Jazz- und Modern Dance

The Face (TV 90) tanzt in der 1. Bundesliga

Der wohl kreativste Bereich im Tanzsport ist Jazz- und Modern Dance – eine Disziplin, in der eine Choreographie von den Tänzern einstudiert und bei Liga-Turnieren präsentiert wird. Hier wird nicht auf Parkett getanzt, sondern auf schwingenden Hallenböden. Man wird auch meistens keinen Frack sichten, denn JMD, so die Kurzform, zeichnet sich durch kreative, selbstentwickelte Choreographien und dazu passende Stylings aus.

Meist entstehen aus den Ideen der Trainer und/oder Tänzer raffinierte Schritte, Bilder und Bewegungen. Nicht selten wird ein bestimmtes Thema von Mannschaften oder Solisten interpretiert. Neben den Bewegungen und der Musik unterstreicht dann auch besonders die Kleidung die inhaltliche Richtung.

Am Ligabetrieb nehmen JMD-Formationen aus drei Berliner Vereinen, dem Tanzverein 90, dem TSV Rudow 1888 und dem OTK Schwarz-Weiß, teil.

JaMoDa's (TV 90), Berlins Vertreter in der 2. Bundesliga

Das erfolgreichste Berliner Team kommt von Tanzverein 90. The Face tanzen seit 2011 durchgängig in der 1. Bundesliga. 2013 holten sich die acht Damen männliche Verstärkung und nutzten erstmals die maximale Zahl von zwölf Tänzern aus. Damit erreichten sie in der Bundesliga-Endtabelle den fünften Platz. Die Krönung der langjährigen Arbeit war dann DM-Bronze 2013 und die erstmalige Qualifikation zur Weltmeisterschaft, wo die Formation knapp den Finaleinzug mit Platz acht verpasste.

Die Berliner Vertreter in der 2. Bundesliga Nord-Ost/West sind die JaMoDa's und kommen ebenfalls vomTanzverein 90. Die Saison 2013 schlossen sie auf dem sechsten Platz ab, sicherten damit den Klassenerhalt und werden somit auch 2014 in der 2. Bundesliga starten.

Jazz- und Modern-Dance deutschlandweit

Mehr über Jazz- und Modern-Dance können Sie auf der JMD-Webseite von Tanzsport Deutschland erfahren.