freunde) auf der Deutschen Meisterschaft am 28./29. Oktober in Erkelenz-Lövenich.

Zwei Berliner Paare stehen ganz oben: Andreas Kindler/Juliane Sprecher (TC Blau Gold im VfL Tegel 1891 e.V.) holen sich vor Frank Wellner/Anja Wunsch (btc Grün-Gold der TiB) in Tübingen am 2. Dezember den Deutschlandpokal der Hauptgruppe II-S Standard.

Am selben Tag fand nach 1998 zum zweiten Mal die ARD MastersGala in Berlin (ESTREL Convention Center) statt. Es starteten die 14 weltbesten Tanzpaare in jeder Disziplin (Standard und Latein).

Denys Drozdyuk/Polina Kolodizner (Ahorn Club) werden in allen drei Sektionen (Standard am 21. Oktober, Latein am 11. März, Kombination am 1. April) Deutsche Meister der Junioren II und holen sich am 2. Dezember in Szeged (Ungarn) den Weltmeistertitel über 10-Tänze. Zudem gewinnen sie Ende August bei den 14. German Open Championships (GOC) in Mannheim die Kombination der Junioren II.

Der RRC Butterfly richtete das 1. Open Air-Festival mit Marathontanz, Showgruppen-Wettbewerben, Livemusik und nicht zuletzt erfolgreichem Eintrag in das Guinnessbuch der Rekorde mit den meisten Rock’n’Roll- und Boogie Woogie-Paaren auf einer Open Air Tanzfläche aus.

Der Tanzsportclub Schwarz-Weiß Berlin 1922 erhält am 10. Dezember 2000 in der Sportart Tanzen das „Grüne Band für vorbildliche Talentförderung im Verein“. Unter der Schirmherrschaft des Deutschen Sportbundes prämiert die Dresdner Bank Sportvereine mit herausragenden Leistungen der Jugendarbeit.

Bei der Weltmeisterschaft der Standard-Formationen in Braunschweig am 16. Dezember 2000 erreichte der TC Allround den vierten Platz. Einen Monat zuvor (11. November) wurde das Team in Bremerhaven Deutscher Vizemeister.

Zwei Vereine (TC Brillant und TSZ Concordia) haben im Jahr 2000 ihr 10jähriges Bestehen festlich begangen.

2001

Anke Kowalski lenkt nun in Nachfolge der altersbedingt ausgeschiedenen Christel Brakhage die Geschicke der LTV-Geschäftsstelle.

Der mittlerweile 50. Newsletter wird an die fast 300 Empfänger versandt und feiert somit ein kleines Jubiläum. Er hat sich inzwischen zu einem festen Informationsmedium des LTV Berlin entwickelt.

Neue Heimat des SuDaFe wird die Werner-Seelenbinder-Halle (Velodrom). Hier wird zum ersten Mal auch um DTV-Jugendranglistenpunkte getanzt.

Europameistertitel bei den EuroGames 2001 in Hannover im gleichgeschlechtlichen Tanzen für Jens Neumann/Boris Ostrowski (pinkballroom).

Sergej Diemke und Katrin Genis gewinnen die Gebietsmeisterschaft Jugend Kombination.

Am 9. Juni findet im Cole Sports Center beim Blau-Weiß Berlin die Deutsche Meisterschaft Jugend Kombination statt.

Am 23./24. Juni findet erstmals in Berlin ein JMD-Turnier der 2. Bundesliga statt, gekoppelt mit einem Turnier der Regionalliga und der Landesliga.

Seit dem 1. Juli wir ein traditioneller Clubname mit einem Zusatz ergänzt: Blau-Weiß-Silber Berlin e.V. im Olympischen Sport-Club Berlin e.V. (OSC).

Am 8. Juli veranstaltet der LTV Berlin im Gemeindepark Lankwitz erneut ein Minigolfturnier.

Denys Drozdyuk/Polina Kolodizner (Ahorn Club) gewinnen Ende August bei den 15. German Open Championships (GOC) in Mannheim die Kombination der Jugend.

Ariane Schießler beendet ihre Trainertätigkeit mit der Allround-Formation.

Torsten Lexow und Monika Hartung (TC Blau Gold im VfL Tegel 1891 e.V.) ertanzen sich am 9. September im eigenen Vereinsheim den 50. Sieg in der Sonderklasse und verdienen sich damit das Deutsche Tanzturnierabzeichen in Gold.

In der Kategorie Duo Junioren erringen die Mädchen des 1. Majorettencorps Berlin (Les Amis - Die Freunde) am 29./30. September in Erkelenz den Deutschen Meistertitel.

Zum ersten Mal findet am 18. Oktober über drei Tage das „Große Tanzturnier“ in den Hallen am Borsigturm statt. Die Veranstaltung ist ein voller Erfolg. Tausende von Zuschauern säumen auf drei Etagen die Tanzfläche.

Deutsche Meister Junioren II B-Latein (10. März) und Kombination (19. Mai) werden Peter Chaljawski/Oxana Lebedew (Ahorn Club).

Am 8. Dezember 2001 findet in der Max-Schmeling-Halle die Weltmeisterschaft Formationen in den Standardtänzen statt. Erstmals wird vom Programmheft über das Plakat bis hin zur Eintrittskarte durchgehend ein einheitliches Design verwendet (entwickelt vom derzeitigen LTV-Schriftführer Sven Tschirley).

Eine weitere Tanzsportdisziplin ist am 1. Juli 2001 dazu gekommen. Es konnte die Abteilung Cheerleading des ALBA Berlin Basketballteam e.V. als ordentliches Mitglied in den LTV aufgenommen werden.

2002

Ein Aushängeschild des Berliner Tanzsports verschwindet in der Versenkung: die Standard-Formation des TC Allround, die in den zurückliegenden vier Jahren je einmal Welt- und Europameister sowie zweimal Deutscher Meister wurde, existiert wegen fehlenden Nachwuchses und finanzieller Schwierigkeiten nicht mehr.

Seit dem 21. Januar 2002 trägt das vormalige TSZ Berlin e.V. den Namen Royal Dance Berlin e.V.

Zwei Deutsche Meistertitel gewinnen auch Sergej Oseychuk/Oxana Lebedew (Ahorn Club) in der Junioren II B-Latein (9. März in Brühl) und der Kombination (1. Juni in Schwabach) und holen sich schließlich am 12. Dezember in Kiew den Weltmeistertitel in der Kombination. Ebenso sichern sie sich die Gebietsmeisterschaft der Junioren II Kombination.

Mit einer Fahrt des S-Bahn-Sonderzuges (Panorama-Waggons) durch die hauptstädtische City begann am 16. März 2002 die 80-Jahr-Feier vom stadtältesten Tanzsportclub Schwarz-Weiß Berlin 1922. Im passend dekorierten Club in der Wexstraße 33 boten ein Berliner Büffet und ein buntes Abendprogramm, das die acht Jahrzehnte Revue passieren ließ, den würdigen Abschluß.

Denys Drozdyuk/Polina Kolodizner (Ahorn Club) gewinnen die Gebietsmeisterschaft Ost Jugend Kombination, das „Blaue Band der Spree“ (31. März), den Deutschen Meistertitel Jugend A-Latein (16. März in Wetzlar) wie auch Kombination (8. Juni in Köln) und werden schließlich am 7. Dezember in Szombathely in der Kombination überdies Weltmeister. Beide erhalten in diesem Jahr auch das Deutsche Tanzturnierabzeichen der Jugend in Gold.

Der Deutschlandpokal der Junioren I B in Latein ging am 16. März in Wetzlar an Alexander Parhomovski/Jana Ritter (Schwarz-Weiß 1922) und in Standard am 19. Oktober in Wuppertal an Tilo und Anja Pfalzgraff (TSC Blau-Weiß-Silber).

Stefan und Heike Riese (TSC Blau-Weiß-Silber) gewinnen am 4. Mai 2002 in Düsseldorf den Deutschland-Pokal der Senioren II Standard.

Am 23. Juni wird aufgrund zu geringer Beteiligung der anderen Vereine der LTV-Mannschaftskampf, der traditionell zum Ende des ersten Halbjahres stattfand, letztmalig vom TC Blau Gold im VfL Tegel 1891 e.V. durchgeführt.

Am 27. Juli 2002 verstarb Horst Körner im Alter von 80 Jahren (geboren am 1. Mai 1922). Seit Name ist und bleibt fest verbunden mit dem Deutschen Tanzsportabzeichen (DTSA), dessen Mitinitiator er vor über 30 Jahren war.

Die Deutsche Meisterschaft Hauptgruppe S Standard findet am 2. November – veranstaltet vom Schwarz-Weiß Berlin – im Horst-Korber-Sportzentrum statt. Die Geschwister Sascha und Natascha Karabey gewinnen souverän.

Am 16. November wird erstmals in Berlin eine JMD-Landesmeisterschaft ausgetragen.

Gerhard Becker (geboren am 27. Februar 1916), erstes Ehrenmitglied des LTV Berlin und Träger des Bundesverdienstkreuzes, stirbt am 12. Dezember im Alter von 86 Jahren.

2003

Eine grundlegende Neufassung der Turnier- und Sportordnung (TSO) des DTV tritt in Kraft.

Am 22. Januar gründeten Mitglieder des Blau-Weiß-Silber den neuen Verein Blau-Silber Berlin e.V. Der bisherige Club wurde schließlich am 18. Juni aufgelöst.

Einführung des Standardpokals der Berliner Tanzsportjugend für Jugend und Junioren II D und C Paare.

Erstmals sind zwei hauptstädtische JMD-Formationen in der 2. Bundesliga Nord-Ost/West vertreten (Schwarz-Weiß Berlin mit „En Vogue“ sowie TV 90 Berlin e.V. mit „der Art“).

Es kommt erstmals zu einer in dieser Form noch nie dagewesenen Kooperation von mehreren Vereinen: dem LTV Berlin, dem Berliner Rock’n’Roll-Tanzsportverband und dem Blauen Band. Leider beenden die sinkenden Boogie Woogie-Paarzahlen in Deutschland bereits nach zwei Jahren die von den Zuschauern begeistert aufgenommen Ergänzung des „Blauen Bandes der Spree“.

Deutsche Meister Junioren II B-Latein werden am 8. März in Düsseldorf Alexander Parhomovski/Jana Ritter (Schwarz-Weiß).

Die Deutsche Meisterschaft Jugend A-Latein am 15. März in Brühl wird von Berliner Paaren beherrscht. Deutscher Meister werden Denys Drozdyuk/Polina Kolodizner, Vizemeister Sergey Oseychuk/Oxana Lebedew und Dritte Sergej Tatarenko/Viktoria Lyschinska (alle Ahorn Club).

Am 31. März 2003 haben acht Berliner Tanzsportler das „Silberne Lorbeerblatt“ durch den Bundesminister des Innern, Otto Schily, für den Welt- und Europameistertitel mit dem TC Allround erhalten. Diese höchste Sportlerehrung in der Bundesrepublik ging an Anja Engels, Markus Klabe, Svenja Knof, Boris Ostrowski, Michael Schaale, Alina Trebbin, Juliane Tzschätzsch und Axel Zechlin.

Am 8. April 2003 wird Capoeira Sanzala Berlin e.V. ordentliches Mitglied im LTV Berlin.

Arkady Polezhaev/Sabina Kaminskaja (TSC Blau-Weiß-Silber Berlin) gewinnen am 20. April 2003 das „Blaue Band der Spree“ in der Hauptgruppe S Latein.

Doppelsieg bei der Deutschen Meisterschaft Jugend A-Kombination am 31. Mai 2003 in Nürnberg: Hier siegen Denys Drozdyuk/Polina Kolodizner vor Sergej Tatarenko/Viktoria Lyschinska (beide Ahorn Club).

In den Kategorien Standard Tradition, Standard Modern und TTC kleines Team erringen die Mädchen des 1. Majorettencorps Berlin (Les Amis - Die Freunde) am 21./22. Juni in Erkelenz Deutsche Meistertitel.

In der Max-Schmeling-Halle verteidigen Denys Drozdyuk/Polina Kolodizner (Ahorn Club) am 20. September ihren Jugend-Vorjahrestitel und werden insgesamt zum dritten Mal Weltmeister Kombination. Darüber hinaus gewinnen sie jeweils die Gebietsmeisterschaft und die German Open Championships (GOC) Jugend Kombination.

Am 25. September 2003 wurde im Albatros Hotel in Berlin-Wilmersdorf die TSG Residenz Berlin e.V. gegründet.

Am 3. Oktober 2003 findet die Premiere des Royal Dance Pokal im Ballhaus der Tanzschule Traumtänzer statt.

Die Bundesliga-Standard-Formation des TTC Blau-Gelb im Postsportverein Berlin e.V., seinerzeit der führende hauptstädtische Formationsclub, wechselte nach langwierigen erfolglosen Verhandlungen um neue Musik und Kleidung zum künftigen OTK Schwarz-Weiß 1922 im Sport Club Siemensstadt.

Die Standard-Formation des Schwarz-Weiß Berlin 1922 wird erstmals Dritter der Deutschen Meisterschaft in Braunschweig.

Am 17. November 2003 wurde der VIKTORIA GOLDEN DANCE BERLIN e.V. gegründet.

Der Ahorn-Club erhält den mit 5000 Euro dotierten Preis "Grünes Band der Dresdner Bank" für hervorragende Nachwuchsarbeit.

Der LTV-Schriftzug „Tanzsport in Berlin“ ist mittlerweile zu einem kleinen Markenzeichen geworden. Die Basis der Kommunikation innerhalb des Berliner Tanzsports stellt derweil die LTV-Internetseite www.lt-berlin.de und der wöchentliche Mail-Newsletter „Tanzsport-Infoservice“ dar.

2004

Seit dem 1. Januar gibt es den OTK Schwarz-Weiß 1922. Dahinter steht eine Fusion des ältesten Berliner Tanzsportvereins Schwarz-Weiß Berlin 1922 mit der Tanzsportabteilung des Sport Club Siemensstadt, dem Olympia Tanzklub.

Der Senator für Bildung, Jugend und Sport, Klaus Böger, hat am 24. Februar dem ehemaligen LTV-Präsidiumsmitglied Horst Feilke das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgehändigt.

Alibek Seiketov/Jana Ritter (OTK Schwarz-Weiß 1922) werden am 6. März 2004 in Höfingen Deutsche Meister Junioren II B in den lateinamerikanischen Tänzen.

Nathan Blaer/Junona Fisman (OTK Schwarz-Weiß 1922) gewinnen am 13. März 2004 in Wetzlar den Deutschlandpokal der Junioren I B Latein.

Bei den Gebietsmeisterschaften Ost am 24. April 2004 in Sachsen gewinnen Alexander Parhomovski/Tasja Schulz (Ahorn Club, TSA im Polizei-SV Berlin) die Junioren II Kombination und Sergey Oseychuk/Oxana Lebedew (Ahorn Club, TSA im Polizei-SV Berlin) die Jugend Kombination.

Das dritte Jahr in Folge geht der Deutsche Meistertitel Jugend A-Kombination nach Berlin, diesmal am 5. Juni in Stuttgart an Sergey Oseychuk/Oxana Lebedew (Ahorn Club), die bereits am 13. März in Wetzlar Deutsche Meister Jugend A-Latein wurden. Bei den German Open Championships konnten sie überdies das Lateinturnier gewinnen.

Die erste DTSA-Abnahme für Kinder im LTV Berlin fand im Juni im Gemeindesaal der Dreifaltigkeitsgemeinde in Lankwitz statt.

Am 30. Juni 2004 wurde der TSC Grün-Weiß Berlin e.V. Amateurtanzsportclub gegründet.

Die LTV-Geschäftsstelle begrüßt mit Tatjana Hagel (Berger) eine neue Sekretärin.

Im August 2004 stirbt Horst Todt (RRC Butterfly) im Alter von 76 Jahren, der über Jahrzehnte den Boogie Woogie in Berlin lebendig hielt.

Mit Mitgliederbeschluß vom 26. August 2004 wurde der TSC Weiß-Grün Berlin e.V. Club für Amateurtanzsport aufgelöst.

Das Internet-Team des LTV Berlin hat einen ersten Schritt zur virtuellen Geschäftsstelle des Verbandes getan. Ab sofort können sich Trainer, Wertungsrichter und Turnierleiter online informieren.

In drei Kategorien vertraten die Tänzerinnen und Tänzer der ALBA Cheerleader Deutschland bei den kontinentalen Titelwettbewerben in Stockholm.

Beate Fricke/Sabine Karkó und Horst Droste/Pascal Herrbach (pinkballroom) werden in München Europameister Latein bei den gleichgeschlechtlichen Paaren. Das Männer-Paar holt dazu noch Gold in der Kombination.

Der LTV Berlin und der TSV Rudow 1888 (Abteilung 5) richteten Ende Oktober erstmals ein Kinder- und Jugendturnier für Jazz- und Modern Dance-Formationen aus. 13 Teams waren bei der Premiere dabei.

Am 9. Oktober 2004 gewannen Marco und Sabine Rissmann (RRC Butterfly) in Hamburg den Deutschland-Cup im Boogie Woogie Bereich.

Am 31. Oktober 2004 wird Stefan Bartholomae mit der LSB-Auszeichnung SportjugendGratia in Bronze gewürdigt.

Janet Marmulla wird mit der Trainer-Ehrennadel des DTV ausgezeichnet.

Zum 31. Dezember 2004 wurde der TC Allround Berlin e.V. aufgelöst.

2005 - 2009

2005

Am 1. Januar 2005 wird aus dem Postsportverein der Pro Sport Berlin e.V. Für die Tanzsportabteilung Blau-Gelb hat dies keine weitere Auswirkung.

Das LTV-Archiv geht online.

Peter Mangelsdorff (Standard) und Horst Beer (Latein) werden neue Landestrainer.

Am 6. Februar 2005 findet der erste Breitensportwettbewerb der Berliner Tanzsportjugend im Landesleistungszentrum in der Max-Schmeling-Halle statt.

Nathan Blaer/Junona Fisman (OTK Schwarz-Weiß 1922 i. SCS) verteidigen am 12. März in Brühl den Deutschlandpokal der Junioren I B Latein.

Bei der Deutschen Meisterschaft Jugend A-Latein am selben Tag in Brühl gibt es wieder einen Berliner Doppelsieg. Sergey Oseychuk/Oxana Lebedew siegen vor ihren Clubkameraden Sergey Tatarenko/Viktoria Lyschinska (beide Ahorn Club).

Mit einem Festakt und anschließendem Ball im Sport- und Freizeitzentrum Siemensstadt feierte der LTV Berlin am 16. April 2005 sein 50jähriges Bestehen.

Für seine besonderen Verdienste um den Berliner Sport erhielt Franz Allert die goldene Ehrennadel des Landessportbundes Berlin.

Im Mai kann die Unterabteilung pinkballroom im btc Grün-Gold der Turngemeinde in Berlin 1848 e.V. (TiB) die von ihr selbst ins Leben gerufenen 1. Deutschen Meisterschaften im Same-Sex-Dancing ausrichten.

30 junge Tänzerinnen und Tänzer aus Berliner Tanzsportvereinen eröffnen nach einer Choreographie von Detlef D! Soost am 14. Mai 2005 das Deutsche Turnfest in Berlin.

Bei den EuroGames in Utrecht holen sich die gleichgeschlechtlichen Paare des pinkballroom mehrere Titel. Horst Droste/Pascal Herrbach werden Europameister sowohl über 10 Tänze als auch in den Standardtänzen. Den Europameistertitel Latein verteidigen Beate Fricke/Sabine Karkó.

Am 19. November gewinnen Thorsten Unger und Vera Küster (TC Blau Gold im VfL Tegel 1891 Berlin) im bayerischen Hirschaid bei Bamberg den Deutschlandpokal der Hauptgruppe II-S Standard.

Am 10. Dezember 2005 gewinnen Blaer/Fisman, Werner/Korotaeva und Galimov/Najvert (OTK Schwarz-Weiß 1922 i. SCS) in Duisburg den TNW-Pokal der Vereinsmannschaften Latein.

Franz Allert wird anstelle des zurückgetretenen Harald Frahm neuer DTV-Präsident.

Sergey Oseychuk/Oxana Lebedew erreichen bei der IDSF World Youth Latin den 3. Platz.

Am 18. Dezember stirbt Ingrid Mangelsdorff nach zahlreichen Krankenhausaufenthalten.

2006

Der LTV Berlin startete mit vier Plakat-Motiven eine Imagekampagne zum „Tanzen im Verein“.

Roland Stiegert und Ellen Schrader-Stiegert erhalten im Februar 2006 für den 50. Sieg in der Sonderklasse das Deutsche Tanzturnierabzeichen in Gold.

Sergej Diemke jr. und Katerina Timofeeva werden Deutsche Meister der Professionals über 10 Tänze.

Die Junioren-Vereinsmannschaft des OTK Schwarz-Weiß verteidigte den Vorjahrestitel als TNW-Pokal-Gewinner.

Bei den Junioren II B-Latein gewinnen Nathan Blaer/Junona Fisman (OTK Schwarz-Weiß) am 4. März 2006 in Leonberg-Höfingen die Deutsche Meisterschaft.

Deutsche Meister Jugend A-Latein werden am 11. März in Rosenheim Andrej Kazlouski/Jana Ritter (OTK Schwarz-Weiß). Ebenso holen sie sich am 25. November in Brühl den Deutschland-Cup der Hauptgruppe A-Latein.

Stsiapan Hurski/Tasja Schulz (Ahorn-Club TSA i. Polizei-SV Berlin) gewinnen am 2. April 2006 in Berlin die Gebietsmeisterschaft der Jugend Kombination.

Am 16. April 2006 gewinnen Sergey Tatarenko/Viktoria Lyschinska (Ahorn Club) das „Blaue Band der Spree“ in der Hauptgruppe S Latein.

Franz Allert wird einstimmig in die Sprechergruppe der NOV – Interessengruppe der Nichtolympischen Verbände (NOV) im Deutschen Sportbund (DSB) – gewählt.

Bei den 1. World Outgames der Frauen- und Männerpaare in Montreal war pinkballroom in der TiB mit zwölf Medaillen überaus erfolgreich und damit bester Verein. Dazu gab es eine Medaille für das Paar von Walzerlinksgestrickt.

Der älteste noch bestehende Berliner Rock’n’Roll-Verein RRC Butterfly feierte im September sein 50jähriges Jubiläum.

Verdienstvolle Tanzsport-Funktionäre des Clubs Blau-Silber Berlin werden mit der LSB-Ehrenplakette (Wilhelm Sommerhäuser) bzw. LSB-Ehrennadel in Gold (Heinz Buchholz und Bernd Korn) ausgezeichnet.

Horst Feilke wurde am 2. Juni 2006 mit der Sportplakette des Landessportbundes Berlin in Silber ausgezeichnet.

Alle neun Wertungsrichter gaben den dritten Platz für die Berliner Standardformation des OTK Schwarz-Weiß bei der Deutschen Meisterschaft der Formationen in Stuttgart. Mit der neuen Choreographie „Emotions“ erzielte das Team um Trainerin Ute Rosanski ihr bestes DM-Ergebnis.

Der OTK Schwarz-Weiß 1922 erhält in der Sportart Tanzen das „Grüne Band für vorbildliche Talentförderung im Verein“.

Im Dezember 2006 wurde die Abteilung Cheerleading des TSV Rudow 1888 e.V. gegründet.

Der Berliner Tänzer und Trainer Torsten Kühl veröffentlicht sein Buch „DANCE NOW! Die beliebtesten Tänze für Einsteiger“.

2007

Die österreichische Post verewigt Jana Ritter & Andrej Kazlouski (OTK Schwarz-Weiß Berlin) als „Jugendtanzsportler des Jahres 2007 Deutschland“ auf einer Briefmarke. Im finnischen Tampere ertanzten sie am 27. Januar die Silber-Medaille bei der IDSF-Weltmeisterschaft der Jugend in den lateinamerikanischen Tänzen.

Als Partner unterstützt der LTV Berlin die 1. Berliner Familiensportmesse. Viele seiner Vereine präsentieren sich dem Publikum.

Stefan Leschke/Marion Daniel (Tanz Akademie Berlin e.V.) werden am 10. Februar in Antwerpen (Belgien) Vizeweltmeister sowie am 19. Mai 2007 in Brühl Deutsche Meister Senioren Latein.

Die Berliner Tanzsportjugend führt am 25. Februar den ersten „Youth Dance Contest“ als Breitensportwettbewerb für Hip Hop, Street- & Videoclip-Dancing sowie Standard und Latein durch.

Im Rahmen der Berliner Meisterschaft der Jugend werden die ersten Ehrennadeln der Berliner Tanzsportjugend verliehen, mit denen speziell Verdienste um den Jugendtanzsport gewürdigt werden sollen.

Bei den Junioren II B werden David Werner/Junona Fisman (OTK Schwarz-Weiß) am 3. März in Schiffweiler Deutsche Meister Latein.

Am 10. März findet in der Gretel-Bergmann-Sporthalle – ausgerichtet vom OTK Schwarz-Weiß – die DM Jugend Latein und der Deutschlandpokal Junioren I statt. Zwei weitere Titel gehen an Berliner Paare: Jugend A: Andrej Kazlouski/Jana Ritter (OTK Schwarz-Weiß) und Junioren I B (Deutschland-Pokal): Ilja Schäfer/Christina Zelt (Viktoria Golden Dance).

Am 22. März findet der ordentliche Verbandstag 2007 des LTV in den Räumen des Landessportbundes Berlin e.V. statt. Er löst die bis dahin einberufene Mitgliederversammlung ab.

Beim „Blauen Band der Spree“ wird erstmals ein Weltranglistenturnier für die Paare der Hauptgruppe angeboten. Das Turnier der Hauptgruppe A-Standard wird mit dem DTV-Ranglistenturnier der Hauptgruppe S zum "IDSF International Open Standard" zusammengelegt. Am 9. April 2007 verteidigen Sergey Tatarenko/Viktoria Lyschinska (Ahorn Club) das „Blaue Band der Spree“ in der Hauptgruppe S Latein erfolgreich.

Am 29. April konnten sich bei der DM der Junioren II B in der Kombination David Werner/Junona Fisman (OTK Schwarz-Weiß) in Buchholz den deutschen Vizemeistertitel ertanzen.

Im Mai 2007 werden die Berliner Sergej Diemke jr./Katerina Timofeeva Weltmeister über 10 Tänzer der Professionals.

Ende September findet in der Turnhalle der Romain-Rolland-Schule in Waidmannslust der 1. Nordberliner Breitensporttag mit unzähligen Paaren statt.

In den Kategorien Solo C - 1 Stab und Quattro Junioren erringen die Mädchen des 1. Majorettencorps Berlin (Les Amis - Die Freunde) am 6./7. Oktober in Berlin Deutsche Meistertitel.

Das Standard A-Team des OTK Schwarz-Weiß vertritt Deutschland bei der Europameisterschaft am 13. Oktober in Kischinev (Moldawien) und tanzt auf den 4. Platz. Zuvor gewann die Mannschaft das 4-Nationen-Turnier in Holland. Zugleich verteidigt das Team seinen 3. Platz bei der Deutschen Meisterschaft in Bochum.

Am 27. Oktober lädt der btc Grün-Gold in der TiB 1848 e.V. zu den DM in den Standardtänzen der Senioren I nach Berlin. Veranstalter ist der Werner-Seelenbinder-Sportpark in der Oderstraße (Neukölln).

Rudi Hubert, Gründungsmitglied des LTV Berlin, stirbt am 10. November im Alter von 87 Jahren (geboren am 21. April 1920).

David Werner/Junona Fisman (OTK Schwarz-Weiß) werden am 16. Dezember in Riga (Lettland) Vizeweltmeister in den lateinamerikanischen Tänzen bei den Junioren II B.

Das Paar Stsiapan Hurski/Tasja Schulz (Ahorn-Club TSA i. Polizei-SV Berlin) führte am 31. Dezember 2007 die Jugendrangliste Standard an.

2008

Stefan Leschke und Marion Dehling erhalten im Januar 2008 das Deutsche Tanzturnierabzeichen in Gold.

Am 24. Januar werden David Werner/Junona Fisman sowie Andrei Kazlouski/Jana Ritter (beide Paare vom OTK Schwarz-Weiß) mit dem Deutschen Tanzsportabzeichen der Jugend in Gold ausgezeichnet.

Bei der Deutschen Meisterschaft Junioren II B-Latein am 23. Februar 2008 in Kassel stehen Harry Bober/Romy Kuhlmann (OTK Schwarz-Weiß) ganz oben auf dem Siegerpodest. Den Vizemeistertitel holen sich Ilja Schäfer/Christina Zelt (Viktoria Golden Dance).

Im März 2008 wird das TanzSportZentrum (TSZ) Phönix e.V. ins Leben gerufen.

Erfolgreiche Premiere des Fließtalpokals beim veranstaltenden TC Blau Gold im VfL Tegel 1891 e.V.

Das „Blaue Band der Spree“ erhält mit dem „IDSF International Open Latein“ ein weiteres Weltranglistenturnier für die Hauptgruppe.

Die Titelverteidiger Sergej Diemke jr./Katerina Timofeeva erringen in der neuen Siegerlandhalle von Siegen die Bronze-Medaille bei der Weltmeisterschaft der Professionals über 10 Tänze.

Alle drei Cheerleaderteams von ALBA BERLIN siegten im Juni 2008 bei den Deutschen Meisterschaften in Dresden (Alba Berlin Danceteam, Alba Berlin Junior-Danceteam und Albambinis).

Sergej Diemke jr./Katerina Timofeeva werden erneut Deutsche Profi-Meister über 10 Tänze in Limbach-Oberfrohna (bei Chemnitz).

Am 14. Juni lädt der RRC Butterfly zum „Großen Preis von Deutschland im Rock’n’Roll“ ins Cole Sports Center (Zehlendorf).

Am 22. Juni 2008 wurde Jürgen Wolter (Ahorn-Club) mit der Goldenen Ehrennadel des Landessportbundes geehrt.

Am 31. Juli 2008 heiratete das TOP Kaderpaar Viktoria Lyschinska und Sergey Tatarenko standesamtlich in Berlin.

Am 15. August tritt Peter Mangelsdorff von seinem Posten als Landestrainer in Berlin zurück.

Am 28. September fand das Kindertanzseminar der DTSJ beim TSC Blau-Silber im Schlesiensaal statt.

Im Herbst feierte der RRC Spreeathen sein 25jähriges Bestehen mit einem großen Fest.

„The Face“ (Tanzverein 90) steigen als erste Berliner JMD-Formation in die 1. Bundesliga auf und nehmen an der Deutschen Meisterschaft teil.

Am 15. November wird vom TC Blau Gold im VfL Tegel 1891 e.V. in der Sporthalle der Romain-Rolland-Schule der Deutschlandpokal der Hauptgruppe II S Standard durchgeführt. Diesen inoffiziellen Deutschen Meistertitel holen sich Thorsten Unger/Vera Küster (TC Blau Gold im VfL Tegel 1891 e.V.).

Am selben Tag gewinnen Manuel Hercygier/Chanel Hönicke (Ahorn-Club TSA i. Polizei-SV Berlin) in Brühl den Deutschland-Cup der Hauptgruppe A-Latein.

Nach 2003, 2006 und 2007 erreichte die Berliner Standard-Formation des OTK Schwarz-Weiß bei der Deutschen Meisterschaft in Bremen wieder einen dritten Platz.

Die Weltmeisterschaft Hauptgruppe Kombination findet am 29. November vor 5.000 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle statt.

Sergey und Viktoria Tatarenko erringen am Nikolaus-Samstag in Wetzlar den Vize-EU-Titel bei der IDSF EU-Meisterschaft Latein.

Der TC Blau Gold im VfL Tegel 1891 e.V. feiert mit einem Galaball im Palais am See sein 50jähriges Jubiläum und publiziert eine umfangreiche Chronik.

Der TSC Balance e.V. wird in Berlin-Wilmersdorf aus der Taufe gehoben.

Stephanie Goj/Sabine Karkó werden Vize-Europameister bei den EuroGames 2008 in Barcelona.

„Dance Deluxe“ und „Dance Delight“, die Cheerleader des TSV Rudow 1888 Berlin e.V., haben Anfang Dezember die 18. Berlin-Brandenburgische Cheerleading Meisterschaft in den Kategorien Senior Dance und Junior Dance gewonnen.

2009

Mit Beginn des Jahres 2009 hat der neue Landestrainer Sven Traut seine Arbeit in Berlin aufgenommen.

Am 9. Januar 2009 wurde ein neuer Verein gegründet: Shall We Dance Berlin.

Am 31. Januar 2009 fand erstmals ein Workshop rund um das Deutsche Tanzsportabzeichen (DTSA) in Berlin statt.

Ilja Schäfer/Christina Zelt (Viktoria Golden Dance) werden am 7. März 2009 im hessischen Wetzlar Deutsche Meister der Junioren II B-Latein.

Das Junior Danceteam „Dance Delight“ verteidigt am 21. März 2009 den Deutschen Meistertitel Cheerleading und „Dance Deluxe“ (beide TSV Rudow 1888 Berlin e.V.) wurde im Bereich Senior Dance Deutscher Vizemeister.

Am 1. Juni 2009 feierte eine Traditionsturnierstätte Geburtstag - 25 Jahre Sport Centrum Siemensstadt.

Das SuDaFe verzeichnete in 45 Turnieren mit 913 Kinder-, Junioren- und Jugend-Paaren aus acht Nationen die höchste Beteiligung seit der erstmaligen Durchführung.

Bei den Deutschen Meisterschaften im Equality-Tanzen siegen Gergely Darabos/Pascal Herrbach (pinkballroom /Tanzschule Maxixe) in allen drei Sektionen. Almut Freund/Dorothea Arning sowie Thorsten Reulen/Stefan Huch (beide pinkballroom) sicherten sich jeweils die Titel in den Kategorien Senioren Latein und Senioren Kombination.

Einführung des webbasierten Verfahrens zur Vergabe von Wertungsrichtereinsätzen im LTV Berlin.

Bei den 2. World Outgames (inoffizielle Weltmeisterschaften im gleichgeschlechtlichen Turniersport) in Kopenhagen gewinnen Gergely Darabos /Pascal Herrbach (pinkballroom) die Hauptgruppe Standard und die 10-Tänze. Vier weitere Goldmedaillen gingen an Paare von pinkballroom: Anja Börner/Gabriele Draheim (Senioren Standard B), Almut Freund/Dorothea Arning (Kombination B), Frank Schnur/Arne Kapteina (Hauptgruppe Standard C) und Hildegard Arkenstette/Silvia Wetzel (Kombination C).

Franco Formica/Oxana Lebedew werden Deutsche Meister Latein der Professionals.

Im Rahmen eines Balles der Tanzschule Heidemann fanden am 31. Oktober 2009 die Turniere um den 1. Mädy-Keller-Pokal (Hauptgruppe B/A-Latein) statt.

Im Herbst feierte der RRC Pinguin sein 25jähriges Bestehen mit einem kleinen Fest.

Zum fünften Mal erreicht die Standard-Formation des OTK Schwarz-Weiß den dritten Platz bei der Deutschen Meisterschaft in Braunschweig.

Im Dezember 2009 eskalierten aufgetretene Probleme zu erheblichen Differenzen zwischen dem TC Blau Gold und dem Präsidium des VfL Tegel.

Die heutige Tanzsportabteilung der Turngemeinde in Berlin (TiB) 1848 e.V. erinnert an 50 Jahre Grün Gold Club für Amateurtanzsport.

2010 - 2014

2010

Alle drei Danceteams des TSV Rudow 1888 Berlin e.V. holen sich Mitte Januar bei der 19. Berlin-Brandenburgischen Cheerleading Meisterschaft in Frankfurt/Oder in ihrer Alterskategorie den ersten Platz: „Dance Deluxe“ in Senior Dance, „Dance Delight“ in Junior Dance und „Dance Delicious“ in Peewee Dance.

Der TC Blau Gold verläßt den VfL Tegel. Am 10. Februar wird folglich das TSZ Blau Gold gegründet. Hinter dem neugegründeten Verein steckt aber jahrzehntelange Tanzsporterfahrung. Der Begriff „Blau Gold“ ist untrennbar mit dem Namen „Mangelsdorff“ verbunden.

Steffen Zoglauer/Sandra Koperski (Blau-Silber Berlin TSC) holen sich alle drei Berliner Meistertitel der Hauptgruppe S (Standard, Latein, Kombination), werden Dritte der Deutschen Meisterschaft Kombination. Sie stehen als Allrounder im Finale Standard der Deutschen Meisterschaft und in Blackpool.

Am 13. März 2010 werden Marek Bures/Junona Fisman (OTK Schwarz-Weiß 1922 i. SCS) in Brühl Deutsche Meister der Jugend A-Latein.

Bei der Mitgliederversammlung des Fördervereins „Partner des Tanzsports in Berlin e.V.“ am 25. März 2010 erachtet die Mehrheit der anwesenden Mitglieder diesen Verein als nicht mehr notwendig und beschließt seine Auflösung.

Sergej und Viktoria Tatarenko (Ahorn Club) werden Deutsche Vizemeister Hauptgruppe S-Latein, holen sich das „Blaue Band der Spree“ (4. April) und qualifizieren sich für das Finale des IDSF Grand Slam Latein im chinesischen Shanghai (11. Dezember).

Überraschend verstarb Günter Pfaffenbach. Er war Vorsitzender des Blau Silber Berlin TSC und noch vor wenigen Jahren mit seiner Frau Karin in der Sonderklasse aktiv.

DTV-Präsident Franz Allert wurde von der Vollversammlung der Nichtolympischen Verbände im DOSB (NOV) für weitere vier Jahre als Mitglied der Sprechergruppe der NOV bestätigt. Außerdem wählten sie ihn als Vertreter der nichtolympischen Spitzenverbände in den Vorstand der Führungsakademie des DOSB.

Das DTV-Präsidium hat Thorsten Süfke – neben seiner Zuständigkeit für das Ligagebiet Nord-Ost – zum stellvertretenden DTV-Bundesbeauftragten für Jazz- und Modern Dance ernannt.

Der Deutsche Meistertitel der Professionals Latein geht wieder an Franco Formica/Oxana Lebedew.

Das Team „Dance Delight“ des TSV Rudow 1888 Berlin e.V. wurde bei der Deutschen Cheerdance Meisterschaft am 10. April 2010 in Oberhausen zum dritten Mal in Folge Deutscher Meister in der Kategorie „Junior Dance“.

Bei den 6. Deutschen Equality Meisterschaften am 14. und 15. Mai 2010 in Hannover sicherten sich Almut Freund/Dorothea Arning (TC Spree-Athen) alle drei Titel. Drei weitere Titel gingen an Pascal Herrbach/Christian Wenzel (pinkballroom/Tanzschule Maxixe) in der Hauptgruppe A, Serkan Arpac/Gergely Darabos (pinkballroom) in der Kombination Männer und Thorsten Reulen/Stefan Huch (pinkballroom) bei den Senioren Kombination.

Inoffizielle Weltmeister im Equality-Tanzen im Rahmen der 8. Gay Games in Köln werden Pascal Herrbach/Christian Wenzel (pinkballroom/Tanzschule Maxixe) bei den Männern Standard und Vizeweltmeister in der Kombination. Den Titel holen sich Serkan Arpac/Gergely Darabos (pinkballroom).

Die Berliner Stefan Heinrich/Manuela Brychzy holen sich den Deutschen Vizemeistertitel über 10 Tänze der Professionals Mitte September 2010 in der Stadthalle in Chemnitz.

Die Berliner Franco Formica/Oxana Lebedew wurden bei der in Bonn ausgetragenen Weltmeisterschaft der Professionals Latein Dritte.

Beim Europacup über 10 Tänze in der weißrussischen Hauptstadt Minsk haben Steffen Zoglauer/Sandra Koperski (Blau-Silber Berlin TSC) die Standardsektion gewonnen und sind in der Gesamtwertung Zweite geworden.

Am 2. Oktober 2010 begeht der Blau-Weiss Berlin sein 40jähriges Jubiläum mit einem Jubiläumsball.

Am 5. November 2010 startete der LTV Berlin bei Twitter mit Liveberichten zur Deutschen Meisterschaft S Standard aus Braunschweig.

Das Berlin Masters Jazz- und Modern Dance wird zum ersten Mal am 27. und 28. November durchgeführt. Neu sind auch die Wettbewerbe wie Solo, Duo und Small Groups.

Bei der Deutschen Meisterschaft der Standard-Formationen in Bamberg verteidigt der OTK Schwarz-Weiß seinen dritten Platz.

2011

In der Jugend A Latein ertanzen sich am 5. März im Düsseldorfer Boston Club Gregor Bronstein/Aigulim Gerich (Shall We Dance) den Deutschen Meistertitel.

Sergey und Viktoria Tatarenko (Ahorn-Club) holen 31 Jahre nach Max-Ulrich Busch und Renate Hilgert am 19. März in Krefeld wieder einen Deutschen Meistertitel Hauptgruppe Latein nach Berlin. Im Herbst tanzen sie die erstmals ausgetragene Kür-WM und holen sich den fünften Platz. Darüber hinaus verteidigen sie am 24. April 2011 das „Blaue Band der Spree“ in der Hauptgruppe S Latein erfolgreich.

Am 7. April 2011 ist der ehemalige Turniertänzer, Formationsweltmeister 1998 und Tanzlehrer Kai Sievers nach langer schwerer Krankheit verstorben.

Bei der Deutschen Cheer Dance Meisterschaft in Gelsenkirchen am 16. April 2011 setzten sich alle drei Rudower Teams gegen die Konkurrenz durch und gewannen in ihren Alterskategorien den Meistertitel.

Über 10 Tänze stehen Steffen Zoglauer/Sandra Koperski (Blau-Silber Berlin TSC) am 30. April 2011 in der Stadthalle von Wetzlar auf dem dritten Treppchenplatz der Deutschen Meisterschaft.

Bei der Equality-DM in Dortmund verteidigten Pascal Herrbach (pinkballroom in der TiB) mit seinem Düsseldorfer Partner Christian Wenzel den Titel aus dem Vorjahr genauso wie Dorothea Arning/Almut Freund (TC Spree-Athen) jenen der Latein-Seniorinnen. In den vier Kombinationswertungen gelang gar der „Berliner Sweep“. Zum ersten Mal errangen die Paare aus Berlin sämtliche Titel nebst Wanderpokalen. Thorsten Reulen/Stefan Huch siegten bei Hauptgruppe und Senioren, Dorothea Arning/Almut Freund bei den Seniorinnen und Kerstin Kallmann/Cornelia Wagner (pinkballroom) in der Hauptgruppe der Frauen.

Die International Dance Sport Federation (IDSF) wird in World Dance Sport Federation (WDSF) umbenannt.

Das Summer Dance Festival hat mit der Arena der Max-Schmeling-Halle eine neue Turnierstätte.

Erfolge für die Berliner-Equalitypaare bei der EM (13. Euro Games) in Rotterdam: Titel für Kerstin Kallmann/Cornelia Wagner (pinkballroom in der TiB) bei den Frauen 10-Tänze sowie Pascal Herbach/Christian Wenzel (Berlin/Düsseldorf) bei den Männern Standard.

Mit Sergey und Viktoria Tatarenko, Ahorn Club (Latein) und Steffen Zoglauer/Sandra Koperski, Blau-Silber Berlin TSC (Standard) tanzen gleich zwei Berliner Paare das Grand Slam Finale in Salou (Spanien). Qualifiziert haben sich die besten 12 Paare der Grand Slam Serie.

Am 8. Oktober findet zum ersten Mal in Berlin beim OTK Schwarz-Weiß (Austragungsort: Horst-Korber-Sportzentrum) eine Deutsche Meisterschaft der Jazz- und Modern Dance-Formationen statt.

Am 22. Oktober 2011 erreichten Vitam und Barbara Kodelja bei der ersten Weltmeisterschaft der Senioren III S in Mons (Belgien) den Vizeweltmeister-Titel. Sie starteten zwar für Slowenien, aber leben, trainieren und sind selbst als Trainer in Berlin tätig.

Mit den A-Teams des OTK Schwarz-Weiß und des Blau-Weiss tanzen zwei Berliner Standardformationen erstklassig. Die Formation des OTK tanzt sich am 12. November bei der Deutschen Meisterschaft in Bremen erneut auf den Bronzerang.

Beim erstmals veranstalteten Deutschlandpokal Jazz- und Modern Dance für Solo, Duo und Small Group am 19./20. November in der Berliner Gretel-Bergmann-Sporthalle qualifizierten sich Outfaced (TV 90), die bei den Small Group Zweite wurden, und Denise Noack (OTK Schwarz-Weiß) bei den Solo-Damen als Vierte für die Weltmeisterschaft im polnischen Mikolajki. Hier tanzten Outfaced (TV 90) als eines von zwei deutschen Teams ins Finale der Smallgroup Modern Adult. Die sechs Berliner wurden im Feld der 16 gestarteten Teams Fünfte.

Dirk Heidemann wird mit der Trainer-Ehrennadel des DTV ausgezeichnet.

Relaunch von ltv-berlin.de am 21. November 2011 auf neue Corporate Identity umgestellt

2012

Am 24. Januar 2012 feiert der Pro Sport Berlin 24 e.V. (bis 2004 Postsportverein) das 50jährige Bestehen seiner Tanzsportabteilung Blau-Gelb mit einem Festakt im Vereinsheim.

Zum 1. März 2012 erfolgte die Aufnahme der Abteilung Tanzen des „SV Weißblau Allianz Berlin e.V.“ als ordentliches Mitglied in den LTV Berlin.

Sergey und Viktoria Tatarenko werden am 3. März 2012 in der Gretel-Bergmann-Sporthalle zum sechsten Mal Berliner Meister der Hauptgruppe S Latein und am 17. März 2012 in Böblingen Deutsche Vizemeister.

Deutschlands zweitältester Tanzclub OTK Schwarz-Weiß 1922 feiert am 4. März in der Wilmersdorfer Gretel-Bergmann-Sporthalle mit einer großen Tanz-Gala sein 90jähriges Bestehen.

Das „Blaue Band der Spree“ wird 40.

Der TTC Carat begeht sein 25jähriges Jubiläum.

Wenige Tage vor ihrem 99. Geburtstag verstarb Alida Pfeiffer (geb. 1913). 1964 wurde sie die erste Vorsitzende eines Berliner Tanzvereins, des damaligen Schwarz-Weiß Berlin 1922. Drei Jahre zuvor hatte sie bereits im Landesvorstand der "Vereinigung Berliner Clubs für Amateurtanzsport" - des Vorläufers des heutigen Landestanzsportverbandes Berlin - das Amt der ersten Frauenwartin (heute Frau im Sport) übernommen und bis 1974 inne gehabt.

Zum vierten Mal holten sich Dorothea Arning/Almut Freund in Radebeul (ausgerichtet vom TSK Residenz Dresden) den Deutschen Meistertitel im Equality-Tanzen in der Kombination Seniorinnen. Weitere Titel gingen an Jens Neumann/Horst Droste (Hauptgruppe Standard Männer), Ulrike Hesselbarth/Kirstin Marunke (Hauptgruppe Latein Frauen) und Claus Koggel/Thomas Bensch (Senioren Latein und Kombination).

Stefan Leschke/Leila Kessler tanzen sich in Blackpool auf den zweiten Platz und werden am 2. Juni 2012 in Frankenthal Deutsche Vizemeister Senioren I S Latein.

Am 22. Mai verstarb der frühere Vorsitzende des Landestanzsportverbandes Berlin, Werner Franke (geboren am 16. November 1932). Von 1971 bis 1982 bekleidete er das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden. Ab 1982 stand er dann für sechs Jahre den Berliner Tanzsportlern als Vorsitzender im Landesfachverband vor.

Wenige Tage nach seiner Wahl zum LTV-Vizepräsidenten hat das DTV-Präsidium Thorsten Süfke zum Bundesbeauftragten JMD ernannt.

Im Juni tagt das General Meeting der WDSF in Berlin.

Am 16. Juni veranstaltete der RRC Cadillac e.V. den DeutschlandCup Rock’n’Roll 2012 in der BBiS Kleinmachnow.

Ebenfalls in Berlin findet der DTV-Verbandstag statt und das gleich zweimal, denn nicht alle Punkte wurden am 23. und 24. Juni abgearbeitet. Die Fortsetzung fand als außerordentlicher Verbandstag am 20. Oktober statt.

Dorothea Arning/Almut Freund sicherten sich in Budapest zwei Europameistertitel: Latein und Kombination Frauen 35+. Ebenfalls Europameisterinnen wurden Kerstin Kallmann/Cornelia Wagner in der Standardsektion der Frauen 18+.

Sergey und Viktoria Tatarenko gewannen das letzte Mal als Amateure die TSTV Trophy in Bad Kissingen. Nach 10 gemeinsamen Amateurjahren wechseln sie zu den WDSF-Profis. Ihr Einstieg war dort Platz zwei beim WDSF PD Pro Super Grand Prix Latein auf der GOC in Stuttgart.

Am 22. September 2012 findet im „Hotel Maritim Berlin“ in der Stauffenbergstraße die DTV-Gala „100 Jahre Tanzsport in Deutschland“ gemeinsam mit Deutschen-, Europa und Weltmeistern statt.

Ihren vierten Berliner Meistertitel bei den Senioren I S Standard ertanzten sich Gert Faustmann/Alexandra Kley am 29. September. Bei der Deutschen Meisterschaft am 27. Oktober in Dresden standen beide dann erstmals im Finale und wurden Sechste.

„The Face“ tanzt sich bei der Deutschen Meisterschaft JMD am 3. Oktober 2012 in Frankfurt am Main auf den fünften Platz. Bereits einige Monate zuvor sicherte sich das Team den Verbleib in der 1. Bundesliga.

Beim Deutschlandpokal der Junioren I B Standard holten sich Arseni Pavlov/Nicole Balski am 13. Oktober 2012 in Darmstadt die Silbermedaille.

Ende November feierten Mitglieder und Gäste 25 Jahre TC Mondial im Wilmersdorfer Logenhaus.

Fabian Wendt/Anne Steinmann (TC Spree-Athen) verteidigen am 24. November 2012 in Düsseldorf ihren zweiten Platz beim Deutschlandpokal der Hauptgruppe II S Standard.

Nach dem Vize-Europameister- (am 20. Oktober 2012 im slowenischen Velenje) und Vize-Weltmeister-Titel Profis Latein (am 3. November 2012 in Leipzig) wurden Sergey und Viktoria Tatarenko bei der WDSF-PD Kür-WM am 16. Dezember 2012 in Bad Pyrmont Weltmeister. Sie waren seinerzeit für den LTV Berlin das einzige Kaderpaar der WDSF Professional Division.

Bei der Deutschen Cheerdance-Meisterschaft 2012 in Bochum gehen vier Titel an die drei Danceteams des TSV Rudow1888 Berlin e.V.: „Dance Delicious“ (Cheerdance Pee Wees), „Dance Delight“ (Cheerdance U 17), „Dance Deluxe“ (Cheerdance Seniors bzw. Freestyle Dance (Small) Seniors).

2013

Ulrich Lindecke und Manuela Schulze erhalten im Rahmen des Neujahrspokals beim VfL Tegel am 5. Januar 2013 für 50 gewonnene S-Turniere das Deutsche Tanzturnierabzeichen in Gold.

In der Kategorie kleine Tanzformation erringen die Mädchen des 1. Majorettencorps Berlin (Les Amis - Die Freunde) am 23./24. Februar in Berlin den Deutschen Meistertitel.

Dritter Platz beim Deutschlandpokal Junioren I B-Latein für Efrem Kuzmichenko/Samira Hafez am 2. März 2013 in Bremerhaven.

Ende März verstarb der Tänzer und Wertungsrichter Andreas Kindler. Seinen größten sportlichen Erfolg hatte er mit der Standardformation des TC Allround.

Ende März 2013 verabschiedete sich Diethard Marschall nach vier Jahrzehnten als Trainer von seinen Trainingsgruppen im Blau-Silber Berlin TSC. Gemeinsam mit Christel Marschall ertanzte er sich in 16 Jahren als aktiver Turniertänzer 22 Berliner Meistertitel in Standard und Latein, vier Deutsche Meistertitel in Standard und zwei Deutsche Meisterschaften in der Kombination.

Der Ehrenvorsitzende des Blau-Weiss Berlin und über viele Jahre den Berliner Tanzsport verbundene Alexander Witzigmann ist Ende April nach kurzer schwerer Krankheit im Alter von 86 Jahren verstorben.

Vom 10. bis 11. Mai ist die Unterabteilung pinkballroom im btc Grün-Gold der Turngemeinde in Berlin 1848 e.V. (TiB) Gastgeber der 9. Internationalen offenen Deutschen Meisterschaften im Equality-Tanzen. Berliner Frauen- und Männerpaare erringen vor heimischen Publikum mehrere erste Plätze (Antje Reißmann/Annette Niedballa, Sabine Reichel/Ulrike Gutewort, Ulrike Hesselbarth/Kristin Marunke, Gilles Hoxer/Pascal Herrbach sowie Frank Schnur/Arne Kapteina). Neben den Einzeltiteln wurden auch die Deutschen Meister in der Kombination ermittelt. Diese gehen alle an Berlin. Doppelt erfolgreich, sowohl in der Hauptgruppe als auch bei den Senioren, waren Claus Koggel/Thomas Bensch. Deutsche Meister Frauen 35+ wurden Dorothea Arning/Almut Freund. Kerstin Kallmann/Cornelia Wagner sicherten sich den Titel bei den Frauen 18+. Zwei weitere Titel errang Pascal Herrbach (pinkballroom im btc Grün-Gold der Turngemeinde in Berlin 1848 e.V.) mit Christian Roman Wenzel (TSC conTAKT Düsseldorf e.V.) bei den Männern 18+ A Standard bzw. mit Gilles Hoxer (Dänemark) bei den Männern 18+ A Latein. Zum Abschluß findet anläßlich 15 Jahre pinkballroom der Queer-Galaball statt.

Am 1. Juni 2013 holten sich Daniel Shapilov/Carina Zavline (Shall We Dance Berlin) beim Deutschlandcup Hauptgruppe A Latein in Elmshorn den 3. Platz.

Nur wenige Monate nach seinem 100. Geburtstag (29. Januar) stirbt am 12. Juni 2013 das LTV-Ehrenmitglied Heinz-Georg Finck.

Am 28. Juni 2013 erreichten Sergey und Viktoria Tatarenko den 3. Platz im Europacup WDSF Professional Latein unter „freiem Himmel“ im Schloss von Bad Pyrmont.

Anfang Juli erringen Sergey und Viktoria Tatarenko auf der Dance Comp in Wuppertal den 2. Platz bei den Professional Open Latein.

Am 28. Juli erreichen Sergey und Viktoria Tatarenko bei den World Games in Cali (Kolumbien) einen hervorragenden 4. Platz im Latein-Wettbewerb.

Nach schwerer Krankheit ist Uwe Wittmann im Alter von 52 Jahren verstorben. Mehr als ein Jahrzehnt tanzte er mit seiner Frau Sabine, zuletzt bei der TSG Residenz Berlin, in der S-Klasse sowohl Standard als auch Latein.

Im August erreichen Sergey und Viktoria Tatarenko bei den German Open Championships im WDSF PD Pro World Super Grand Prix Latein den 3. Platz.

Am 11. August 2013 ist Bernhard Hoff, der langjährige Sportwart der TSG Residenz Berlin, nach langer schwerer Krankheit verstorben.

Am 17. August 2013 begeht das LTV-Gründungsmitglied Hans-Hermann Müller seinen 100. Geburtstag. 1964 und 1965 wurde er mit seiner Frau Edith Deutscher Meister bei den Senioren.

Im August erringt Pascal Herrbach (pinkballroom) mit Christian Wenzel auf der 3. World Outgames 2013 in Antwerpen den ersten offiziellen Weltmeistertitel „Herren Standard“. In der gleichen Disziplin wurden Holger Wenzel und Andreas Schöppe Senioren-Weltmeister. Dorothea Arning/Almut Freund (TC Spree-Athen) sind jetzt inoffizielle Weltmeister der Seniorinnen II in beiden Disziplinen.

Am 12./13. Oktober 2013 fanden in Weißenfels die Deutschen Meisterschaften der Junioren II B und der Jugend A sowie der Deutschlandpokal Junioren I B in den Standardtänzen statt. Am 12. Oktober tanzten sich Sven Rosanski/Anastasia Konor auf Platz 3 bei den Junioren I B. Einen Tag später schafften das auch Arseni Pavlov/Nicole Balski in der Junioren II B.

Auf ein Vierteljahrhundert Vereinsgeschichte blickt der Turniertanzkreis am Bürgerpark (TTK) zurück. Dieses Jubiläum wurde am 16. November 2013 mit einer großen Party gefeiert.

Am 23. November gewinnen Fabian Wendt/Anne Steinmann (TC Spree-Athen) im Boston Club in Düsseldorf zum ersten Mal den Deutschlandpokal der Hauptgruppe II S Standard.

Die Berliner Tanzsportjugend vergibt erstmals das „Berliner Tanzbär-Abzeichen“.

Eine gigantische Kulisse bot die Max-Schmeling-Halle in Berlin am 30. November für die WDSF-Weltmeisterschaft in den lateinamerikanischen Tänzen, auf der die Deutschen Meister Marius-Andrei Balan/Nina Bezzubova mit dem dritten Platz einen großen Erfolg feierten. Darüber hinaus wurden die über den Tag verteilten 7.000 Besucher mit einem attraktiven Rahmenprogramm bestens unterhalten. Insgesamt traten 92 Paare aus 51 Nationen an den Start.

2014

Der LTV Berlin schaltet am 20. Januar im Rahmen der Auftakt-Veranstaltung seinen Relaunch des Internetauftritts (www.ltv-berlin.de) frei.

Arseni Pavlov/Nicole Balski (btc Grün-Gold in der TiB 1848 Berlin e.V.) wurden Gebietsmeister Ost in der Kombination über 10 Tänze in Frankfurt (Oder).

Zweiter Platz für Efrem Kuzmichenko/Samira Hafez beim Deutschlandpokal Junioren I B Latein am 2. März 2014 in Schwabach.

Gergely Darabos/Stefanie Werner (btc Grün-Gold in der TiB 1848 Berlin e.V.) gewinnen im April 2014 im Kurfürstlichen Schloss zu Mainz bei ihrem ersten gemeinsamen Kombinationsturnier die Deutsche Meisterschaft der Senioren I. Roland Stiegert/Ellen Schrader-Stiegert (Ahorn-Club, TSA im Polizei SV) erreichen den Vizetitel im Deutschlandpokal der Senioren IV.

Am 11./12. April 2014 fand der 15. Berliner Tanzsport Fachkongress (BETAKO) im Landesleistungszentrum Tanzen in der Max-Schmeling-Halle statt.

Der bekannte Berliner Tanzsport-Fotograf Werner Salomon eröffnet am diesjährigen Welttanztag (29. April) im Seniorenclub Herthastraße 25a (Berlin-Grunewald) seine tanzsporthistorische Ausstellung mit Fotos von 1972 bis heute.

Sechs Titel für Berlin bei der 10. Internationalen Offenen Deutschen Meisterschaft für Frauen- und Männerpaare in den Standard- und Lateinamerikanischen Tänzen am 30. und 31. Mai 2014 in Hamburg. Erfolgreichste Teilnehmerinnen waren Almut Freund und Dorothea Arning (TC Spree-Athen), die sich in drei Kategorien den Deutschen Meistertitel sichern konnten (B-Klasse Seniorinnen Standard, B-Klasse Seniorinnen Latein und Kombinationswertung). Außerdem gewannen Antje Reißmann/Annette Niedballa (Blau-Silber Berlin TSC) in der C-Klasse Frauen Latein sowie Kerstin Kallmann/Cornelia Wagner (pinkballroom Berlin) in der Kombinationswertung der Frauen. Darüber hinaus siegte Pascal Herrbach (pinkballroom Berlin) mit seinem Partner Christian Roman Wenzel (TSC conTAKT Düsseldorf e.V.) in der A-Klasse Männer Standard.

Bronzemedaille für Gert Faustmann und Alexandra Kley bei der Deutschen Meisterschaft der Senioren II S-Standard am 31. Mai 2014 im schleswig-holsteinischen Elmshorn.

Am 14. und 15. Juni 2014 fanden im englischen Blackpool die Europameisterschaften im Equality Dancing statt. Im legendären Wintergarden wurden Dorothea Arning/Almut Freund (TC Spree-Athen) Vizeeuropameisterinnen bei den Seniorinnen Latein. Je zwei dritte Plätze ertanzten Kerstin Kallmann/Cornelia Wagner (pinkballroom Berlin) bei den Frauen Standard sowie Tania und Ines Dimitrova (pinkballroom Berlin) im Showdance. Zudem errangen Kerstin Kallmann/Cornelia Wagner den Vizemeistertitel in der Kombination.

Am 21. Juni fand in Berlin zum ersten Mal ein Sichtungsworkshop für Nachwuchstalente im Bereich Jazz- und Modern Dance statt.

Am 21. und 22. Juni 2014 fand der DTV-Verbandstag im Holiday Inn Berlin City-West statt. Der bisherige Präsident Franz Allert wurde auf Vorschlag der Nachfolgerin Heidi Estler mit einstimmigem Votum des Verbandstages zum DTV-Ehrenpräsidenten ernannt. Als einer der beiden neuen Vizepräsidenten wurde LTV-Präsident Thomas Wehling gewählt.

Am 28. Juni 2014 fand in Saarbrücken die Deutsche Meisterschaft JMD statt. The Face (Tanzverein 90 Berlin) erreichte in der Hauptgruppe den 3. Platz.

Am 15. Juli 2014 verstarb im Alter von 100 Jahren das LTV-Gründungsmitglied Hans-Hermann Müller. Mit seiner Ehefrau und Tanzpartnerin Edith gewann er für den Schwarz-Weiß-Club 1964 und 1965 die Deutsche Meisterschaft der Senioren-Sonderklasse.

Am letzten Juliwochenende fand das Sommertrainingslager mit den Landestrainern Horst Beer (Latein) und Sven Traut (Standard) im Landesleistungszentrum statt. Zum ersten Mal wurde auch die von den Bundestrainern Martina Weßel-Therhorn und Horst Beer bundesweit ins Leben gerufene Practise Night durchgeführt.

Das LTV-Präsidium hat eine Medienpartnerschaft mit dem Internetangebot SPORTFANAT beschlossen.

Im Rahmen der 28. German Open Championships in Stuttgart gründeten 26 Mitglieder der WDSF den europäischen Verband für Tanzsport „DanceSport Europe“. Gründungsmitglied war auch Tanzsport Deutschland. Franz Allert wird zum stellvertretenden Vorsitzenden des Managing Committee von „DanceSport Europe“ gewählt.

Beim erstmals veranstalteten „Dancing Superstars Festival“ im Musical Theater Bremen wurden Sergey und Viktoria Tatarenko offiziell vom Turniertanzsport als Amateure und Professionals verabschiedet (Laudatio: Janet Marmulla). Den Award für Verdienste im Ehrenamt nahm DTV-Ehrenpräsident Franz Allert (Laudatio: Heidi Estler) entgegen. Den Preis für ihr tänzerisches Lebenswerk erhielten Franco Formica/Oksana Nikiforova (Laudatio: Jürgen Neudeck).

Bei den zweiten offiziellen Weltmeisterschaften des Equality-Tanzsports im Rahmen der Gay Games in Cleveland bringen Berliner Teilnehmer zweimal Gold, viermal Silber und einmal Bronze nach Hause. Kerstin Kallmann/Cornelia Wagner (pinkballroom in der TiB) erreichen sowohl im Latein- als auch im Standardturnier der Hauptgruppe den Vizeweltmeistertitel. Hingegen konnten sie beim Zehn-Tänze-Wettbewerb der Frauen den Weltmeistertitel gewinnen. In der Standardsektion Herren gab es für die Berliner einen Doppelerfolg in der C-Klasse: Andreas Woytowitz/Erik Jaeger siegten vor Rüdiger Andreessen/Henry Doelitzsch (beide TSC richtigrum). Das letztere Paar konnte diesen Erfolg auch bei den Senioren Standard wiederholen. Tanja und Ines Dimitrova (pinkballroom in der TiB) gewannen Bronze im Turnier der Showtänzerinnen.

Am 30./31. August gestaltete traditionell der LTV Berlin das Bühnenprogramm im Innenhof des Bundesministeriums des Innern. Der Auftritt war der letzte im „alten“ Ministerium am Spreebogen in Berlin-Moabit, denn Anfang 2015 zieht es in den Neubau am Moabiter Werder um.

Am 20. September 2014 machte die bundesweite Aktion „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7“ in der Hauptstadt Station. Eine der bestaunten Attraktionen des bunten Programms waren die Tanzdarbietungen der JMD-Formation „Twilight“ des TSV Rudow 1888 Berlin e.V.

Sascha Hoffmann/Katja Geisler (Tanzverein 90 Berlin) gewinnen in Wuppertal den Deutschlandpokal Jazz- und Modern Dance 2014 der Hauptgruppe Duos.

Beim Deutschlandpokal Junioren I B Standard in Wetzlar erreichen Efrem Kuzmichenko/Samira Hafez (btc Grün-Gold der TG in Berlin) und Sven Rosanski/Anastasia Konor (Askania-TSC Berlin) die Plätze zwei und drei. Arseni Pavlov/Nicole Balski (btc Grün-Gold der TG in Berlin) werden dort Deutsche Vizemeister der Junioren II B Standard.

Mit Wirkung vom 1. Oktober 2014 wird der „tsc richtigrum Berlin e.V.“ Mitglied des LTV Berlin.

Am 4. Oktober 2014 eröffnet der Tanzverein 90 Berlin e.V. das Outfaced Dance Studio.

Am 15. und 16. November 2014 findet in der Max-Schmeling-Halle der 1. Freizeit-Tanzsport-Kongress (FREITAKO) statt.

Am 22. November verteidigen Fabian Wendt/Anne Steinmann (TC Spree-Athen) im Boston-Club in Düsseldorf den Deutschlandpokal der Hauptgruppe II S Standard.

Franz Allert, Ehrenpräsident des DTV und LTV Berlin, wurde Anfang Dezember 2014 in Dresden als Vertreter der Nichtolympischen Verbände (NOV) wieder in den Vorstand der Führungsakademie des DOSB gewählt.

Berlin nimmt erstmalig nach 2000 wieder beim Bundesmannschaftspokal Standard Senioren II S (29. November 2014 in München) teil.

ab 2015

2015

Sergej Diemke wird im Rahmen des Neujahrsempfanges beim OTK Schwarz-Weiß im SC Siemensstadt am 10. Januar 2015 für seine langjährigen Verdienste um den Berliner und den Deutschen Tanzsport mit der Trainer-Ehrennadel des DTV ausgezeichnet.

Norbert Jäger und Christine Jäger-Eberhardt erhalten für 50 gewonnene S-Turniere das Deutsche Tanzturnierabzeichen in Gold.

Am 1. Februar 2015 fand zum zweiten Mal das Berlin Tournament of Dancing Students (BTDS) als Nachfolger der ehemaligen Berliner Hochschulmeisterschaften (BHM) im Schlesiensaal des Blau-Silber statt.

Efrem Kuzmichenko/Samira Hafez (btc Grün-Gold der TiB 1848 Berlin e.V.) wurden am 28. März 2015 in der Muldentalhalle Grimma Gebietsmeister Ost Junioren II B. Außerdem holten mit Arseni Pavlov/Nicole Balski (ebenfalls btc Grün-Gold der TiB 1848 Berlin e.V.) und Tobias Wozniak/Maria Hirnich (Blau-Silber Berlin TSC) zwei weitere Berliner Paare den Titel in der Jugend bzw. Hauptgruppe.

Am selben Tag wurden Gergely Darabos/Stefanie Werner (btc Grün-Gold in der TiB 1848 Berlin e.V.) beim Rot-Gold Casino Nürnberg in Fürth Deutsche Vizemeister der Senioren I Kombination.

Am 25./26. April 2015 holten Fabian Wendt/Anne Steinmann (TC Spree-Athen) bei der TBW-Trophy der Hauptgruppe in Karlsruhe drei Siege.

Efrem Kuzmichenko/Samira Hafez (btc Grün-Gold der TiB1848 Berlin e.V.) wurden am 26. April 2015 Deutsche Vizemeister der Junioren II B Kombination in Wetzlar.

Am 2. Mai 2015 finden die 15. Berlin Open (Offene Berliner Meisterschaften für Frauen- und Männerpaare in den Standard- und lateinamerikanischen Tänzen) statt.

Bei der am 15./16. Mai 2015 in Düsseldorf stattgefundenen Deutschen Meisterschaft Equality gingen mehrere Meistertitel nach Berlin. Pascal Herrbach (pinkballroom der TiB) siegte mit seinem für Düsseldorf startenden Partner Christian Roman Wenzel in allen fünf Standardtänzen und wurde erneut Deutscher Meister der Hauptgruppe Männer. Dorothea Arning/Almut Freund (TC Spree-Athen) gewannen ihren nunmehr siebten Deutschen Meistertitel in der Kombination bei den Seniorinnen. Zusätzlich wurden sie in Standard und Latein jeweils Deutsche Vizemeisterinnen. Simone Britz mit Partnerin (Hauptgruppe C Latein) und Jürgen Beier/Andreas Trummer (Senioren C Standard) holten für pinkballroom der TiB zwei weitere Meistertitel nach Berlin.

Gert Faustmann/Alexandra Kley (Blau-Silber Berlin TSC) gewinnen das Ranglistenturnier „Hessen tanzt“ der Senioren II Standard.

Der SC Siemensstadt war am 6. Juni 2015 Austragungsort der Deutschen Meisterschaft Senioren II Standard (Veranstalter: TSZ Blau Gold). Als Ranglistenführende holten sich Gert Faustmann/Alexandra Kley vor heimischer Kulisse bei 133 startenden Paaren den Titel.

Am 13./14. Juni wird das 17. Summer Dance Festival 2015 in der Max-Schmeling-Halle ausgetragen. Berlin gewinnt in der Teamwertung den Matthias-Weiß-Gedächtnispokal.

Die Mitglieder des TSZ Concordia e.V. Berlin verleihen Marcus und Petra Tschirschwitz in Anerkennung der 25jährigen Trainerschaft am 20. Juni 2015 eine Urkunde.

Am 27. Juni 2015 feiern zwei „Geburtstagskinder“ zusammen. Der LTV Berlin wird 60, der Britzer Garten 30 Jahre alt. Ein gemeinsames Sommerfest mit Bühnen, Tanzflächen, Musikgruppen und einem Geburtstagsfeuerwerk rundet die Veranstaltung ab.

Am 1. Juli 2015 beginnt der Wettkampfbetrieb der elektronischen Sportverwaltung (ESV) für Einzelwettbewerbe Standard/Latein. Damit einher geht die Ablösung der analogen Startbücher durch digitale ID-Karten.

In diesem Jahr wurde erstmals ein Equality-Tanzpaar offiziell in einen Landeskader aufgenommen (Tania und Ines Dimitrova in den Standardkader des LTV Berlin).

Das 1. Berliner Turnierwochenende „Nord-Süd-Achsenpokal“ der Senioren III und IV wurde gemeinsam vom TTC Carat und dem TC Blau Gold im VfL Tegel ausgerichtet. Ronald Stiegert/Ellen Schrader-Stiegert (Ahorn Club TSA im Polizei SV) verabschiedeten sich mit dem Gesamtsieg in der Senioren IV-Klasse vom aktiven Turniersport.

Bei der TBW-Trophy in Tübingen holten Fabian Wendt/Anne Steinmann (TC Spree-Athen) in der Standardsektion und Frederick Rösler/Janine Rusher (Askania TSC) in der Lateinsektion gemeinsam vier Trophy-Pokale nach Berlin.

Bei der Weltmeisterschaft der Senioren II Standard am 12. Juli 2015 im italienischen Rimini gewinnen Gert Faustmann/Alexandra Kley (Blau-Silber Berlin TSC) die Bronzemedaille.

Im Rahmen der EuroGames 2015 vom 6. bis 8. August in Stockholm wurde zugleich die offizielle Europameisterschaft im Equality-Tanzsport ausgetragen. Drei Berliner Paare erreichten vier Vizemeistertitel: Almut Freund/Dorothea Arning gewannen die Silbermedaille sowohl bei den Seniorinnen als auch über zehn Tänze. Tania und Ines Dimitrova beeindruckten Wertungsgericht wie Publikum mit einer hochdramatischen, aber ebenso humorvollen Show „Vampires“. Kerstin Kallmann/Cornelia Wagner ließen die deutsche Konkurrenz über zehn Tänze im Wettbewerb der Hauptgruppe hinter sich. Stefan Huch/Gordon Knittel erreichten in der Standard Hauptgruppe den dritten Platz. Jesper Reinhard und Michael Mewes holten Gold bei der Standard Senioren B-Klasse.Mit annähernd vollzähliger Besetzung fand vom 4. bis 6. September 2015 die zweite Jugendausschusssitzung (JAS) der Deutschen Tanzsportjugend in Berlin-Reinickendorf statt.Am 17. September 2015 kam ein ca. 80minütiger Dokumentarfilm über den Berliner Tango Argentino in die Kinos (Regie und Produktion: Kordula Hildebrandt im KINOSTAR FILMVERLEIH). Gezeigt wurden die Stars und Macher, die den „Tango Pasión“ über Jahrzwehnte hinweg geprägt und zu weltweiter Anerkennung geführt haben. Die Zuschauer erleben die Berliner Tango-Welt aus der persönlichen Perspektive ausgewählter Protagonisten wie Michael Rühl, Jorge Aravena Llanca, Brigitte „Brigitta“ Winkler, Juan D. Lange, Paco Liana, Stravaganza, Constantin Rüger, Klaus Gutjahr u. v. m., außerdem den Kontakt- und Unterwasser-Tango-Lehrer Javier Cura. Bei EUROVIDEO erschien gleichzeitig eine entsprechende DVD (www.tango-berlin.de).Am 19. September 2015 feierte der Tanzclub Brillant Berlin e.V. mit einem Jubiläumsball sein 25jähriges Bestehen.Der Turniertanzkreis am Bürgerpark (TTK) trägt am 26. September 2015 den 10. Panke-Pokal aus.

Ende September feierte der Berliner Blinden-Tanzklub (BBTK) sein 40jähriges Bestehen. Die beiden Gründer, das sehbehinderte Ehepaar Helga und Helmut Myszka, konnten mit über 80 Jahren geehrt werden. Ihrer Initiative und dauerhaften Engagement ist es zu verdanken, dass diese einmalige Möglichkeit für Blinde und Sehbehinderte, Tanzsport zu betreiben, überhaupt existiert. Außerdem feierte Michael Putzolu sein 15jähriges Jubiläum als Trainer.

Der LTV Berlin beging am 2. Oktober 2015 mit einem Festakt im Rathaus Charlottenburg seinen 60. Geburtstag. Zugleich wurde mit rund 100 geladenen Gästen - darunter der Bezirksbürgermeister von Charlottenburg-Wilmersdorf Reinhard Naumann, das Präsidium des DTV, der LSB Berlin, die Landesverbände sowie weitere Vertreter aus Politik und Sport - die Ausstellung „60 Jahre LTV Berlin 1955 – 2015. EinBlick ins Archiv“ eröffnet.Vom 2. bis 4. Oktober 2015 findet die 1. Tegeler See Trophy der Seniorengruppen in den Standardtänzen statt (Veranstalter: TSZ Blau Gold).Am 10. Oktober feierte der Blau-Weiss Berlin im Cole Sports Center sein 45jähriges Bestehen mit einem Herbstball.

Bei der Deutschen Meisterschaft Junioren II B-Standard am 24. Oktober 2015 beim TSC Brühl belegten Efrem Kuzmichenko/Samira Hafez den dritten Platz und verbesserten damit ihr Vorjahresergebnis um elf Plätze (btc Grün-Gold der TiB1848 Berlin e.V.).

Am 2. November wurde Hendrik Heneke bei der Vollversammlung der Berliner Sportjugend mit der „Sport-Junike“ ausgezeichnet. Diese Ehrung erhielt er für fast 20 Jahre Jugend- und Vorstandsarbeit.

Am 9. November erhalten Fabian Wendt/Anne Steinmann (TC Spree-Athen) im Rahmen der diesjährigen Ehrungsveranstaltung des LTV Berlin für 50 gewonnene S-Turniere das Deutsche Tanzturnierabzeichen in Gold aus der Hand des DTV-Vizepräsidenten Thomas Wehling.

Im Rahmen eines Empfangs des Landessportbundes Berlin am 13. November 2015 erhielten von den Nordberliner Havelmajoretten Sandara Sawatzki (Vorsitzende) die LSB-Ehrennadel in Gold sowie Tanja Beck und Nicole Börner die Ehrenplakette. Gabriele Buchla wurde für das langjährige Wirken als LTV-Schatzmeisterin und ihre 6jährige Tätigkeit als Prüferin der LSB-Finanzen ebenfalls mit der Ehrennadel des LSB in Gold ausgezeichnet. Sie ist inzwischen die dienstälteste Schatzmeisterin eines Fachverbandes im Landessportbund Berlin.

Vom 13. bis 15. November 2015 lud der LTV Berlin zur 5. DTV-Breitensporttournee „Tanz dich fit“ in die Hauptstadt. Diese Veranstaltung wurde gemeinsam mit dem 2. Freizeit-Tanzsport-Kongress (FREITAKO) ausgerichtet.

Am 21. November gelingt dem Berliner Paar Fabian Wendt/Anne Steinmann (TC Spree-Athen) der Hattrick. Zum dritten Mal in Folge gewinnen sie im Düsseldorfer Boston-Club den Deutschlandpokal der Hauptgruppe II S Standard.

Mit dem vierten Platz bei der Deutschen Meisterschaft 2015 nahm das JMD-Team „The Face“ (Outfaced) des Tanzverein 90 Berlin Abschied vom Ligageschehen.

Die 8th IFC Cheerleading Worldchampionships fanden am 21./22. November 2015 in der Max-Schmeling-Halle statt. Zum ersten Mal in der Geschichte des Cheerleadings gewann ein deutsches Team einen Weltmeistertitel. Vor heimischem Publikum eroberten die amtierenden Deutschen und Europa-Meisterinnen vom Team Dance Deluxe (TSV Rudow 1888, Abteilung Cheerleading) das oberste Treppchen.

In Berlin fand am 28. November beim OTK Schwarz-Weiß im SC Siemensstadt die bundesweit erste DTSA-Abnahme im Tango Argentino statt, an der 41 Tänzerinnen und Tänzer teilnahmen.

Der DOSB hat DTV-Ehrenpräsident Franz Allert in Anerkennung seiner besonderen Verdienste um den organisierten Sport am 5. Dezember auf der 12. Mitgliederversammlung in Hannover mit der DOSB-Ehrennadel ausgezeichnet. Er gehörte einige Zeit der Sprechergruppe der Nichtolympischen Sportverbände im DOSB an. Die Laudatio hielt Ole Bischof (DOSB-Vizepräsident Leistungssport).

2016

Erstmals trugen am 16./17. Januar 2016 die Landestanzsportverbände Berlin und Brandenburg gemeinsame Landesmeisterschaften (Ausrichter: OTK Schwarz-Weiß 1922 im Sport Club Siemensstadt) aus.

Das erste Ranglistenturnier des neuen Jahres bei den Senioren II S Standard am 23. Januar 2016 in Glinde gewinnen klar Gert Faustmann/Alexandra Kley (Blau-Silber Berlin TSC).

Am gleichen Tag findet das 3. Berlin Tournament for Dancing Students (BTDS) im Klaus Koch-Saal des Landesleistungszentrums Berlin statt.

Frederick Rösler/Janine Rusher (Askania-TSC Berlin) gewinnen am 20. Februar 2016 im Boston-Club Düsseldorf das Ranglistenturnier der Rising Stars Senioren.

Am 27./28. Februar 2016 fanden die Deutschen Meisterschaften der Jugend und Junioren in den lateinamerikanischen Tänzen in Berlin-Wilmersdorf (Gretel-Bergmann-Sporthalle) statt. Efrem Kuzmichenko/Samira Hafez (btc Grün-Gold der TiB 1848) holten sich am ersten Tag vor heimischen Publikum den Titel der Junioren II B.

Als Auftaktveranstaltung der zweiten BTSJ Breitensport Trophy fand am 5. März 2016 der 10. Youth Dance Contest (offen für DTV- und Schulteams, Hip-Hop, Street- & Videoclip-Dancing sowie Paare Standard und Latein) in der Gretel-Bergmann-Sporthalle statt.

Am gleichen Tag verteidigte Berlin als diesjähriger Ausrichter der Gebietsmeisterschaft Ost über zehn Tänze alle Titel. Ohne einen Tanz abzugeben, gewannen Efrem Kuzmichenko/Samira Hafez (btc Grün-Gold der TiB 1848 Berlin e.V.) das Turnier der Junioren II B. Außerdem verteidigten Arseni Pavlov/Nicole Balski (ebenfalls btc Grün-Gold der TiB 1848 Berlin e.V.) und Tobias Wozniak/Maria Hirnich (Blau-Silber Berlin TSC) ihre Titel in der Jugend bzw. Hauptgruppe.

Am 6. März 2016 fand in Kooperation mit der Berliner Tanzsportjugend der DANCE BATTLE (Drei-Länder-Cup Berlin, Brandenburg und Bayern) in der Max-Schmeling-Halle statt, zu dem 330 Teilnehmer kamen. Dieser Freizeitsport-Wettbewerb wurde von Rot-Gold Berlin in Zusammenarbeit mit dem OTK Schwarz-Weiß ausgerichtet.

Einen Tag später gewinnen Gert Faustmann/Alexandra Kley (Blau-Silber Berlin TSC) die WDSF Senior II Open in Helsinki mit Platz eins in allen Tänzen.

Die amtierenden deutschen Meister, Europameister und Weltmeister vom Damen-Danceteam Dance Deluxe (TSV Rudow 1888 Berlin e.V.) haben am 12. März 2016 bei der „Night of Sports“ den Amateur-Sportpreis 2016 gewonnen. Dieser ist mit einer zweckgebundenen Vereinsförderung in Höhe von 1.500 Euro dotiert. Die Cheerleader des Handball-Bundesligisten Füchse Berlin gelten derzeit als international erfolgreichstes Danceteam Deutschlands. Obwohl schon seit langem Mitglied im LTV Berlin, wurden die Damen vom American Football Verband Deutschland (AFVD) nominiert, mit dem seit Februar 2016 ein Kooperationsvertrag besteht. Als einziger Fachverband war der LTV Berlin mit zwei Teams vertreten, da eine Differenzierung nach Tanzarten erfolgte.

Die Neu-Senioren Frederick Rösler/Janine Rusher (Askania-TSC Berlin) gewinnen am 9. April 2016 in Pinneberg vor den Vorjahresvize Gergely Darabos/Stefanie Werner (btc Grün-Gold der Turngemeinde in Berlin 1848) die Deutsche Meisterschaft Senioren I Kombination.

Beim dritten Galaball des „Dancing Superstars Festivals“ Mitte April 2016 im Hanse Saal des Congress Centrums Bremen wurden wieder Funktionäre, Sportler und Trainer in Anerkennung ihrer Leistungen geehrt. Max-Ulrich Busch hielt die Laudatio auf Bundestrainerin Martina Weßel-Thernhorn.

Auf Initiative von LTV-Ehrenmitglied Ursula Stiller trafen sich am 16. April 2016 im Avantgarde Studio Body & Dance (Berlin Moabit) Formationstänzer sowie Trainer aus Berlin und Brandenburg zu einem Treffen.

Miite April 2016 gewinnen Fabian Wendt/Anne Steinmann (TC Spree-Athen) im holländischen Nordhooek das WDSF Standard Turnier mit dem kleinen WoodenShoe.

Efrem Kuzmichenko/Samira Hafez (btc Grün-Gold der TiB1848 Berlin e.V.) verteidigten am 23. April 2016 in Bad Aibling den Titel als Deutsche Vizemeister der Junioren II B Kombination. Nur ein Punkt fehlte zum Meistertitel. Arseni Pavlov/Nicole Balski (ebenfalls btc Grün-Gold der TiB1848 Berlin e.V.) holten einen Tag später in der Jugend A Kombination ebenfalls den zweiten Platz.

Am gleichen Tag wurde in Nienburg Nicole Fischer (TC Blau-Weiss Berlin) für das 100. Standardformationsturnier geehrt, die sie allesamt für ihren Club tanzte.

In der ungarischen Hauptstadt Budapest holten sich Ende April 2016 Gert Faustmann/Alexandra Kley (Blau-Silber Berlin TSC) beim WDSF-Turnier der Senioren II Standard einen klaren ersten Platz mit allen gewonnenen Tänzen.

Der OTK Schwarz-Weiß 1922 im SC Siemensstadt Berlin erhält als einer von drei Vereinen den DTV-Förderpreis „Sportentwicklung“ für den im November 2009 gegründeten „Tangoclub“.

Das vom Tanzsportverein Blau-Weiss Berlin e.V. ausgetragene Cole-Pokalturnier fand am 30. April und 1. Mai 2016 zum 20. Mal statt. Da das Cole Sports Center seit Oktober 2015 als Notunterkunft für Flüchtlinge genutzt wird, stellte der TTC Carat Berlin e.V. großzügig und unkompliziert seine Räume für die zweitägige Austragung der Latein-, Standard- und Breitensportturniere zur Verfügung.

Gert Faustmann/Alexandra Kley (Blau-Silber Berlin TSC) gelingt Anfang Mai in Frankfurt am Main die erfolgreiche Verteidigung ihres Sieges beim Ranglistenturnier „Hessen tanzt“ der Senioren II Standard. Efrem Kuzmichenko/Samira Hafez (btc Grün-Gold der TG in Berlin) siegen am 7. und 8. Mai in beiden Disziplinen der Junioren II (Standard und Latein).

Beim traditionellen Maipokal des TC Brillant gewinnen Erik Heer/Elisabeth Byckov (OTK Schwarz-Weiß 1922 im SCS) den erstmals vergebenen Wanderpokal in der Hauptgruppe A.

In Schöningen haben gleich zwei Berliner Teams ihren Aufstieg in die Regionalliga Nord/Ost JMD perfekt gemacht: Confidance (Tanzverein 90) und en vogue (OTK Schwarz-Weiß 1922 im SCS).

Die Standardformation des Blau-Weiss qualifizierte sich mit einem dritten Platz in der Regionalliga Nord/West für das Aufstiegsturnier am 14. Mai 2016 in Bietigheim.

Bei den Deutschen Meisterschaften im Equality Tanzen am 28. und 29. Mai 2016 in Frankfurt am Main gewinnen Gordon Knittel/Stefan Huch (pinkballroom) den Titel in der Hauptgruppe A Standard. Silber in der Hauptgruppe A Frauen Standard holen sich Tania und Ines Dimitrova vom gleichen Verein. Bei den Seniorinnen tanzten Dorothea Arning/Almut Freund (TC Spree-Athen) in Latein zum Meister-, in Standard zum Vizemeistertitel. Bei den Seniorinnen Standard siegten in der B-Klasse Daniela Weber mit ihrer Partnerin Monika Schmitt (Blau-Silber Berlin). Claudia Neidig und Kerstin Hübner erreichten den bronzenen Platz in diesem Finale. Kurt Jürgen Beier und Andreas Trommer gewinnen Gold in der C-Klasse Standard, Bronze in der B-Klasse, den Vize-Meistertitel in dieser Klasse sowie obendrein den 3. Platz in der Gesamtwertung des Turniers.

Am 4. Juni 2016 konnten Gert Faustmann/Alexandra Kley (Blau-Silber Berlin TSC) im TanzCentrum Glinde bei Hamburg die Deutsche Meisterschaft der Senioren II in den Standardtänzen erfolgreich verteidigen.

Am 5. Juni 2016 feierte der Landestanzsportverband Brandenburg sein 25jähriges Bestehen. Der Berliner LTV-Ehrenpräsident Franz Allert gratulierte dem Nachbarverband und brachte einen Scheck mit.

Beim 18. Summer Dance Festival am 11./12. Juni 2016 in der Max-Schmeling-Halle verteidigt Berlin in der Teamwertung den Matthias-Weiß-Gedächtnispokal erfolgreich.

Christin Schwemmer und Alexander Krasilnikov (Rock’n’Roll Club Cadillac Berlin e.V.) gewinnen am 18. Juni 2016 bei der Deutschen Meisterschaft in Königs Wusterhausen den Titel im Rock’n’Roll Einzeltanz C-Klasse. Das Paar wurde durch den Landeskader gefördert, der finanziell vom LTV Berlin getragen wird. Mit diesem vorläufigen Höhepunkt ihrer Tanzkarriere steigen beide in die B-Klasse auf.

Ende Juni 2016 gewinnen Frederick Rösler/Janine Rusher (Askania TSC) das Turnier der WDSF Senior I Standard in Kavala (Griechenland).

Bei den Europameisterschaften Equality in Helsinki Anfang Juli 2016 holen Dorothea Arning/Almut Freund (TC Spree-Athen) Gold bei den Seniorinnen Latein und über 10 Tänze. Mit dem „Tanz der Vampire“ wurden Tania und Ines Dimitrova Europameisterinnen im Showdance. Zudem holen sie die Silbermedaille in der Standardsektion der Hauptgruppe. Ebenfalls Silber gab es bei den Herren in der Hauptgruppe mit Gordon Knittel/Stefan Huch (pinkballroom). Weitere vier Silbermedaillen für pinkballroom im Seniorenbereich gewannen Kerstin Hübner/Claudia Neidig (10 Tänze), Claudia Neidig/Regine Remski (Latein), Daniela Weber/Monika Schmitt (Standard) sowie Holger Wenzel/Frank Schnur (Standard).

Auf der 13. dancecomp in Wuppertal gab es fünf Siege für Berlin. Am 2. Juli holten Ingo Madel/Rosina Witzsche in der Hauptgruppe II S Latein und The Vao Pham/Antonia Bucht in der Hauptgruppe II C (beide Paare vom Blau-Silber Berlin TSC) sowie Andreas und Irina Ebert (TSC Balance) in der Senioren I D Latein den ersten Platz. Einen Tag später gewinnen Erik Heer/Elisabeth Byckov (OTK Schwarz-Weiß 1922 im SCS) in der Hauptgruppe A Latein sowie wiederum Andreas und Irina Ebert (TSC Balance) bei den Senioren Latein.

Wilhelm Sommerhäuser wurde am 7. September 2016 der Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland am Bande verliehen. Im Rahmen einer kleinen Feier nahm der Staatssekretär für Wirtschaft, Technologie und Forschung, Dr. Hans Reckers, im Beisein der Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler, des Bezirksstadtrats Daniel Krüger und Mitgliedern der BVV Tempelhof-Schöneberg die Ehrung vor.

Der Berliner Senat zeichnet in diesem Jahr die verdienstvollen Tanzsportler Bernd Korn und Torsten Lexow mit der Senatsehrenplakette aus. Beide empfingen Anfang September diese Ehrung vom zuständigen Innensenator. Torsten Lexow wurde für sein jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement im und für den Tanzsport geehrt. Seit 1983 ist er Sportwart im TSZ Blau Gold Berlin. Bernd Korn ist das „dienstälteste“ Mitglied einer Berliner Vereinsvorstandes. Seit 43 Jahren bekleidet er das Amt des Sportwarts im Blau-Silber TSC Berlin.

Die aktuellen Deutschen Meister Gert Faustmann/Alexandra Kley gewinnen am 16. September 2016 beim TSC Rot-Gold-Casino Nürnberg in Fürth souverän das Ranglistenturnier Senioren II.

Das TSZ Blau Gold Berlin richtete am 1. Oktober 2016 den Deutschlandpokal der Senioren III S Standard aus. 107 Paare „pilgerten“ nach Tegel, um im Palais am See um den vakanten Titel zu tanzen.

Am 1./2. Oktober 2016 fand im Romain-Rolland-Gymnasium in Berlin-Reinickendorf die Deutsche Meisterschaft im Twirling- und Majorettensport statt. Die Twirlingabteilung des VfL Tegel richtete das Turnier schon zum dritten Mal aus. Besonderer Anlaß in diesem Jahr war das 125jährige Bestehen des Hauptvereins.

Frederick Rösler/Janine Rusher erreichten am 8. Oktober 2016 in Boston, Massachusetts (USA) das Finale der Weltmeisterschaft über Zehn Tänze bei den Senioren I und belegten den vierten Platz.

Arseni Pavlov/Nicole Balski (btc Grün-Gold der TG Berlin) gewinnen am 9. Oktober 2016 in Darmstadt im Finale der Jugend Standard den deutschen Vizemeistertitel. Efrem Kuzmichenko/Samira Hafez (ebenfalls btc Grün-Gold der TG Berlin), die in diesem Jahr schon in der Junioren II den Meistertitel in der Latein-Sektion und den zweiten Platz in der Kombination errangen, werden dort am Vortag ebenfalls Vizemeister Standard.

Vom 13. bis 16. Oktober 2016 findet die lang ersehnte Neuauflage der Turniere in den Hallen am Borsigturm statt. Veranstalter ist das TSZ Blau Gold Berlin.

Am 19. November 2016 fanden im Boston-Club in Düsseldorf die Deutschlandpokale der Hauptgruppe II statt. In der Lateinsektion platzierten sich Tobias Wozniak/Maria Hirnich vor ihren Vereinskollegen Ingo Madel/Rosina Witzsche (beide Blau-Silber Berlin TSC) auf dem Silberrang. Fabina Wendt/Anne Steinmann (TC Spree-Athen) nahmen zum vierten Mal hintereinander in der Standardsektion den Pokal mit nach Berlin. In der abschließenden Gesamtwertung über 10 Tänze empfingen Tobais Wozniak/Maria Hirnich das zweite Mal eine Silbermedaille.

Anfang November 2016 gewannen Gert Faustmann/Alexandra Kley (Blau-Silber Berlin TSC) nach 2014 wieder die Saxonian Dance Classics in Dresden.

In der Kirche von Nordhook in den Niederlanden tanzten im WDSF Open Standard Fabian Wendt/Anne Steinmann (TC Spree-Athen) auf den ersten Platz.

Marco und Sabine Rissmann (RRC Butterfly Berlin) wurden bei den Einzelpaaren in der Altersgruppe Senioren bei den Weltmeisterschaften Boogie Woogie am 12. November 2016 in Schaffhausen (Schweiz) Vierte.

Berlin mit Top-Besetzung (Gert Faustmann/Alexandra Kley, Horst Droste/Claudia Kahl-Kaminsky sowie Patrick und Sabrina van der Meer) gewinnen Silber beim Bundesmannschaftspokal der Senioren II Standard in Norderstedt.

Im internationalen Jugend A Latein-Turnier des Baltic Grand Prix am 16. Dezember 2016 in Riga gewannen Erik Heer/Elisabeth Byckov (OTK Schwarz-Weiss 1922 im SCS) die Silbermedaille.

Der Internet-Sportkanal SPORTFANAT besuchte am 13. November 2016 den TC Blau-Weiss Berlin und drehte im Rahmen der Rubrik Vereins-Check einen fast siebenminütigen Filmbeitrag (http://sportfanat.de/tanzsport-club-blau-weiss-berlin/).

Nach fünf Qualifikationsturnieren trafen sich 31 Paare der Leistungsstarken 66 zur Endveranstaltung in Berlin. Das TSZ Blau Gold Berlin hatte die Veranstaltung kurzfristig übernommen, nachdem der ursprüngliche Ausrichter nicht mehr zur Verfügung stand.

2017

Am 21. Januar 2017 gewannen Gert Faustmann/Alexandra Kley (Blau-Silber Berlin TSC) wie im Vorjahr das Ranglistenturnier der Senioren II in Glinde.

Am gleichen Tag wurde Gunter Petrus (TC Bernau), der lange Jahre auch für den OTK Schwarz-Weiß 1922 im SCS und den TC Blau-Weiss Berlin tanzte, für das 100. Formationsturnier mit dem Deutschen Formationsabzeichen in Gold ausgezeichnet.

Am 28. Januar 2017 wurde das 4. Berlin Tournament for Dancing Students (BTDS) ausgetragen.

Die Deutschen Meister Gert Faustmann/Alexandra Kley (Blau-Silber Berlin TSC) werden am 10. Februar im belgischen Antwerpen Vizeweltmeister der Senioren II Standard. Zwei tage nach der WM holten sie sich dort auch den Sieg im WDSF Open Turnier der Senioren II S Standard.

Am 25./26. Februar 2017 gewannen Nicolas Aaron Eichhorn/Katharina Jewdokimenko (btc) in Darmstadt den Deutschlandpokal der Junioren I B Latein.

Der LTV Berlin lud am gleichen Wochenende zum Workshop „Historische Tänze um 1690“ ein. Referent war Ingo Günther (Tanzlehrer für Historischen Tanz und Internationale Folklore).

Frederick Rösler/Janine Rusher (Askania-TSC Berlin) verteidigen in Düsseldorf mit acht gewonnenen Tänzen die Deutsche Meisterschaft Senioren I Kombination erfolgreich.

Vom 27. bis 29. Juli finden in Berlin die ESSDA European Same-Sex Dance Championships 2017 statt.

Vom 29. September bis 3. Oktober 2017 wird die 3. Tegeler See Trophy veranstaltet. Höhepunkt ist der Bundesmannschaftspokal der Senioren II S.